Showbusiness-News | Seite: 6
Ambient House — wenn der Club auf die Kontemplation trifft
Ambient House ist ein Genre der elektronischen Musik, das die meditative Atmosphäre des Ambient mit der rhythmischen Struktur des House verbindet. Es entstand an der Schnittstelle zwischen Clubkultur und Klangkunst Ende der 1980er Jahre und wurde zum Soundtrack für nächtliche Chillout-Zonen, Sonnenaufgänge auf der Tanzfläche und entspannte Afterhours.
Geschichte und Ursprung
Ende der 1980er – Anfang der 1990er Jahre: Der Begriff Ambient House entstand im Vereinigten Königreich, als DJs begannen, mit sanfteren, räumlicheren Versionen von House-Musik zu experimentieren.
In Londoner und Manchester Clubs entstanden „Chill-out Rooms“, in denen nach Raves langsamere, atmosphärische Versionen von Tracks gespielt wurden.
Zu den wichti...
Beatboxing — der reine Rhythmus des Menschen
Beatboxing — ist die Kunst, Musik und Rhythmen nur mit der Stimme, den Lippen, der Zunge und dem Atem zu erzeugen. Es ist eine Form der vokalen Percussion, bei der der Mensch zu einer lebendigen Drum-Machine wird, die Schlagzeug, Bässe, Samples und sogar melodische Instrumente imitieren kann.
Geschichte und Ursprung
1980er Jahre: Die ersten Elemente des Beatboxings tauchten in der Hip-Hop-Szene der USA auf. Der Begriff beat box stammt von frühen Drumcomputern wie der Roland TR-808 oder der LinnDrum.
Legenden der Old School: Doug E. Fresh, Buffy (The Fat Boys), Biz Markie — sie verwandelten die menschliche Stimme in ein vollwertiges Rhythmusinstrument.
In den 1990er und 2000er Jahren wurde Beatboxing Teil der weltweiten Straßenkultur. Erste Wettbewerbe ents...
Frenchcore — der extreme Puls des europäischen Undergrounds
Frenchcore ist ein aggressives und temporeiches Subgenre des Hardcore Techno, das sich durch ein Tempo von etwa 200 BPM, scharfe Synthesizer, verzerrte Bässe und eine kraftvolle „industrielle“ Energie auszeichnet. Es ist die Musik des rebellischen Geistes und des chaotischen Ekstasegefühls, das aus der französischen Rave-Szene der 1990er Jahre entstanden ist.
Geschichte und Entwicklung
Anfang der 1990er Jahre: Die ersten Ansätze des Stils entstanden in Frankreich innerhalb der Free-Party- und Tekno-Communities (Spiral Tribe, Heretik System), die mit Lo-Fi-Drummachines und beschleunigten Samples arbeiteten.
Eine entscheidende Rolle spielten Produzenten wie Radium, Micropoint, Speed Freak und Guigoo — sie prägten den unverwechselbaren franzö...
Lowercase — Musik der Stille und mikroskopischer Klänge
Lowercase ist eine radikal minimalistische Richtung der experimentellen elektronischen Musik, bei der der Fokus nicht auf Rhythmus oder Melodie liegt, sondern auf Klängen, die normalerweise unbemerkt bleiben. Es ist die Kunst des aufmerksamen Hörens – die Erforschung von Mikrotönen, Rascheln, Reibungen und Resonanzen der Umwelt.
Ursprünge und Philosophie des Genres
Der Begriff und das konzeptuelle Verständnis des Genres stammen vom amerikanischen Komponisten Steve Roden, der 2001 das Album Forms of Paper veröffentlichte. Er nahm die Geräusche von Papierblättern in einer Bibliothek auf, verstärkte und strukturierte sie zu einer langen, meditativen Komposition. So entstand die Idee einer „Musik der extremen Stille“, bei der die K...
Drumfunk — die Kunst komplexer Rhythmen
Drumfunk ist ein Subgenre von Drum’n’Bass, das sich durch gebrochene, detaillierte Rhythmen, tiefe atmosphärische Klänge und Minimalismus auszeichnet. Dieser Stil entwickelte sich aus Jungle und Intelligent Drum’n’Bass und gilt als eine Art „Kammerkunst“ innerhalb der D’n’B-Szene.
Geschichte und Ursprung
Ende der 1990er – Anfang der 2000er Jahre: Drumfunk entstand als Reaktion auf die zunehmende Kommerzialisierung von Drum’n’Bass und den Wunsch, die „Kunst der Drums“ – komplexe Schlagzeugmuster, inspiriert von Breakbeat und Funk – wiederzubeleben.
Begründer: Paradox, Fanu, Fracture & Neptune, Seba, ASC.
Labels: Paradox Music, Offshore Recordings, Bassbin, Subvert Central.
Me...
