Lady Gaga - Biografie und Diskografie, alle Alben und Songs | Seiten: 8

Lady Gaga

Lady Gaga ist der Künstlername der US-amerikanischen Sängerin, Songwriterin, Musikproduzentin und Schauspielerin Stefani Joanne Angelina Germanotta, die am 28. März 1986 in New York City geboren wurde. Sie entwickelte sich zu einer der prägenden Figuren der globalen Popmusik des 21. Jahrhunderts, indem sie Pop, Dance, Electronic, House, Rock und traditionellen Jazz mit theatralischer Performance, High Fashion und einer sorgfältig ausgearbeiteten visuellen Ästhetik verband. Parallel dazu baute Gaga eine eigenständige Schauspielkarriere auf und gewann einen Golden Globe für American Horror Story: Hotel sowie einen Oscar als Co-Autorin des Songs Shallow aus dem Film A Star Is Born.

Zu ihren bekanntesten Werken gehören Just Dance, Poker Face, Paparazzi, Bad Romance, Telephone, Alejandro, Born This Way, Judas, The Edge of Glory, Applause, Million Reasons, Shallow, Always Remember Us This Way, Rain on Me, Die With a Smile, Disease und Abracadabra. Lady Gagas Geschichte lässt sich jedoch nicht auf einen einzigen Musikstil reduzieren: Innerhalb eines historisch vergleichsweise kurzen Zeitraums führte ihr Weg vom New Yorker Club-Electro-Pop über groß angelegten Stadium Pop, Jazzstandards, Country- und Rockelemente sowie Filmsoundtracks schließlich wieder zurück zu dunkler elektronischer Popmusik.

Stefani Germanotta: Musik und Theater vor Lady Gaga

Stefani wuchs in Manhattan als Tochter von Joseph und Cynthia Germanotta auf. Ihr Vater war im Bereich Internet-Technologie unternehmerisch tätig, während ihre Mutter später zu einer der zentralen Mitwirkenden an den wohltätigen Initiativen ihrer Tochter wurde. Bereits mit vier Jahren begann Stefani Klavier zu spielen, lernte Musik nach Gehör und fing nach und nach an, eigene Songs zu schreiben. In ihrer Jugend entwickelte sich die Musik parallel zu einem ernsthaften Interesse an Schauspiel und Theater.

Ab dem Alter von elf Jahren besuchte sie die private katholische Schule Convent of the Sacred Heart in Manhattan. Stefani wirkte in Theaterproduktionen mit, nahm Gesangsunterricht und absolvierte Schauspieltraining am Lee Strasberg Theatre and Film Institute. Noch als Teenager erhielt sie eine kleine Rolle in einer Episode der Serie The Sopranos — lange bevor der Künstlername Lady Gaga entstand.

Mit siebzehn Jahren wurde Germanotta vorzeitig an der Tisch School of the Arts der New York University aufgenommen, wo sie Schauspiel studierte und weiterhin Musik schrieb. 2005 verließ sie die Universität, um sich vollständig auf ihre eigene Karriere zu konzentrieren. Die NYU führte sie später weiterhin im Umfeld ihrer Tisch-Drama-Alumni.

Lower East Side und die Entstehung ihrer Bühnenfigur

Nach dem Verlassen der Universität wurde Stefani auf der Clubszene der Lower East Side aktiv. Sie spielte mit ihrer eigenen Band, trat in kleinen New Yorker Venues auf und entfernte sich allmählich vom traditionellen klavierbasierten Singer-Songwriter-Material hin zu einer provokanteren Mischung aus Electro-Pop, Glam Rock und Performance Art. Diese New Yorker Phase wurde zum Labor der späteren Lady Gaga: Musik, Kostüm, Choreografie und visuelle Präsentation wurden schon damals als Bestandteile eines einzigen Gesamtkunstwerks verstanden.

2006 wurde Produzent Rob Fusari zu einem wichtigen Partner. Ihm wird häufig eine Mitwirkung an der Entstehung des Namens Lady Gaga zugeschrieben, inspiriert vom Queen-Song Radio Ga Ga, auch wenn sich die verschiedenen Versionen der Geschichte in den Details unterscheiden. Statt die zweifelhafte Legende einer automatischen SMS-Korrektur zu wiederholen, ist es genauer zu sagen, dass der Name während ihrer Zusammenarbeit entstand und vom Titel des Queen-Songs inspiriert war.

Im September 2006 unterschrieb Gaga bei Def Jam Recordings, doch das Label beendete die Zusammenarbeit bereits wenige Monate später. Danach trat sie weiterhin in New York auf, unter anderem gemeinsam mit der Performance-Künstlerin Lady Starlight. Ihr gemeinsames Programm verband Musik, Burlesque, Glam Rock und Bühnentheater und führte sie schließlich zum Lollapalooza Festival 2007.

