Linkin Park - Biografie und Diskografie, alle Alben und Songs

Linkin Park

Linkin Park ist eine US-amerikanische Rockband, die 1996 in Agoura Hills, Kalifornien, USA gegründet wurde. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Mike Shinoda, Brad Delson und Rob Bourdon; später kamen Joe Hahn, Dave «Phoenix» Farrell und Sänger Mark Wakefield hinzu. 1999 übernahm Chester Bennington den Posten des Leadsängers. Linkin Park bewegen sich stilistisch zwischen Alternative Rock, Nu Metal, Rap Rock, Alternative Metal, elektronischer Musik und Pop Rock. Die Band hat mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft, zwei Grammy Awards gewonnen und zählt zu den kommerziell erfolgreichsten Rockbands des frühen 21. Jahrhunderts. Nach Benningtons Tod im Jahr 2017 stellte Linkin Park die aktive Arbeit weitgehend ein, kehrte jedoch 2024 mit Co-Leadsängerin Emily Armstrong, Schlagzeuger Colin Brittain und dem achten Studioalbum From Zero zurück.

Die Grundlage für Linkin Parks Bekanntheit bildeten vor allem die Alben Hybrid Theory (2000) und Meteora (2003) mit Songs wie «In the End», «Crawling», «Papercut», «Numb», «Faint», «Somewhere I Belong» und «Breaking the Habit». Später änderte die Band ihre musikalische Ausrichtung mehrfach: Minutes to Midnight rückte näher an Alternative Rock, A Thousand Suns legte den Schwerpunkt auf Elektronik und Studioexperimente, The Hunting Party brachte schwere Gitarren zurück, während One More Light überwiegend auf zeitgenössische Popmusik ausgerichtet war.

Die Gründung von Xero

Mike Shinoda und Brad Delson lernten sich während ihrer Schulzeit in Agoura Hills kennen. Gemeinsam mit Schlagzeuger Rob Bourdon begannen sie Musik zu schreiben, in der Shinodas Interesse an Hip-Hop und Sampling mit Delsons Vorliebe für schweren Rock zusammenkam.

Die erste Besetzung erhielt den Namen Xero. Sänger Mark Wakefield, DJ Joe Hahn und Bassist Dave Farrell kamen hinzu. Die frühen Aufnahmen entstanden in Shinodas Heimstudio. Bereits damals verwendete die Band Gitarrenriffs, Rap, elektronische Beats und Samples — Elemente, die später für die ersten Alben von Linkin Park charakteristisch wurden.

Xero nahm Demomaterial auf, konnte damit jedoch keine großen Plattenfirmen überzeugen. Wakefield verließ die Band schließlich. Auch Dave Farrell war zeitweise nicht dabei, da er an einem anderen Projekt beteiligt war.

Chester Bennington und Hybrid Theory

Im Jahr 1999 wurde der Band der aus Arizona stammende Sänger Chester Bennington vorgeschlagen, der zuvor mit Grey Daze aufgetreten war. Er erhielt Instrumentalaufnahmen von Xero, nahm dazu Gesang auf und reiste zu einem Vorsingen nach Kalifornien.

Nach Benningtons Einstieg nannte sich die Gruppe eine Zeit lang Hybrid Theory. 1999 wurde unter diesem Namen eine gleichnamige EP aufgenommen. Wegen der Existenz einer anderen Band mit einem ähnlichen Namen musste die Bezeichnung jedoch geändert werden.

Als nächste Variante entstand Lincoln Park — eine Anspielung auf den Lincoln Park in Santa Monica. Schließlich wurde die Schreibweise zu Linkin Park verändert. In dieser Phase erhielt die Band einen Vertrag bei Warner Bros. Records.

Zu Beginn der Arbeit am Debütalbum hatte sich die Besetzung formiert, die mit der klassischen Ära von Linkin Park verbunden ist:

  • Chester Bennington — Gesang;
  • Mike Shinoda — Gesang, Rap, Keyboards, Gitarre, Programmierung;
  • Brad Delson — Gitarre;
  • Dave «Phoenix» Farrell — Bassgitarre;
  • Joe Hahn — Turntables, Samples, Programmierung;
  • Rob Bourdon — Schlagzeug.

Hybrid Theory und der weltweite Erfolg

Am 24. Oktober 2000 erschien das von Don Gilmore produzierte Debütalbum Hybrid Theory. Sein Titel erinnerte an den früheren Bandnamen.

