Ergebnisse der „MUZ-TV Awards 2026. Bewegung“: Gewinner der Zeremonie, Ziverts Triumph, Siege von Wanja Dmitrijenko, Auszeichnungen für Sergej Lasarew, Kirkorow, Kino, Leonid Agutin und die vollständige Liste der Nominierten.
MOSKAU — Am 6. Juni fand in der Live Arena nahe Moskau eines der zentralen Ereignisse der russischen Pop-Szene statt: die 21. Verleihung der „MUZ-TV Awards 2026. Bewegung“. In diesem Jahr wurde das Konzept der groß angelegten Show rund um die Idee von kontinuierlicher Entwicklung, Transformation und klanglicher Evolution aufgebaut. Komplexe technologische Bühnenbilder, dynamische visuelle Wechsel und mutige Performances zeigten eindrucksvoll, wohin sich die moderne Musikindustrie bewegt.
Moderiert wurde die Zeremonie von Wanja Dmitrijenko, Regina Todorenko, Lera Kudrjawzewa, Nikolai Baskow, Wladimir Marconi, Dmitri Maslennikow und Marina Krawez. Diese Besetzung sorgte für eine gelungene Balance zwischen großer TV-Show, Humor und feierlicher Preisverleihung.
Der große Triumph von Zivert und die neue Welle
Die zentrale Figur und klare Triumphatorin des Abends war Sängerin Zivert. Die Künstlerin nahm gleich drei goldene Teller in wichtigen Kategorien mit nach Hause:
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„Beste Künstlerin“ — eine Bestätigung ihrer unangefochtenen Führungsrolle auf der Bühne;
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„Bestes Solokonzert“ — für ihre konzeptionelle Stadionshow „Irgendwo im Retro“ in der VTB Arena;
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„Bester Song“ — für die viel beachtete gemeinsame Single „Bank“, aufgenommen im Tandem mit dem Hip-Hop-Künstler Icegergert.
In der männlichen Solo-Kategorie kam es zu einem wichtigen Generationswechsel. Die Auszeichnung als „Bester Künstler“ ging an Wanja Dmitrijenko, der sich in der Abstimmung gegen etablierte Schwergewichte wie Dima Bilan, Sergej Lasarew und Philipp Kirkorow durchsetzte. Dmitrijenko teilte sich zudem den Sieg in der Kategorie „Beste Kollaboration“ mit der jungen Schauspielerin Anja Peressild. Ihr gemeinsamer Track „Silhouette“, der als Soundtrack zum Blockbuster „Alice im Wunderland“ eingesetzt wurde, überzeugte sowohl die Jury als auch das Streaming-Publikum.
Zitat des Abends: „Ich freue mich sehr für den Künstler dieses Jahres — Wanja Dmitrijenko. Du hast richtig gesagt, dass hinter jedem Künstler immer ein riesiges Team steht. Das ist eine absolut verdiente Auszeichnung“, sagte Zivert sichtlich bewegt auf der Bühne.
Konstanz der Meister und die „Renaissance des Jahres“
Seinen Status als einer der wichtigsten visuellen Performer der Branche bestätigte Sergej Lasarew: Er gewann die Auszeichnungen für „Beste Konzerttournee“ („Showman“) und „Bestes Video“ („Wenn ich könnte“).
Besondere Aufmerksamkeit widmete die Preisverleihung den Veteranen der Bühne und der Kontinuität zwischen den Generationen. Die Sonderauszeichnung „Für den Beitrag zur Entwicklung der Kultur“ erhielt der legendäre Komponist Alexander Sazepin, während der Preis „Für den Beitrag zur Entwicklung der Popmusik“ an Leonid Agutin ging. Mit echten Ovationen nahm das Publikum die Verleihung der Statue „Stimme einer Generation“ an die Kult-Rockband Kino auf.
Eine der meistdiskutierten Kategorien war der Sonderpreis „Renaissance des Jahres“, der an Philipp Kirkorow ging. Sein Auftritt auf der Bühne und seine Dankesrede wurden zu einem eindrucksvollen Statement über Erfahrung, Durchhaltevermögen und professionelle Standfestigkeit.
Zitat des Abends: „Ich stehe darüber, aber warum sollte ich mich selbst so erhöhen? Ich bin immer noch ein aktiver Spieler, ein Teamplayer, und ich bin noch viel zu jung. 59 Jahre sind kein Grund, sich selbst aus dem Rennen zu nehmen und in den Schatten zu treten. Das ist das Ergebnis einer enormen Menge Arbeit von jedem von uns...“ erklärte Philipp Kirkorow.
Die vollständige Liste der Gewinner der „MUZ-TV Awards 2026. Bewegung“
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Bester Künstler — Wanja Dmitrijenko
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Beste Künstlerin — Zivert
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Bester Song — Icegergert, Zivert — „Bank“
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Bestes Album — Moya Mishel — „Engel und nicht ganz“
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Beste Gruppe — The Hatters
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Durchbruch des Jahres — Bond s knopkoy
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Beste Kollaboration — Wanja Dmitrijenko, Anja Peressild — „Silhouette“ (OST „Alice im Wunderland“)
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Beste Coverversion — Polina Gagarina — „Einer allein auf dem Feld“ (BEARWOLF)
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Bestes Video — Sergej Lasarew — „Wenn ich könnte“
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Bestes Lyric-Video — Dima Bilan — „Bitterer Regen“
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Bestes Tanzvideo — Klava Koka — „Klatsch. Lärm. Look“
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Beste Konzerttournee — Sergej Lasarew — „Showman“
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Bestes Solokonzert — Zivert — „Irgendwo im Retro“ (VTB Arena)
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Beste Online-Präsenz — Marie Kraimbreri
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VK Music Choice — Icegergert
Sonderkategorien:
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Renaissance des Jahres — Philipp Kirkorow
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Stimme der Generationen — die Band „Kino“
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Für den Beitrag zur Entwicklung der Popmusik — Leonid Agutin
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Für den Beitrag zur Entwicklung der Kultur — Alexander Sazepin
Die „MUZ-TV Awards 2026. Bewegung“ hielten einen wichtigen Trend fest: Die Branche scheut sich nicht mehr, jungen Künstlern wie Wanja Dmitrijenko, „Bond s knopkoy“ und Icegergert zentrale Positionen anzuvertrauen, bewahrt zugleich aber tiefen Respekt vor Klassikern und großen Persönlichkeiten des Showgeschäfts. Wie der Regisseur der Preisverleihung, Felix Michailow, bemerkte, sei „Bewegung die Möglichkeit, sich von einem Punkt zu einem anderen zu versetzen“ — und die russische Musikszene scheint diese Richtung mit großer Sicherheit gefunden zu haben.