Streamline, Interscope und der Weg zu The Fame

Die nächste Schlüsselfigur war Produzent und Musikmanager Vincent Herbert, der Gaga bei Streamline Records unter Vertrag nahm, einem Imprint von Interscope. Parallel dazu schloss sie einen Publishing-Vertrag mit Sony/ATV ab und schrieb Material für andere Künstler. Diese Erfahrung wurde zu einer wichtigen beruflichen Schule: Noch vor ihrem eigenen internationalen Durchbruch lernte Gaga die Funktionsweise kommerzieller Popsongs von innen kennen.

Gagas Gesangsaufnahmen erregten die Aufmerksamkeit von Akon, der die Entwicklung ihres eigenen Projekts beschleunigte. Ihr wichtigster Studiopartner der frühen Phase wurde der marokkanisch-schwedische Produzent RedOne. Ihre Zusammenarbeit prägte den charakteristischen Sound der ersten Hits: geradlinige Four-on-the-Floor-Rhythmen, leuchtende Synthesizer, kurze Vocal Hooks und eine ungewöhnlich theatralische Gesangsdarbietung.

The Fame: als Club-Electro-Pop weltweit wurde

Das Debütalbum The Fame erschien 2008. Sein Konzept untersuchte Ruhm gleichzeitig als Realität, Fantasie und Lebensstil. Das Album verband Dance-Pop, Electro-Pop und Glam-Rock-Einflüsse, während Gaga bewusst ein eigenes visuelles Universum darum herum aufbaute — von futuristischen Brillen bis hin zu Choreografien und Figuren ihrer Musikvideos. Ihre offizielle Website beschreibt die Themen von The Fame ausdrücklich über Ruhm, Liebe und Selbstausdruck.

Der erste internationale Durchbruch gelang mit Just Dance feat. Colby O'Donis, gefolgt von Poker Face. Beide Songs erreichten Platz eins der Billboard Hot 100. The Fame selbst stieg bis auf Platz zwei der Billboard 200 und machte aus einer nur wenige Jahre zuvor noch weitgehend unbekannten New Yorker Musikerin einen internationalen Popstar.

Die Bedeutung des Debüts lag jedoch nicht nur in den Chartplatzierungen. Paparazzi und die begleitenden Videos festigten das Bild von Lady Gaga als Künstlerin, für die ein Popsong nicht mit der Studioaufnahme endet. Kostüm, Fotografie, Choreografie, Musikvideo und Live-Performance wurden als Fortsetzungen derselben Idee verstanden.

The Fame Monster und die Entstehung von „Mother Monster“

2009 erweiterte Gaga ihre Debütphase mit dem acht Tracks umfassenden Projekt The Fame Monster. Es erschien sowohl eigenständig als auch als erweiterte Ausgabe von The Fame, weshalb es sinnvoller ist, das Werk als separate EP zu behandeln, statt es einfach als gewöhnliches zweites Studioalbum zu bezeichnen.

Hier erschienen Bad Romance, Telephone mit Beyoncé, Alejandro, Dance in the Dark und Monster. Während The Fame die Attraktivität von Berühmtheit untersuchte, richtete die neue Arbeit den Blick auf ihre beunruhigendere Seite — Angst vor Einsamkeit, Abhängigkeit, Sex, Tod und Kontrollverlust.

Bad Romance wurde zu einer der prägendsten Pop-Singles ihrer Epoche, während das dazugehörige Video die visuelle Sprache der frühen Gaga festigte: High Fashion, Groteske, Futurismus, Sexualität und bewusst verstörende Bilder. Bei den MTV Video Music Awards 2010 gewann das Video den Preis Video of the Year.

The Monster Ball: Konzert als Theaterstück

Nach der Absage der geplanten gemeinsamen Tour mit Kanye West stellte Gaga ihr Live-Konzept schnell neu auf und startete den eigenen The Monster Ball Tour. Die Tour lief von 2009 bis 2011 und entwickelte sich schrittweise von einer vergleichsweise klassischen Theatershow zu einer groß angelegten Produktion mit aufwendigem Bühnenbild, Handlung, zahlreichen Kostümen und der Idee einer Reise zum „Monster Ball“. Laut Billboard Boxscore zogen rund 200 Shows ungefähr 2,5 Millionen Zuschauer an und spielten 227,4 Millionen US-Dollar ein, was damals einen Rekord für eine erste große Headliner-Tour darstellte.

Diese Phase definierte endgültig den besonderen Typ Popstar, den Lady Gaga verkörperte: Sie konnte einen elektronischen Clubhit performen, wenige Minuten später allein am Klavier sitzen und den Abend danach in eine avantgardistische Theaternummer verwandeln.

