DJ Snake - Biografie und Diskografie, alle Alben und Songs

DJ Snake

DJ Snake (bürgerlicher Name — William Sami Étienne Grigahcine; geb. 13. Juni 1986 in Paris, Frankreich) ist ein französischer DJ und Musikproduzent algerischer Herkunft und einer der erfolgreichsten Vertreter seiner Generation in der internationalen elektronischen Musikszene. Seine Musik bewegt sich an der Schnittstelle von EDM, Trap, Dubstep, Hip-Hop, Reggaeton und weiteren Formen von Club- und Popmusik. Internationale Bekanntheit erlangte er mit Tracks wie Turn Down for What, Lean On, You Know You Like It, Middle, Let Me Love You, Taki Taki, Loco Contigo, Magenta Riddim und Disco Maghreb.

Die Karriere von DJ Snake zeichnet sich durch die seltene Fähigkeit aus, gleichzeitig in mehreren musikalischen Welten zu arbeiten. Er begann in der Pariser Hip-Hop-Kultur, erhielt seine ersten größeren Studioaufträge als Produzent für andere Künstler, wurde Mitte der 2010er-Jahre zu einer der zentralen Figuren des Festival-EDM und verband elektronische Musik später immer stärker mit lateinamerikanischen, afrikanischen, arabischen und asiatischen Traditionen. Besonders vollständig zeigte sich dieses Prinzip auf seinem dritten Album Nomad.

Ermont, Graffiti und die ersten Erfahrungen als DJ

William wurde in Paris geboren und wuchs in Ermont, einem Vorort der französischen Hauptstadt, auf. Seine Familie hat Verbindungen nach Algerien, und seine nordafrikanische Herkunft wurde später zu einem wichtigen Bestandteil seines eigenen musikalischen Selbstverständnisses. DJ Snake selbst betont sowohl die französische als auch die algerische Seite seiner kulturellen Identität.

Bevor die Musik in den Mittelpunkt rückte, gehörte Graffiti zu seinen wichtigsten Interessen als Jugendlicher. Aus diesem Umfeld entstand auch der Name Snake. Nach Erinnerungen des Musikers blieb der Spitzname an ihm hängen, weil er nach illegalen Graffiti-Aktionen besonders gut der Polizei entkommen konnte. Als William später als DJ aufzutreten begann, ergänzte er den in seinem Umfeld bereits bekannten Namen Snake einfach um DJ.

Mit dem DJing begann er ungefähr im Alter von 14 Jahren. Einen starken Eindruck hinterließ bei ihm die französische Hip-Hop-Kultur, insbesondere die berühmte Szene mit Cut Killer im Film La Haine von Mathieu Kassovitz. Als frühe musikalische Orientierungspunkte nannte DJ Snake außerdem KRS-One und Cypress Hill. Mit fünfzehn verließ er die Schule, arbeitete eine Zeit lang in einem Plattenladen und begann später regelmäßig in Pariser Clubs aufzulegen.

Diese Herkunft ist wichtig, um seinen späteren Stil zu verstehen. DJ Snake kam nicht aus der klassischen europäischen House- oder Techno-Schule zur elektronischen Musik: Sein ursprüngliches professionelles Umfeld war eng mit Hip-Hop, rhythmusorientierter Musik, Club-DJing und der Kultur der Pariser Vororte verbunden.

Arbeit hinter den Kulissen und Lady Gaga

In den ersten Jahren arbeitete DJ Snake deutlich häufiger als Produzent denn als eigenständiger Künstler. Einer der wichtigsten Wendepunkte kam während der Arbeit am Album Lady Gaga — Born This Way. Material von ihm bildete die Grundlage für den Track Government Hooker, an dem er gemeinsam mit DJ White Shadow und weiteren Mitgliedern des Albumteams arbeitete. In den offiziellen Angaben der Recording Academy wird DJ Snake als einer der Produzenten von Born This Way geführt.

