Die Sängerin Rihanna hat einen neuen Rekord bei den digitalen Verkäufen aufgestellt. Dies ist derzeit der absolute Verkaufsrekord in digitalen Formaten.
Die Sängerin Rihanna stellte einen absoluten Rekord bei den digitalen Musikverkäufen auf und wurde zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Daten zur meistverkauften Künstlerin der digitalen Ära. Laut den am Freitag, dem 6. Januar, veröffentlichten Statistiken von Nielsen SoundScan und Billboard erreichten die kumulierten digitalen Verkäufe ihrer Songs 47,5 Millionen Exemplare.
Dieses Ergebnis war nicht nur für Rihannas eigene Karriere ein Meilenstein, sondern auch für die gesamte Branche — zumal ihr professioneller Werdegang erst vergleichsweise kürzlich, im Jahr 2005, begann. In kurzer Zeit nach Maßstäben des Musikgeschäfts entwickelte sich die Sängerin zu einer der wichtigsten Triebkräfte des digitalen Marktes.
Kräfteverhältnis bei den digitalen Verkäufen
Den zweiten Platz im Ranking belegte die Gruppe The Black Eyed Peas mit digitalen Verkäufen von 42,4 Millionen Exemplaren. Auf Rang drei folgte Eminem mit 42,2 Millionen, was seinen nachhaltigen Einfluss auf das digitale Publikum bestätigt.
Den vierten Platz erreichte Lady Gaga (42 Millionen), während die Top fünf von Taylor Swift komplettiert wurden, deren Stärke sich traditionell nicht nur in Singles, sondern auch in Albumverkäufen und der Loyalität ihrer Fanbasis zeigt.
Top 10 Künstler der digitalen Ära
Die Plätze sechs bis acht gingen an Katy Perry, Lil Wayne und Beyoncé.
Ebenfalls in den Top Ten vertreten sind Kanye West und Britney Spears, deren Karrieren mehrere Phasen der Transformation des Musikmarktes abdecken — von physischen Tonträgern bis hin zum Streaming.
Das Single-Paradox: Der Spitzenreiter ist nicht immer der Champion
Interessanterweise würde bei einer Neuberechnung des Rankings nach den meistverkauften digitalen Singles die Gruppe The Black Eyed Peas mit dem Titel I Gotta Feeling führen, der zu diesem Zeitpunkt die meistverkaufte digitale Single der Geschichte war — 7,68 Millionen Exemplare.
Gleichzeitig schaffte es keine einzelne Single von Rihanna in die Top 10 der meistverkauften digitalen Tracks. Das unterstreicht ein zentrales Merkmal ihres Erfolgs: die Konstanz und der Umfang ihres Katalogs statt eines einzigen Mega-Hits. Erst die Summe zahlreicher erfolgreicher Veröffentlichungen ermöglichte ihr den Spitzenplatz im Gesamtranking.
Was dieser Rekord bedeutet
Rihannas Rekord markierte einen Epochenwechsel — von der Dominanz physischer Formate hin zu einem Modell, in dem digitale Verkäufe und die breite Verfügbarkeit von Tracks den Status eines Künstlers bestimmen. Dieses Ergebnis zeigt anschaulich, wie sich Konsumgewohnheiten verändert haben und wie Künstler der neuen Generation sich besonders effektiv in die digitale Ökosysteme integrieren konnten.
Rihanna führte die Liste nicht nur an — sie setzte einen neuen Maßstab für Erfolg in der digitalen Musikindustrie, der noch lange als Referenzpunkt für Analysten und Musiker dienen wird.