Die ersten Grammys

Ihre ersten beiden Grammy Awards gewann Gaga bei der Zeremonie 2010: Poker Face gewann als Best Dance Recording, The Fame als Best Dance/Electronic Album. Ein Jahr später kamen Auszeichnungen für Bad Romance und The Fame Monster hinzu. Deshalb ist die häufig anzutreffende Angabe eines „Grammy 2009“ für Poker Face falsch: Die Nominierungen konnten sich auf Aufnahmen aus dem vorherigen Eligibility-Zeitraum beziehen, doch der tatsächliche Sieg erfolgte bei den 52. Grammy Awards im Jahr 2010.

Born This Way: von Ruhm zu Identität

Im Mai 2011 erschien Born This Way, ein Album, auf dem Gaga sowohl ihren musikalischen Radius als auch die Themen ihrer Texte deutlich erweiterte. Dance-Pop verband sich mit Industrial, Electro-Rock, Synth-Pop, House und schweren Gitarrenelementen. Statt Ruhm standen nun Identität, Religion, Sexualität, Gleichberechtigung und das Recht des Menschen im Zentrum, sich selbst zu definieren.

Der Titelsong Born This Way wurde zu einer der wichtigsten Hymnen ihrer Karriere. Es folgten Judas, The Edge of Glory, Yoü and I und Marry the Night. Das Album debütierte auf Platz eins der Billboard 200 mit rund 1,108 Millionen verkauften Exemplaren in der ersten Woche in den USA — einem der größten Starts der SoundScan-Ära.

Born This Way festigte außerdem die Bindung zwischen Gaga und dem Publikum, das sie Little Monsters nannte. Die Idee einer Community rund um die Musik erhielt zunehmend praktische Formen: Gemeinsam mit ihrer Mutter Cynthia gründete sie die Born This Way Foundation, die sich für das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit junger Menschen sowie für freundlichere soziale Gemeinschaften einsetzt. Die Organisation nahm 2012 ihre Arbeit auf und besteht weiterhin als eigenständige Stiftung.

ARTPOP: Maximalismus, EDM und eine ihrer umstrittensten Phasen

Nach dem enormen Erfolg von Born This Way bewegte sich Gaga in Richtung einer noch aggressiveren elektronischen Ästhetik. ARTPOP erschien 2013 und verband EDM, Synth-Pop, Electro House, Hip-Hop-Elemente und Ideen zeitgenössischer Kunst. Zu den Produzenten gehörten Zedd, Madeon, DJ White Shadow und weitere Vertreter der damaligen elektronischen Szene.

Die Leadsingle war Applause; auch G.U.Y., Venus und Do What U Want nahmen wichtige Plätze auf dem Album ein. Letzterer Track enthielt ursprünglich R. Kelly und wurde später aus digitalen Neuauflagen des Albums entfernt.

ARTPOP debütierte auf Platz eins der Billboard 200. Die Phase war jedoch von ernsthaften Schwierigkeiten begleitet: Noch vor Veröffentlichung des Albums musste sich Gaga nach einer Hüftverletzung operieren lassen, weshalb der Born This Way Ball vorzeitig beendet wurde; später kam es außerdem zu Veränderungen in ihrem Managementteam. Dadurch wurde ARTPOP lange als eine der kontroversesten Phasen ihrer Karriere wahrgenommen, entwickelte jedoch im Laufe der Zeit eine stabile und engagierte Fangemeinde.

Tony Bennett und die Rückkehr zu den Jazzwurzeln

Statt sofort zu versuchen, den Umfang des vorherigen Popprojekts zu wiederholen, wechselte Gaga überraschend die Richtung. Gemeinsam mit dem legendären Sänger Tony Bennett nahm sie das Album mit Jazzstandards Cheek to Cheek auf, das 2014 erschien.

Das Projekt war entscheidend für ihren Ruf als Sängerin. Hinter den elektronischen Arrangements und extravaganten Kostümen der frühen Alben geriet manchmal in den Hintergrund, dass Gaga über eine kraftvolle Stimme verfügt und auch ohne typisches Dance-Pop-Produktionsgerüst überzeugen kann. Cheek to Cheek gab ihr die Möglichkeit, Werke von Irving Berlin, Cole Porter und anderen Komponisten mit einem traditionellen Jazzensemble zu interpretieren.

Das Album gewann bei der Grammy-Verleihung 2015 den Preis für Best Traditional Pop Vocal Album und begründete eine langjährige kreative Freundschaft zwischen Gaga und Bennett.

American Horror Story und die eigenständige Schauspielkarriere

Gagas Schauspielambitionen bestanden lange vor ihrem musikalischen Erfolg, doch ihr erstes großes dramatisches Projekt wurde die Staffel American Horror Story: Hotel aus den Jahren 2015–2016. Sie spielte die Countess Elizabeth, Besitzerin des geheimnisvollen Hotel Cortez.