Als Born This Way für einen Grammy in der Kategorie Album of the Year nominiert wurde, erhielt auch DJ Snake als einer der Produzenten der Platte eine Nominierung. Das geschah noch vor seinem eigenen internationalen Durchbruch als Künstler. Später setzte er die Zusammenarbeit mit Lady Gaga fort und arbeitete auch an Material für das Album ARTPOP.

Diese Phase zeigte eine wichtige Seite seines Berufs: Lange bevor Snake zu einem großen Festival-DJ wurde, verstand er bereits den Aufbau moderner Pop-Produktionen und wusste, wie sich elektronische Produktion mit der Stimme eines Künstlers verbinden lässt. Genau diese Fähigkeit, zwischen Clubmusik, Hip-Hop und Pop zu arbeiten, wurde später zur Grundlage seiner größten Hits.

Turn Down for What: der eigene internationale Durchbruch

Der entscheidende Wendepunkt kam 2013 mit Turn Down for What, aufgenommen gemeinsam mit dem amerikanischen Rapper Lil Jon. Der Track verband schweren elektronischen Bass, Trap und die charakteristische Energie von Crunk und unterschied sich deutlich von einem großen Teil der kommerziellen Dance-Musik dieser Zeit.

Turn Down for What erreichte Platz 4 der Billboard Hot 100 und machte DJ Snake vom innerhalb der Branche bekannten Produzenten zum internationalen Künstler. Eine ebenso wichtige Rolle spielte das Musikvideo des Regieduos Daniels: Seine absurde und bewusst übersteigerte visuelle Idee machte den Clip zu einem eigenständigen kulturellen Phänomen.

Das Video gewann den MTV Video Music Award für Best Direction und wurde für einen Grammy als Best Music Video nominiert. Damit hatte DJ Snake bereits Mitte des Jahrzehnts zwei Nominierungen der Recording Academy — für Born This Way und Turn Down for What.

Der nächste große Club-Release war Get Low mit Dillon Francis. Der Track festigte Snakes Ruf als einer der führenden Produzenten im Bereich Festival-Trap und Bass Music, doch fast unmittelbar danach begann der Künstler zu zeigen, dass er sich keineswegs auf diesen Sound beschränken wollte.

You Know You Like It und Lean On

Zu den aufschlussreichsten Arbeiten seiner frühen Phase zählt der Remix von DJ Snake für AlunaGeorge — You Know You Like It. Die neue Version verwandelte den ursprünglich zurückhaltenderen britischen Elektronik-Song in einen schweren Bass-Track und wurde später auch selbst international erfolgreich. Die offizielle Single erschien 2014.

Noch größer war der Erfolg von Lean On — einer Zusammenarbeit von Major Lazer und DJ Snake mit der dänischen Sängerin , die 2015 veröffentlicht wurde. Der Track wurde zu einem Symbol der Übergangsphase zwischen Festival-EDM und einer rhythmisch vielfältigeren globalen Popmusik.

Im November 2015 erklärte Spotify Lean On zum damals meistgestreamten Track in der Geschichte des Dienstes. Außerdem war der Song über das gesamte Jahr 2015 hinweg der meistgehörte Titel auf Spotify.

Besonders bemerkenswert ist, dass Snakes erste beiden riesigen Hits völlig unterschiedlich aufgebaut waren. Turn Down for What basierte auf der aggressiven Energie von Trap und Crunk, während Lean On minimalistische Rhythmik, eine markante Vocal-Melodie und Elemente verwendete, die sich nicht auf die typische amerikanische EDM-Formel reduzieren ließen. Schon damals wurde deutlich, dass stilistische Beweglichkeit zu einem der wichtigsten Merkmale seiner Karriere werden würde.

Encore und Let Me Love You

Das erste Studioalbum von DJ Snake, Encore, erschien am 5. August 2016. Die Platte bestand aus 14 Tracks und brachte Künstler aus unterschiedlichen Bereichen der Musikindustrie zusammen, darunter Skrillex, Travis Scott, Young Thug, Migos, Jeremih, Swizz Beatz, George Maple und weitere.

