Drum & Bass ist eines der dynamischsten Genres der elektronischen Musik und vereint schnelle Rhythmen mit kraftvollen Bässen. Erfahren Sie mehr über seine Entstehung, die wichtigsten Subgenres und die Gründe seiner weltweiten Popularität.
Drum & Bass (D&B, DnB) ist ein Genre der elektronischen Musik, das seit mehreren Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Tanzszene ist. Die Kombination aus schnellen Rhythmen und kraftvollem Bass macht es zur idealen Wahl für Clubs ebenso wie für große Festivals. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Geschichte von Drum & Bass, seine Merkmale und seine anhaltende Popularität.
Geschichte von Drum & Bass
Drum & Bass entstand Anfang der 1990er-Jahre im Vereinigten Königreich als Weiterentwicklung von Breakbeat und Jungle. Die Grundlagen des Genres sind:
- Hohes Tempo (meist 160–180 BPM).
- Komplexe Schlagzeug-Patterns, aufgebaut aus geschnittenen Breakbeat-Samples.
- Tiefe Basslines, die den charakteristischen „schweren“ Sound erzeugen.
Frühe Experimente mit dem Stil stammen von Produzenten wie Goldie, LTJ Bukem und Roni Size, die das Fundament für den späteren Erfolg des Genres legten.
Mitte der 1990er-Jahre löste sich Drum & Bass endgültig von Jungle und entwickelte eine eigene Szene, Clubkultur und Labels – viele davon sind bis heute einflussreich.
Zentrale Subgenres
Drum & Bass ist kein einheitlicher Sound. Zahlreiche Subgenres decken ein breites Spektrum musikalischer Stimmungen ab:
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Liquid Funk
Melodisch und atmosphärisch – geeignet für Dancefloors ebenso wie für entspanntes Hören. Künstler: High Contrast, Netsky. -
Neurofunk
Aggressiv und technisch, mit wuchtigen Basslines und komplexen Track-Strukturen. Künstler: Noisia, Black Sun Empire. -
Jump-Up
Energetisch und geradlinig, mit Fokus auf Bass und Groove – perfekt für Partys. Künstler: DJ Hazard, Sub Zero. -
Darkstep
Düsterer und schwerer Sound mit Horrorfilm-Atmosphäre; historisch mit frühem Techstep und Industrial D&B verbunden. -
Techstep
Technischer, industrieller Subgenre mit metallischen Texturen; wichtig für die Entwicklung von Neurofunk.
Warum ist Drum & Bass so beliebt?
- Energie: Dank des schnellen Tempos und der treibenden Rhythmen ideal zum Tanzen.
- Vielfalt: Die zahlreichen Subgenres bieten für jeden Geschmack etwas.
- Kreativität: Produzenten experimentieren ständig mit Samples, Sounddesign und Melodien.
- Globale Community: D&B vereint Menschen weltweit und füllt Festivals sowie Clubnächte.
- Technologie: Stetige Weiterentwicklung durch neue Synthesizer, Sounddesign-Tools und Live-Formate.
Große Festivals und Künstler
Drum & Bass ist auf den größten Festivals der Welt zu hören:
- Let It Roll — das weltweit größte Festival, das ausschließlich D&B gewidmet ist.
- Hospitality On The Beach — ein Event des Labels Hospital Records.
- Rampage — eines der größten Bass-Music-Festivals Europas.
Beliebte Künstler, die Hörer weltweit inspirieren:
- Pendulum,
- Andy C,
- Chase & Status,
- S.P.Y,
- Dimension.
Die Gegenwart
Heute entwickelt sich Drum & Bass weiter, indem Elemente anderer Genres wie Hip-Hop, Pop und sogar klassischer Musik integriert werden. Künstler nutzen neue Technologien, schaffen innovative Tracks und bringen das Genre einem breiteren Publikum näher.
In den 2020er-Jahren dringt Drum & Bass zunehmend in den Mainstream und die Popkultur vor, ohne dabei seine starke Club-Identität zu verlieren.
Fazit
Drum & Bass ist mehr als nur Musik – es ist eine globale Kultur, die Millionen von Menschen verbindet. Schnelle Rhythmen, mächtige Bässe und eine einzigartige Energie machen es zu einem unverzichtbaren Teil der Tanzmusikszene.
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