2016 brachte ihr die Rolle einen Golden Globe als beste Schauspielerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm ein. Die Auszeichnung bestätigte deutlich, dass ihre Schauspielkarriere nicht lediglich eine Verlängerung ihrer musikalischen Bühnenfigur war.

Joanne: Gaga ohne futuristische Rüstung

2016 erschien das Album Joanne, benannt nach der jung verstorbenen Schwester ihres Vaters. Nach ARTPOP wurde der Sound deutlich weniger elektronisch: Country, Soft Rock, Folk, Soul und traditionellere Singer-Songwriter-Popstrukturen rückten stärker in den Vordergrund.

Zum Produzententeam gehörten Mark Ronson, BloodPop, Kevin Parker und weitere Musiker. Die bekanntesten Songs wurden Perfect Illusion und Million Reasons. Auf diesem Projekt verringerte Gaga bewusst die Distanz zwischen der Bühnenfigur und Stefani Germanotta: Statt der fantastischen Konstruktionen von ARTPOP standen ein rosafarbener Hut, eine Gitarre und persönliche Familienthemen im Mittelpunkt.

Super Bowl LI

Im Februar 2017 war Lady Gaga der Hauptact der Halbzeitshow des Super Bowl LI. Die dreizehnminütige Performance umfasste Poker Face, Born This Way, Telephone, Just Dance, Million Reasons und Bad Romance. Laut Fox erreichte die TV-Ausstrahlung ungefähr 117,5 Millionen Zuschauer.

Besonders bemerkenswert war, dass Gaga weitgehend ohne Gaststars auskam: Der gesamte Auftritt basierte auf ihrem eigenen Katalog, Live-Gesang, Klavier und Choreografie. Nach dem Super Bowl folgte der Joanne World Tour, der mit 49 von Billboard erfassten Konzerten rund 95 Millionen US-Dollar einspielte.

A Star Is Born und Shallow

Eine neue Stufe ihrer Schauspielkarriere begann 2018 mit Bradley Coopers Film A Star Is Born. Gaga spielte die aufstrebende Sängerin Ally und wurde gleichzeitig zu einer der wichtigsten Autorinnen der Filmmusik. Cooper und Gaga legten großen Wert auf musikalische Authentizität; viele Konzertszenen wurden im Rahmen echter Festivalauftritte gedreht.

Der zentrale Song des Films wurde Shallow, geschrieben von Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando und Andrew Wyatt. Der Song gewann bei der Oscarverleihung 2019 den Academy Award for Best Original Song. Gaga selbst war außerdem für ihre Rolle als Ally als beste Schauspielerin für einen Oscar nominiert.

Shallow markierte zugleich einen wichtigen musikalischen Wendepunkt. Nachdem das breite Publikum Gaga lange vor allem mit elektronischer Musik verbunden hatte, zeigte der Song sie als Rock- und Pop-Sängerin, die einen weltweiten Hit fast ausschließlich um Stimme, Klavier und Gitarre aufbauen konnte.

Las Vegas: zwei verschiedene Lady Gagas auf einer Bühne

Nach A Star Is Born begann Gaga eine längere Phase von Auftritten in Las Vegas. Die Residency war in zwei Konzepte unterteilt: Enigma präsentierte eine technologisch geprägte Version ihres Pop-Katalogs, während Jazz & Piano Jazzstandards und intimere Interpretationen eigener Songs in den Mittelpunkt stellte.

Dieses Format spiegelte die Dualität ihrer gesamten Karriere besonders genau wider: Dieselbe Künstlerin konnte als elektronischer Popstar und als traditionelle Sängerin mit Jazzorchester auftreten, ohne dass eine der beiden Seiten zur Parodie auf die andere wurde.

Chromatica: Rückkehr auf die Tanzfläche

Chromatica erschien im Mai 2020 und brachte Gaga zurück zu groß angelegter elektronischer Popmusik. Inhaltlich war das Album jedoch deutlich schwerer als seine tanzbare Oberfläche vermuten ließ: Die Texte beschäftigten sich mit psychischem Schmerz, Trauma, Einsamkeit und der Suche nach Möglichkeiten, weiterzuleben. Die offizielle Beschreibung der Platte betont gerade die Idee des „Tanzens durch den Schmerz“.

Die wichtigsten Singles waren Stupid Love und Rain on Me mit Ariana Grande. Das Album enthielt außerdem Sour Candy mit BLACKPINK und Sine from Above mit Elton John. Rain on Me erreichte Platz eins der Billboard Hot 100 und brachte Gaga und Ariana Grande den Grammy für Best Pop Duo/Group Performance ein.

Wegen der Pandemie musste die vollständige Tour verschoben werden. The Chromatica Ball fand erst 2022 statt und war deutlich kompakter als ihre früheren Tourneen, aber außerordentlich erfolgreich: Billboard berichtete von Einnahmen von mehr als 112 Millionen US-Dollar.