Eine der zentralen Singles war Middle mit Vocals von Bipolar Sunshine. Im Gegensatz zum schwereren Material seiner frühen Phase setzte Snake hier auf einen weicheren elektronischen Rhythmus, eine eingängige Melodie und eine vollständig ausgearbeitete Pop-Songstruktur.

Der größte kommerzielle Erfolg von Encore wurde Let Me Love You mit Justin Bieber. Der Track etablierte DJ Snake endgültig in der internationalen Popindustrie, doch das Album selbst folgte bewusst keiner einzigen Stilrichtung: Trap, House, Hip-Hop, Bass Music und deutlich ruhigere Vocal-Tracks existierten nebeneinander.

Pardon My French und Premiere Classe

Parallel zu seiner Solokarriere pflegte DJ Snake seine Verbindung zur französischen Elektronikszene. Gemeinsam mit Tchami, Malaa und Mercer bildete er den Kern des Projekts Pardon My French. Das Projekt existierte als kreatives Kollektiv, als Reihe gemeinsamer Auftritte und später auch als eigenständige Live-Marke.

Im Jahr 2018 gründete Snake sein eigenes Label Premiere Classe. Die erste Veröffentlichung war der Track Whistle von 4B und Teez. Die ursprüngliche Idee des Labels bestand nicht nur darin, Musik des Gründers selbst zu veröffentlichen: Snake wollte seinen bereits gewonnenen Einfluss nutzen, um neue Produzenten und Aufnahmen zu fördern, die nicht immer in die Anforderungen großer Unternehmen passten.

Arc de Triomphe und A Different Way

Die Verbindung von DJ Snake zu Paris wurde mit der Zeit zu einem eigenständigen Teil seines öffentlichen Images. Im September 2017 präsentierte er A Different Way mit Vocals von Lauv während eines besonderen Auftritts am Arc de Triomphe. Der Song entstand unter Mitwirkung von Ed Sheeran, während die ungewöhnliche Präsentation den Umfang verdeutlichte, den seine Karriere zu diesem Zeitpunkt bereits erreicht hatte.

In den folgenden Jahren entwickelte sich die Idee großer Pariser Konzerte weiter: von Arenen über Fußballstadien bis schließlich zum Stade de France.

Taki Taki und das Album Carte Blanche

Im Herbst 2018 erschien Taki Taki, aufgenommen mit Ozuna, Cardi B und Selena Gomez. Der Track markierte einen weiteren wichtigen Wendepunkt in Snakes Katalog — hin zu einer engeren Beschäftigung mit Reggaeton und spanischsprachiger Popmusik.

Das zweite Studioalbum Carte Blanche erschien 2019 und umfasste 17 Tracks. Neben Taki Taki enthielt es Magenta Riddim, Loco Contigo, Enzo, Fuego, Butterfly Effect, Recognize und weitere Arbeiten.

Magenta Riddim spiegelte Snakes Interesse an Musik außerhalb der westlichen Clubtradition besonders deutlich wider. Sowohl im Track als auch in seiner visuellen Gestaltung wurde ein indischer kultureller Kontext aufgegriffen, während Loco Contigo mit J Balvin und Tyga den Weg in Richtung Reggaeton und lateinamerikanischer Musik fortsetzte.

Carte Blanche festigte damit ein Modell, das einige Jahre später auf Nomad vollständig ausgearbeitet werden sollte: DJ Snake baut ein Album nicht um ein einziges Genre herum, sondern um seine eigene Rolle als Produzent, der unterschiedliche musikalische Szenen miteinander verbinden kann.

Paris La Défense Arena und Parc des Princes

Im Februar 2020 spielte DJ Snake ein großes Solokonzert in der Paris La Défense Arena. Rund 40.000 Zuschauer erlebten eine Produktion mit enormer Bühnenarchitektur, deren zentrales Element eine Nachbildung des Arc de Triomphe war. In offiziellen Materialien der Halle wird er als erster Künstler elektronischer Musik bezeichnet, der dort ein Konzert dieser Größenordnung spielte.

Der nächste Schritt war der Parc des Princes, das Heimstadion von Paris Saint-Germain. DJ Snake trat dort am 11. Juni 2022 auf, als die Arena erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt wieder große Musikveranstaltungen beherbergte.