Easy Listening — Musik für Komfort und Inspiration
Easy Listening ist ein Musikstil, der für eine angenehme, unaufdringliche Hintergrundatmosphäre geschaffen wurde. Er kombiniert sanfte Melodien, orchestrale Arrangements und weiche Rhythmen, um ein Gefühl von Behaglichkeit, Entspannung und Harmonie zu erzeugen. Dieses Genre wurde zum Symbol der 1950er–1970er Jahre – einer Ära, in der Musik nicht nur Unterhaltung war, sondern auch den Lebensstil und guten Geschmack widerspiegelte.
Geschichte und Herkunft
1950er Jahre: Das Genre entstand an der Schnittstelle von Jazz, Pop und orchestraler Musik. Seine Wurzeln liegen in der Nachkriegskultur, die nach Ruhe, Optimismus und Leichtigkeit strebte.
Pioniere: Komponisten und Arrangeure wie Bert Kaempfert, Ray Conniff, Henry Mancini und Percy Faith.
In den 1960er...
DJ Mag Top 100 DJs 2025: Vollständige Liste und Biografien der besten DJs der Welt
DJ Mag hat das lang erwartete Ranking Top 100 DJs 2025 vorgestellt – die jährliche Liste der beliebtesten und einflussreichsten DJs der Welt, die durch ein globales Voting von Fans elektronischer Musik bestimmt wird. Seit über dreißig Jahren gilt dieses Ranking als wichtigste Referenz in der Welt von EDM, House, Techno, Trance und anderen Stilrichtungen der Clubszene.
Jedes Jahr stimmen Millionen von Zuhörern aus aller Welt für ihre Lieblingskünstler ab und gestalten so das Panorama der modernen elektronischen Kultur. Im Jahr 2025 wurde das Ranking nicht nur zum Jahresrückblick, sondern zum echten Spiegel der Epoche – mit dem Aufstieg neuer Genres, dem Comeback legendärer Namen und dem Debüt junger Artists, die die Bühnen der g...
Nu Disco – eine moderne Interpretation der Disco-Kultur
Nu Disco — ist ein Musikgenre, das die Energie des klassischen Disco der 70er–80er Jahre mit Elementen von House, Funk und Elektronik verbindet. Es bewahrt die Helligkeit, den Groove und die Tanzbarkeit des ursprünglichen Disco-Sounds und kombiniert sie mit moderner Produktion.
Geschichte und Herkunft
Der Begriff Nu Disco entstand Ende der 1990er Jahre und etablierte sich in den 2000er Jahren, als DJs und Produzenten begannen, den Geist des Disco mit moderner Technik wiederzubeleben.
Das Hauptziel war es, den Groove, lebendige Basslinien, Gitarrenriffs und Gesang zurückzubringen — in einer Zeit, in der EDM und Minimalismus die Tanzflächen dominierten.
Seine größte Entwicklung erlebte der Stil in Europa (Frankreich, Deutschland, Niederlande)...
DJ Mag Top 100 DJs 2025: David Guetta wieder auf Platz 1
Das am meisten erwartete Ranking des Jahres in der Welt der elektronischen Musik – DJ Mag Top 100 DJs 2025 – hat seine Ergebnisse bekannt gegeben. Millionen von Zuhörern aus aller Welt haben ihre Favoriten gewählt und die hundert besten DJs des Planeten bestimmt. Der unangefochtene Sieger in diesem Jahr ist erneut David Guetta, der seinen Status als Legende und Symbol der globalen Tanzszene bestätigt.
Top-10 der besten DJs des Jahres 2025:
David Guetta
Martin Garrix
Alok
Dimitri Vegas & Like Mike
Armin van Buuren
Timmy Trumpet
FISHER
Afrojack
Charlotte de Witte
Anyma
In den Top 10 finden sich sowohl vertraute Namen als auch neue Gesichter. Charlotte de Witte festigt weiterhin ihre Position unter den besten DJs der Welt, während Anyma erstmals in die El...
Atmospheric Breaks — luftige Rhythmen und Ambient-Melodien
Atmospheric Breaks — ist ein Subgenre der elektronischen Musik, das Breakbeat-Rhythmen mit räumlichen, ambienten und melodischen Texturen kombiniert. Es erzeugt ein Gefühl von Leichtigkeit, Flug und Cinematic-Atmosphäre, bei dem jeder Beat in eine sanfte Klanglandschaft eingebettet ist.
Geschichte und Ursprung
Das Genre entstand Mitte der 1990er-Jahre an der Schnittstelle von Breakbeat, Ambient, Downtempo und Drum’n’Bass.
Seine Wurzeln liegen bei Labels wie Good Looking Records und LTJ Bukem, die eine weiche, „luftige“ Version von Breaks und Jungle förderten.
Viele Produzenten wollten sich von aggressiven Rhythmen entfernen und ein emotionaleres, kontemplativeres Klangbild schaffen.
Klangeigenschaften
Tempo: 120–140 BPM, tei...