2024 erschien der Konzertfilm Gaga Chromatica Ball, aufgenommen bei einer ausverkauften Show im Dodger Stadium in Los Angeles vor 52.000 Zuschauern. Es handelt sich ausdrücklich um einen Film, nicht um ein eigenständiges Studio- oder Livealbum aus dem Jahr 2024.

House of Gucci

2021 spielte Gaga Patrizia Reggiani in Ridley Scotts Kriminaldrama House of Gucci. Die Rolle trennte ihre Schauspielkarriere noch deutlicher von A Star Is Born: Statt einer Sängerin, deren Lebenswelt ihrem eigenen Beruf ähnelte, verkörperte sie eine Figur aus der realen Geschichte der Familie Gucci.

Für House of Gucci erhielt Lady Gaga eine Golden-Globe-Nominierung als beste Schauspielerin in einem Drama.

Die letzte Aufnahme mit Tony Bennett

Love for Sale, das zweite gemeinsame Album von Gaga und Tony Bennett, erschien am 1. Oktober 2021. Es war den Werken von Cole Porter gewidmet und wurde Bennetts letzte Studioaufnahme. Das Material war zwischen 2018 und 2020 aufgenommen worden.

Bei den Grammys 2022 gewann das Album Best Traditional Pop Vocal Album. Gagas Diskografie enthält damit zwei grundlegend unterschiedliche Jazzprojekte mit einem der angesehensten traditionellen amerikanischen Sänger — Cheek to Cheek und Love for Sale.

Hold My Hand und Top Gun: Maverick

2022 veröffentlichte Gaga Hold My Hand für den Film Top Gun: Maverick. Der Song wurde sowohl für einen Oscar als auch für einen Grammy nominiert und setzte ihre Arbeit mit Filmmusik nach A Star Is Born fort.

Joker: Folie à Deux und Harlequin

Ihre nächste große Rolle war Lee Quinzel im musikalischen Psychodrama Joker: Folie à Deux aus dem Jahr 2024, in dem Gaga an der Seite von Joaquin Phoenix spielte. Musik war ein grundlegender Bestandteil des Films, weshalb sich ihre Beteiligung selbstverständlich auch auf den Soundtrack erstreckte. Ihre offizielle Diskografie führt Joker: Folie à Deux (Music From The Motion Picture) als eigenständigen Soundtrack von 2024.

Parallel dazu veröffentlichte Gaga überraschend ihr eigenes Album Harlequin. Es ist kein gewöhnlicher Soundtrack, sondern ein eigenständiges Companion-Projekt, inspiriert von ihrer Figur und der musikalischen Welt des Films. Enthalten sind neu interpretierte Standards wie Get Happy, That's Entertainment, Smile, The Joker, That's Life sowie die Originalsongs Folie à Deux und Happy Mistake. Gagas offizielle Website beschreibt Harlequin als theatralisches, genreübergreifendes Jazzalbum.

Die With a Smile: ein weiterer weltweiter Höhepunkt

Im August 2024 veröffentlichten Lady Gaga und Bruno Mars Die With a Smile. Anders als die meisten frühen Gaga-Hits basiert der Song nicht auf Dance-Pop, sondern auf einer großen Vocal-Ballade mit Einflüssen aus Soft Rock und Soul.

Der Song erreichte Platz eins der Billboard Hot 100 und blieb fünf Wochen an der Spitze, bevor er zu einer der erfolgreichsten weltweiten Singles des folgenden Jahres wurde. Bei den Grammys 2025 gewannen Gaga und Bruno Mars dafür Best Pop Duo/Group Performance.

Disease, Abracadabra und die Rückkehr der „dunklen Gaga“

Im Herbst 2024 präsentierte Gaga Disease, die erste Solo-Single eines neuen Pop-Zyklus. Die Produktion brachte eine härtere Industrial-/Electro-Pop-Textur in ihre Musik zurück, während sich die visuelle Ästhetik erneut der dunklen Theatralik von The Fame Monster und Born This Way annäherte.

Im Februar 2025 folgte Abracadabra. Song und Video wurden erstmals im Rahmen der Grammy-Übertragung einem breiten Publikum präsentiert und entwickelten sich zu zentralen Elementen der neuen Ära. Abracadabra gewann später den Grammy für Best Dance Pop Recording.

MAYHEM: Rückkehr zum Pop-Fundament ohne Selbstkopie

Am 7. März 2025 veröffentlichte Lady Gaga MAYHEM, das Universal Music offiziell als ihr siebtes Studioalbum präsentierte. Gaga beschrieb die Arbeit daran als Versuch, sich erneut mit jener Popmusik auseinanderzusetzen, die ihre frühen Fans geliebt hatten, ohne ihre Vergangenheit einfach zu kopieren.