Diese Auftritte sind nicht nur als Popularitätsindikatoren wichtig. Paris und seine Vororte kehren in Snakes Musik und visueller Sprache immer wieder zurück: vom frühen Hip-Hop-Umfeld in Ermont bis zu den Stadionkonzerten seiner internationalen Karriere.

Disco Maghreb und die algerischen Wurzeln

2022 erschien mit Disco Maghreb eine der persönlichsten Arbeiten des Künstlers. Der Titel verwies auf das bekannte algerische Musikgeschäft und Label in Oran, das mit der Geschichte des Raï verbunden ist. Auch das Musikvideo wurde in Algerien gedreht.

DJ Snake selbst beschrieb den Track als musikalische Brücke zwischen Generationen und Kulturen Nordafrikas, der arabischen Welt und einem breiteren internationalen Publikum. Anders als bei vielen früheren Arbeiten, in denen ethnische Elemente vor allem als Teil einer globalen Club-Palette dienten, war Disco Maghreb unmittelbar mit seiner eigenen Herkunft verbunden.

Später erklärte der Musiker, dass er gleichermaßen stolz auf die französische und die algerische Seite seiner Biografie sei und dass Musik, Kultur und Küche Algeriens seit seiner Kindheit zu seinem Leben gehörten.

The Outlaw — die härtere Seite von DJ Snake

Im Jahr 2024 präsentierte DJ Snake ein separates Bühnenprojekt namens The Outlaw. Sein Debüt fand beim amerikanischen Festival Lost Lands statt. Unter dem neuen Namen konzentrierte sich der Künstler auf härtere Bass Music, Dubstep und experimentelles Clubmaterial und trennte diesen Teil seines Schaffens bewusst vom bekannteren Repertoire von DJ Snake.

Der Musiker selbst betonte, dass The Outlaw DJ Snake nicht ersetzt. Es handelt sich um einen zusätzlichen Raum für aggressiveres Material, das weniger auf ein Massenpublikum ausgerichtet ist. Diese Trennung ermöglichte es ihm, experimentelle Freiheit zu bewahren, ohne das Hauptprojekt ausschließlich in Richtung schwerer Bass Music zu entwickeln.

Stade de France und The Final Show

Am 10. Mai 2025 spielte DJ Snake eines der größten Solokonzerte seiner Karriere — The Final Show im Stade de France. Rund 80.000 Tickets waren innerhalb weniger Minuten verkauft. Nach dem Hauptkonzert fand am selben Abend noch eine zusätzliche Party in der Pariser Accor Arena vor etwa 20.000 Zuschauern statt.

Der Titel The Final Show konnte als Ankündigung eines Karriereendes verstanden werden, tatsächlich markierte das Konzert jedoch das Ende einer bestimmten Phase und nicht den Rückzug von DJ Snake aus der Musik. Danach folgten weitere Festivalauftritte, die Entwicklung von The Outlaw und die Arbeit an einem neuen Album.

Im Stade de France enthüllte der Künstler auch offiziell den Titel seiner nächsten Platte — Nomad.

Nomad — das dritte Studioalbum

Das dritte Studioalbum von DJ Snake, Nomad, erschien am 7. November 2025 — sechs Jahre nach Carte Blanche. Es enthält 17 Tracks und wurde von DJ Snake Music Productions gemeinsam mit Interscope Records veröffentlicht.

Der Titel erwies sich als treffende Beschreibung von Snakes gesamtem kreativen Modell. Das Album ist wie eine Reise durch verschiedene Musikkulturen aufgebaut und enthält Material mit Bezügen zu Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten, den USA, Europa und Südkorea. Zu den Mitwirkenden gehören J Balvin, Stray Kids, Future, Travis Scott, Don Toliver, Peso Pluma, Damian Marley, Bipolar Sunshine, Amadou & Mariam und weitere Künstler.