Chillout — Musik der Ruhe: Geschichte, Subgenres und beste Künstler
Chillout (oder Chill-out) ist ein Stil der elektronischen Musik, der zum Entspannen und Erholen geschaffen wurde. Er vereint Elemente von Downtempo, Ambient, Lounge, Soul und Jazz und erzeugt eine Atmosphäre der Ruhe und inneren Ausgeglichenheit.
Geschichte und Herkunft
Anfang der 1990er Jahre: Der Begriff Chillout tauchte erstmals in britischen Clubs auf, wo es sogenannte „Chillout Rooms“ gab – Ruhezonen nach Raves, in denen DJs entspannte Tracks spielten.
Die ersten Compilations (Café del Mar, Buddha Bar) prägten den Stil: sanfte Rhythmen, weiche Beats und eine luftige Atmosphäre.
Das Genre wurde schnell auf Ibiza und in ganz Europa populär – als Musik für Bars, Lounges und After-Partys.
Klangmerkmale
Tempo: 70–110 B...
Internationaler Tag der Musik – ein Fest, das in jedem Herzen klingt
Am 1. Oktober erklingt die Welt in einer ganz besonderen Melodie. Dieses Datum ist mehr als nur ein Kalendereintrag – es ist der Internationale Tag der Musik, ein Fest für alle, die ihr Leben nicht ohne Klänge, Rhythmen, Emotionen und Inspiration vorstellen können.
Musik ist eine universelle Sprache, die keiner Worte bedarf. Sie verbindet Kontinente, heilt die Seele, inspiriert zu Taten und lässt uns jede Emotion intensiver erleben.
Geschichte und Mission des Feiertags
Dieser besondere Tag wurde 1975 auf Initiative der UNESCO und des International Music Council (IMC) ins Leben gerufen. Einer der Initiatoren war der legendäre Geiger und Dirigent Yehudi Menuhin.
Die Idee war einfach und genial: Durch Musik Frieden und gegenseitiges Verständnis zwischen den...
Bassline — der treibende Rhythmus des britischen Undergrounds
Bassline (oder Bassline House) ist ein Genre der elektronischen Tanzmusik, das Anfang der 2000er Jahre im Vereinigten Königreich entstand. Es kombiniert einen energiegeladenen House-Beat mit massiven Basslines und Elementen aus Garage, Grime und Speed Garage und schafft so einen druckvollen, „groovenden“ Sound, der perfekt für den Club geeignet ist.
Geschichte und Entstehung
Ursprung des Genres – der Norden Englands, insbesondere die Städte Sheffield und Birmingham.
Die ersten Tracks erschienen um 2002–2003, als DJs begannen, das Tempo des UK Garage zu erhöhen und den Bass stärker zu betonen.
In Clubs wie Niche (Sheffield) entstand ein charakteristischer Sound – 2-Step-Rhythmus + Subbass + R&B-ähnlicher Gesang.
Bis 200...
Dark Psy Trance: Geschichte, Sound & Künstler (150-180 BPM) – Alles zum Genre
Dark Psy Trance ist ein Subgenre des psychedelischen Trance, bekannt für seine extreme Energie, chaotischen Klänge und hypnotische Atmosphäre. Es entstand Ende der 1990er bis Anfang der 2000er Jahre als Antwort auf den melodischeren Full-On-Stil und wurde zur Verkörperung der dunklen Seite der Psy-Kultur.
Geschichte und Herkunft
Die Wurzeln des Genres liegen im Goa-Trance der 90er Jahre, wo Produzenten begannen, mit dunkleren, industriellen und psychedelischen Klängen zu experimentieren.
Die ersten Wellen von Dark Psy entstanden in den Szenen von Brasilien, Russland, Portugal und Indien.
Labels wie Parvati Records, Trishula Records und Noize Conspiracy wurden zu den Pionieren des Genres.
Klangmerkmale
Tempo: 150–180 BPM — sehr schnell, mit hyp...
KI für Musiker: Tools, Urheberrecht und Tipps
Künstliche Intelligenz (KI) hat die Kreativbranche für immer verändert – und die Musik ist keine Ausnahme. Heute ist KI nicht mehr nur eine futuristische Technologie, sondern ein reales Werkzeug, das sowohl Anfängern als auch professionellen Produzenten hilft, Musik zu schreiben, zu mastern und sogar ihre Tracks zu promoten.
Dieses Material ist Ihr vollständiger Leitfaden durch die Welt der KI-Musik: wie sie funktioniert, welche Tools Sie nutzen können und – am wichtigsten – wie Sie Ihr kreatives Werk in der neuen rechtlichen Realität schützen.
1. Anwendungsszenarien: Wie KI Musikern hilft
KI kann ein unsichtbarer Assistent oder ein vollwertiger Co-Autor in jeder Phase der Musikproduktion sein.
Ideengenerierung und Komposition (AI C...