Die wichtigsten Produktionspartner waren Andrew Watt und Cirkut, während der französische Elektronikmusiker Gesaffelstein an einem Teil des Materials beteiligt war. Das Album verbindet Electro-Pop, Synth-Pop, House, Funk, Industrial-Elemente sowie Anspielungen auf Rock und Disco. Zu den zentralen Songs gehören Disease, Abracadabra, Garden of Eden, Perfect Celebrity, Killah, Zombieboy, How Bad Do U Want Me und Die With a Smile.

MAYHEM debütierte mit 219.000 äquivalenten Albumeinheiten in den USA auf Platz eins der Billboard 200. Gleichzeitig erschienen zehn Songs des Albums in den Billboard Hot 100.

Bei den Grammy Awards 2026 gewann MAYHEM Best Pop Vocal Album, während Abracadabra als Best Dance Pop Recording ausgezeichnet wurde. Zu diesem Zeitpunkt verzeichnete Lady Gagas offizielles Profil bei der Recording Academy 16 Siege und 45 Grammy-Nominierungen.

Copacabana: Konzert vor 2,1 Millionen Menschen

Eines der größten Live-Ereignisse der MAYHEM-Ära war Gagas kostenloses Konzert am Copacabana-Strand in Rio de Janeiro am 3. Mai 2025. Guinness World Records bestätigte ein Publikum von 2,1 Millionen Menschen und erkannte die Show als größtes kostenloses Konzert einer Solo-Künstlerin an.

Für Gaga selbst hatte die Veranstaltung ebenfalls besondere Bedeutung: Es war ihr erster Auftritt in Brasilien seit dreizehn Jahren. Das Programm verband neues MAYHEM-Material mit Poker Face, Paparazzi, Born This Way, Bad Romance und weiteren Songs aus verschiedenen Phasen ihrer Karriere.

The Mayhem Ball

Auf das neue Album folgte The Mayhem Ball, eine weitere große theatrale Tour von Gaga. Statt einer gewöhnlichen Abfolge von Hits war die Show als düstere Bühnenerzählung mit Akten, Figuren und neu interpretierten Songs aus verschiedenen Epochen aufgebaut.

Allein der nordamerikanische Teil der Tour spielte mehr als 100 Millionen US-Dollar ein, und die weiteren Konzerte machten The Mayhem Ball zu einem der größten Tourneeprojekte ihrer Karriere.

The Dead Dance und die Fortsetzung von MAYHEM

2025 wurde Gagas offizieller Katalog um die Single The Dead Dance erweitert. Später wurde sie zusammen mit weiterem Material aus dieser Ära in eine erweiterte digitale Version von MAYHEM aufgenommen. Gagas offizielle Diskografie führt The Dead Dance zugleich als eigenständige Single.

RUNWAY und Musik für The Devil Wears Prada 2

Nach der Hauptkampagne für MAYHEM wandte sich Gaga erneut der Filmmusik zu. Im April 2026 veröffentlichte sie gemeinsam mit Doechii RUNWAY, den ersten vorgestellten Track aus dem Film The Devil Wears Prada 2. An der Entstehung des Songs waren unter anderem Bruno Mars, Andrew Watt, Cirkut und D'Mile beteiligt.

Der vollständige Soundtrack enthielt schließlich drei Originalsongs von Lady Gaga: Shape of a Woman, RUNWAY und Glamorous Life. Ihre Arbeit für das Kino setzte sich damit in einer anderen Form fort — nicht primär als Schauspielrolle, sondern vor allem durch eigenes Songwriting und Gesang für den Film.

Warum sich Lady Gagas Musik ständig verändert

Gagas Karriere wird manchmal als Abfolge radikaler Neuerfindungen beschrieben, doch darunter lässt sich ein erstaunlich stabiles musikalisches Fundament erkennen. In vielen ihrer Songs sind klavierbasierte Harmonik, ein großer melodischer Refrain und ein starker dramaturgischer Höhepunkt entscheidend. Die elektronische Produktion kann sich vollständig verändern — von RedOne über BloodPop bis Andrew Watt oder Cirkut —, doch die kompositorische Logik bleibt erkennbar.

Deshalb wirken Shallow und Poker Face trotz ihres nahezu gegensätzlichen Sounds nicht wie Werke zweier völlig verschiedener Künstlerinnen. In beiden Fällen baut die Gesangslinie auf einer sehr klaren melodischen Idee auf und führt schrittweise zu einer großen emotionalen Auflösung.

Die zweite Konstante ist ihre Liebe zum Theater. Lady Gaga führt einen Song nur selten als neutrale Musiknummer auf. Jedes Album erhält eigene Kostüme, ein System von Symbolen, Bühnenbild und Bewegungscharakter. In diesem Sinn war ihre frühe Schauspielausbildung kein isolierter biografischer Fakt, sondern eines der wichtigsten Werkzeuge ihrer Musikkarriere.