Auf Noventa arbeitet Snake erneut mit J Balvin zusammen, In the Dark verbindet seine Musik mit Stray Kids, und Patience verwendet Material des malischen Duos Amadou & Mariam. Auf Cairo Express greift der Produzent moderne ägyptische Musik und die Ästhetik des Mahraganat auf.

Am anderen Ende des Spektrums steht Final Fantasy, bei dem The Outlaw offiziell neben DJ Snake genannt wird. Damit vereint das Album sowohl die schwerere Bass-Seite seines Schaffens als auch seinen internationalen Pop-Katalog in einem einzigen Projekt.

Snake selbst erklärte das Konzept von Nomad mit dem Bild eines Reisepasses: Jeder Track entspricht einem eigenen musikalischen „Stempel“ und muss stilistisch nicht an den vorherigen anschließen. Die Unterschiedlichkeit der Platte ist deshalb kein Schwachpunkt des Konzepts, sondern dessen Grundlage.

Nach Nomad

Mit der Veröffentlichung des dritten Albums endete diese Entwicklung nicht. DJ Snake arbeitete weiterhin mit Künstlern aus unterschiedlichen Szenen zusammen und wandte sich parallel erneut Pardon My French sowie härterem Material zu. Später erschienen unter anderem TONTO mit J Balvin und Ryan Castro sowie WORSHIP mit Asake.

Nomad erwies sich damit nicht als isoliertes Experiment, sondern als vollständigster Ausdruck eines Ansatzes, der sich bereits seit Lean On, Magenta Riddim, Taki Taki und Disco Maghreb durch Snakes Karriere zieht.

Der Musikstil von DJ Snake

DJ Snake lässt sich nur schwer einem einzigen Genre zuordnen. Sein früher internationaler Erfolg war eng mit Trap und Bass Music verbunden, doch bereits die ersten großen Singles zeigten eine wesentlich größere stilistische Bandbreite. In seinem Katalog stehen Hip-Hop, EDM, House, Dubstep, Reggaeton, Dancehall, Hard Dance und unterschiedliche regionale Musiktraditionen nebeneinander. Auch DJ Mag hebt bei der Beschreibung von Nomad die Wechsel zwischen Trap, EDM, Dubstep und Reggaeton hervor.

Verbunden werden diese Richtungen vor allem durch seinen Produktionsansatz. Snake legt großen Wert auf Drums, tiefe Frequenzen und den Kontrast zwischen vergleichsweise reduzierten Strophen und maximal wirkungsvollen Höhepunkten. Bei der Arbeit mit Sängerinnen und Sängern lässt er der Stimme meist genügend Raum, weshalb Songs wie Middle oder Let Me Love You deutlich anders wirken als seine instrumentalen Clubtracks.

Ein zweites charakteristisches Merkmal ist die Verwendung von Musik verschiedener Länder nicht als einmaligen „Signature“-Effekt, sondern als ständig wechselndes Material. Indische Ästhetik, Reggaeton, Raï, Mahraganat, afrikanische Vocal-Traditionen oder K-Pop tauchen in unterschiedlichen Phasen seines Katalogs auf, ohne das Projekt auf ein festes Genre zu reduzieren.

Studioalben von DJ Snake

  • Encore — 2016
  • Carte Blanche — 2019
  • Nomad — 2025

Das Debüt Encore umfasst 14 Tracks, Carte Blanche 17, und nach einer sechsjährigen Pause zwischen den Alben erschien auch Nomad im Format von 17 Tracks.

Die wichtigsten Tracks

  • Turn Down for What — mit Lil Jon, 2013
  • Get Low — mit Dillon Francis, 2014
  • You Know You Like It — mit AlunaGeorge, 2014
  • Lean On — Major Lazer & DJ Snake feat. MØ, 2015
  • Middle — feat. Bipolar Sunshine, 2015
  • Let Me Love You — feat. Justin Bieber, 2016
  • A Different Way — feat. Lauv, 2017
  • Magenta Riddim — 2018
  • Taki Taki — feat. Selena Gomez, Ozuna & Cardi B, 2018
  • Enzo — mit Sheck Wes, Offset, 21 Savage und Gucci Mane, 2019
  • Loco Contigo — mit J Balvin und Tyga, 2019
  • Fuego — mit Sean Paul, Anitta und Tainy, 2019
  • Trust Nobody — 2020
  • Selfish Love — mit Selena Gomez, 2021
  • SG — mit Ozuna, Megan Thee Stallion und Lisa, 2021
  • Disco Maghreb — 2022
  • Teka — mit Peso Pluma, 2024
  • Noventa — mit J Balvin, 2025
  • In the Dark — mit Stray Kids, 2025