Mode als Teil des Kunstwerks

Eine Besonderheit von Gaga ist die Art, wie sie Mode in eine vollständige Sprache der Popmusik verwandelt hat. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie unter anderem mit Alexander McQueen, Nicola Formichetti, Brandon Maxwell, Versace, Valentino und vielen weiteren Designern zusammen, doch die Kostüme existierten nur selten ausschließlich für den roten Teppich.

Das Fleischkleid bei den MTV Video Music Awards 2010, die aufwendigen Gesichtsprothesen der Born-This-Way-Ära, der rosafarbene Joanne-Hut oder die gotische Ästhetik von MAYHEM erfüllten dieselbe Funktion wie ein Albumcover oder Musikvideo: Sie machten die zentrale Idee des jeweiligen Projekts visuell sichtbar.

Lady Gaga als Songwriterin

Trotz der großen Bedeutung ihrer Produzenten ist Gaga Autorin oder Co-Autorin von praktisch allen zentralen Werken ihres Katalogs. Sie war am Songwriting von Just Dance, Poker Face, Paparazzi, Bad Romance, Born This Way, The Edge of Glory, Applause, Million Reasons, Shallow, Rain on Me, Disease, Abracadabra und vielen weiteren Songs beteiligt.

Der Oscar für Shallow wurde ausdrücklich an die Songwriter verliehen — Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando und Andrew Wyatt. Auch bei den Grammys wurde sie mehrfach nicht nur als Interpretin, sondern ausdrücklich als Autorin ausgezeichnet.

Gesang

Hinter Lady Gagas visueller Inszenierung gerät manchmal einer der offensichtlichsten Gründe für ihre Langlebigkeit in den Hintergrund: ihre Fähigkeit, unter völlig unterschiedlichen vokalen Bedingungen überzeugend zu arbeiten. Ihre Stimme kann sich gegen die dichte elektronische Produktion von Poker Face behaupten, die Rock-Klimax von Shallow tragen, einen Jazzstandard an der Seite von Tony Bennett interpretieren oder in die beinahe kabarettartige Welt von Harlequin eintauchen.

Besonders wichtig ist ihre Fähigkeit, Live-Gesang als zentralen Teil ihrer Konzerte beizubehalten. Klavierversionen von Poker Face, The Edge of Glory, Million Reasons und anderen Songs werden häufig als eigenständige Nummern präsentiert und nicht nur als Pausen zwischen choreografischen Blöcken.

Born This Way Foundation

Gagas gesellschaftliches Engagement erhielt mit der Born This Way Foundation, die sie gemeinsam mit ihrer Mutter Cynthia Germanotta gründete, eine institutionelle Form. Die Stiftung konzentriert sich auf die psychische Gesundheit junger Menschen, den Aufbau freundlicherer Gemeinschaften und die Bereitstellung von Werkzeugen zur gegenseitigen Unterstützung.

Diese Arbeit ist eng mit Teilen ihres Songkatalogs verbunden. Themen wie Entfremdung, Identität, Selbstakzeptanz und psychisches Überleben ziehen sich von Born This Way und Hair über 911 und Replay bis hin zu einem großen Teil von MAYHEM.

Hauptdiskografie von Lady Gaga

Wichtige Solo-Studioalben und Projekte:

  • The Fame — 2008
  • The Fame Monster — 2009, eigenständige EP / Erweiterung von The Fame
  • Born This Way — 2011
  • ARTPOP — 2013
  • Joanne — 2016
  • Chromatica — 2020
  • Harlequin — 2024, Companion-Album zu Joker: Folie à Deux
  • MAYHEM — 2025

Lady Gagas offizieller Katalog führt heute The Fame, The Fame Monster, Born This Way, ARTPOP, Joanne, Chromatica, Harlequin und MAYHEM als ihre wichtigsten Solo-Albumprojekte.

Jazzalben mit Tony Bennett

  • Cheek to Cheek — 2014
  • Love for Sale — 2021

Beide Alben gewannen den Grammy für Best Traditional Pop Vocal Album, während Love for Sale Tony Bennetts letzte Studioaufnahme wurde.

Wichtige Soundtracks und Filmmusikprojekte

  • A Star Is Born — 2018, mit Bradley Cooper
  • Joker: Folie à Deux (Music From The Motion Picture) — 2024
  • The Devil Wears Prada 2 (Music From The Motion Picture) — 2026, mit drei Originalsongs von Lady Gaga

Damit ist ihre Arbeit an Soundtracks inzwischen zu einem eigenständigen Teil ihrer Diskografie geworden und längst mehr als nur der einmalige Erfolg von Shallow.

Wichtige Songs von Lady Gaga

  • Just Dance — 2008
  • Poker Face — 2008
  • Paparazzi — 2009
  • Bad Romance — 2009
  • Telephone — 2010, mit Beyoncé
  • Alejandro — 2010
  • Born This Way — 2011
  • Judas — 2011
  • The Edge of Glory — 2011
  • Yoü and I — 2011
  • Applause — 2013
  • Million Reasons — 2016
  • Shallow — 2018, mit Bradley Cooper
  • Always Remember Us This Way — 2018
  • Rain on Me — 2020, mit Ariana Grande
  • Hold My Hand — 2022
  • Die With a Smile — 2024, mit Bruno Mars
  • Disease — 2024
  • Abracadabra — 2025
  • The Dead Dance — 2025
  • RUNWAY — 2026, mit Doechii

Auszeichnungen

Lady Gaga gehört zu der seltenen Gruppe von Künstlerinnen, deren wichtigste Auszeichnungen gleichzeitig Musik, Film und Fernsehen umfassen. Zu ihren bedeutendsten Erfolgen gehören 16 Grammy Awards bei 45 Nominierungen nach der Zeremonie 2026, ein Oscar für Shallow sowie zwei Golden Globes — für American Horror Story: Hotel und Shallow.

Statt eine lange Tabelle mit Dutzenden weniger bedeutender Preise anzulegen, ist es für eine enzyklopädische Biografie sinnvoller, jene Auszeichnungen hervorzuheben, die die verschiedenen Seiten ihrer Arbeit widerspiegeln: Grammys für Pop, Dance und Traditional Pop, ein Academy Award als Songwriterin und ein Golden Globe als Schauspielerin.

Warum Lady Gaga einen besonderen Platz in der modernen Popmusik einnimmt

Lady Gaga erfand weder elektronischen Pop noch musikalische Performance oder den Einsatz von High Fashion in der Popkultur. Vor ihr hatten David Bowie, Madonna, Grace Jones, Prince, Queen und zahlreiche weitere Künstler diese Ideen entwickelt. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie diese Traditionen zu einem neuen System verband, das perfekt zur Ära sozialer Netzwerke, YouTube und globaler digitaler Popkultur passte.

The Fame zeigte, wie schnell Club-Electro-Pop zum internationalen Mainstream werden konnte; The Fame Monster machte Horror und Haute Couture zur Sprache eines massenwirksamen Popstars; Born This Way verband Stadium Pop mit Identitätsfragen; ARTPOP trieb elektronischen Maximalismus bis an seine Grenzen; Cheek to Cheek und Love for Sale belegten ihre Stärke als traditionelle Sängerin; A Star Is Born verschaffte ihr eine vollwertige Filmkarriere; Chromatica brachte sie nach mehreren Jahren stilistischer Experimente zurück zur Dance-Musik, und MAYHEM vereinte unterschiedliche Versionen von Lady Gaga innerhalb eines Albums.

Eine weitere Besonderheit ihrer Karriere liegt in der seltenen Fähigkeit, ihre eigenen Images zu überleben. Die Figur, die Gaga zwischen 2008 und 2010 berühmt machte, hätte leicht zu einer Begrenzung werden können, doch sie verweigerte sich immer wieder der sicheren Wiederholung der Poker-Face- oder Bad-Romance-Formel — manchmal mit enormem kommerziellem Erfolg, manchmal mit deutlich kontroverseren Ergebnissen.

Gerade deshalb ist Lady Gaga nicht nur als Interpretin einer Reihe weltweiter Hits relevant. Ihre Diskografie zeigt, wie ein Popstar gleichzeitig als Songwriterin, Dance-Performerin, Pianistin, Jazzsängerin, Schauspielerin und Regisseurin eines eigenen visuellen Universums existieren kann, ohne diese Rollen in voneinander getrennte Projekte aufzuspalten.

Von kleinen Clubs auf der Lower East Side bis zu mehr als zwei Millionen Menschen am Copacabana-Strand entwickelte sich ihre Karriere um eine beständige Idee: Popmusik kann mehr sein als nur ein Song — sie kann ein Raum sein, in dem Klang, Theater, Mode, Kino und die Persönlichkeit der Künstlerin Bestandteile eines einzigen Werks werden. Genau diese Fähigkeit, die Form immer wieder neu aufzubauen und dabei einen erkennbaren kreativen Kern zu bewahren, bestimmt Lady Gagas Platz unter den bedeutendsten Popkünstlerinnen ihrer Generation.


Musik hören Lady Gaga

Bruno Mars & Lady Gaga - Die With A Smile

Bruno Mars & Lady Gaga - Die With A Smile

04:11 9.68Mb [320 kbps] 2706 25 1 25.12.2024 Meloman Pop

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