Diese Abfolge zeigt deutlich die Entwicklung des Katalogs von DJ Snake: von Festival-Trap und amerikanischem Hip-Hop über vokale Pop-Elektronik und Reggaeton bis hin zu nordafrikanischer Musik und globalen Kollaborationen.

Auszeichnungen und Erfolge

DJ Snake hat zwei Grammy-Nominierungen: als Mitglied des Produktionsteams von Born This Way in der Kategorie Album of the Year sowie für Turn Down for What in der Kategorie Best Music Video.

Turn Down for What erreichte Platz vier der Billboard Hot 100, während das Musikvideo einen MTV Video Music Award für die Regie gewann. Lean On war 2015 zeitweise der meistgestreamte Track in der Geschichte von Spotify.

Zu seinen Live-Erfolgen zählen der Auftritt am Arc de Triomphe, ein Konzert vor rund 40.000 Menschen in der Paris La Défense Arena, die Rückkehr großer Musikshows in den Parc des Princes und ein Auftritt vor rund 80.000 Menschen im Stade de France. Auch in den offiziellen Materialien des Stade de France wird DJ Snake als französischer Künstler mit mehreren zehn Milliarden Streams weltweit beschrieben.

Die Stellung von DJ Snake in der modernen elektronischen Musik

DJ Snake befindet sich an der Schnittstelle mehrerer Entwicklungen, die populäre elektronische Musik in den 2010er- und 2020er-Jahren verändert haben. Er war Teil des globalen Aufstiegs von Trap und Festival-Bass-Music, arbeitete mit führenden Pop- und Hip-Hop-Künstlern zusammen und gehörte später zu den ersten Musikern dieser Größenordnung, die ihren Katalog konsequent um Kooperationen zwischen unterschiedlichen nationalen Musikszenen herum aufbauten.

Gleichzeitig bleibt seine Biografie eng mit Paris verbunden. Der Weg von Graffiti und kleinen Hip-Hop-Clubs zum Arc de Triomphe, zur Paris La Défense Arena, zum Parc des Princes und zum Stade de France bildet eine Linie seiner Karriere; Lean On, Taki Taki, Disco Maghreb und Nomad bilden eine zweite, musikalische.

Gerade die Verbindung dieser beiden Seiten beschreibt DJ Snake am besten: Er ist weder ein Künstler nur einer bestimmten Genrephase noch lediglich der Urheber mehrerer Hits mit Milliarden von Streams, sondern ein Produzent, der seine internationale Reichweite konsequent nutzt, um zwischen Hip-Hop, elektronischer Musik, Pop und regionalen Szenen zu wechseln und dabei die wiedererkennbare rhythmische und bassbetonte Grundlage seines Sounds zu bewahren.


Musik hören DJ Snake

DJ Snake & Stray Kids - In The Dark

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Selena Gomez With DJ Snake - Selfish Love

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DJ Snake Feat. Justin Bieber - Let Me Love You

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DJ Snake & Plastic Toy - Try Me

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DJ Snake feat. Bryson Tiller - Smile

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DJ Snake - Future Pt 2

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DJ Snake Feat. Bipolar Sunshine - Future Pt. 2

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DJ Snake & Justin Bieber - Let Me Love You

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03:33 8.29Mb [320 kbps] 52 0 0 17.12.2025 layden Hip-hop/Rap, Trap

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Yellow Claw Feat. DJ Snake & Elliphant - Good Day

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03:00 6.95Mb [320 kbps] 64 0 0 15.12.2025 layden UK Garage, Dubstep

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