Die Aufnahme verband schwere Gitarrenparts mit Hip-Hop-Rhythmen, elektronischer Programmierung, Joe Hahns Scratches, Mike Shinodas Rap und Chester Benningtons Gesang. Gleichzeitig waren die Songs kompakt und melodisch genug aufgebaut, um ein Publikum weit über die Nu-Metal-Szene hinaus zu erreichen.

Die wichtigsten Singles waren:

  • «One Step Closer»;
  • «Crawling»;
  • «Papercut»;
  • «In the End».

«In the End» erreichte Platz zwei der Billboard Hot 100. Hybrid Theory erhielt in den USA eine Diamant-Auszeichnung und wurde zum kommerziell erfolgreichsten Album der Band. Für «Crawling» gewann Linkin Park den ersten Grammy in der Kategorie Best Hard Rock Performance. Das Album selbst wurde als Best Rock Album nominiert, die Band als Best New Artist.

Linkin Parks Erfolg fiel in die Hochphase des Nu Metal, doch die Band unterschied sich von vielen Vertretern des Genres durch die zentrale Rolle der Elektronik und zwei vollwertige vokale Zentren. Shinodas Rap und Benningtons Gesang konnten unabhängig voneinander funktionieren oder sich innerhalb eines Songs abwechseln und ergänzen, wodurch die für den frühen Linkin-Park-Sound typische Struktur von Strophen und Refrains entstand.

Reanimation

Im Jahr 2002 erschien Reanimation — ein Album mit Remixen und Neuinterpretationen des Materials von Hybrid Theory. Die Musiker beschränkten sich nicht auf gewöhnliche Club-Remixe: Viele Stücke erhielten neue Arrangements, zusätzliche Gesangsparts und veränderte Strukturen.

An dem Projekt waren Künstler aus Hip-Hop und elektronischer Musik beteiligt. Linkin Park konnte dadurch den elektronischen Teil des eigenen Sounds, der auf dem Debütalbum noch neben den schweren Gitarren stand, deutlich stärker hervorheben.

Meteora

Das zweite Studioalbum Meteora erschien am 25. März 2003. Es setzte das musikalische Modell von Hybrid Theory fort, zeichnete sich jedoch durch detailliertere Studioarbeit sowie einen erweiterten Einsatz von Elektronik und Samples aus.

Das Album enthielt «Somewhere I Belong», «Faint», «Numb», «Breaking the Habit», «From the Inside» und «Lying from You». Meteora stieg auf Platz eins der Billboard 200 ein und festigte Linkin Parks internationalen Erfolg endgültig.

Besonders langlebig erwies sich «Numb». Der Song wurde zu einer der bekanntesten Singles der Band und bildete später die Grundlage für eine gemeinsame Aufnahme mit Jay-Z.

Collision Course mit Jay-Z

Im Jahr 2004 nahmen Linkin Park und Jay-Z die EP Collision Course auf. Das Projekt bestand aus Mashups, in denen Songs beider Künstler zu neuen Kompositionen verbunden wurden.

Am bekanntesten wurde «Numb/Encore», das auf Linkin Parks «Numb» und Jay-Zs «Encore» basiert. 2006 brachte der Song der Band ihren zweiten Grammy ein — in der Kategorie Best Rap/Sung Collaboration. Bis heute ist dies der zweite und bislang letzte reguläre Grammy-Sieg von Linkin Park.

Projekt Revolution und Music for Relief

2002 startete die Band mit Projekt Revolution eine eigene Konzertreihe. Die Programme verbanden Künstler aus Rock, Metal, alternativer Musik und Hip-Hop und spiegelten damit die stilistische Struktur von Linkin Park selbst wider.

Nach dem Erdbeben und dem Tsunami im Indischen Ozean im Jahr 2004 gründeten die Mitglieder die Hilfsorganisation Music for Relief. Sie sammelte Spenden für Opfer von Naturkatastrophen und unterstützte Umweltinitiativen.

Minutes to Midnight: Veränderung des Sounds

Das dritte Studioalbum Minutes to Midnight erschien 2007. Produziert wurde es von Rick Rubin und Mike Shinoda.

Auf diesem Album reduzierte Linkin Park deutlich die Verwendung der Formel, die Hybrid Theory und Meteora geprägt hatte. Rap kam nur noch in einem Teil der Songs vor, die Gitarrenarrangements rückten näher an Alternative Rock, und einige Texte beschäftigten sich mit Themen, die über persönliche Erfahrungen hinausgingen.

Die wichtigsten Singles waren «What I've Done», «Bleed It Out», «Shadow of the Day», «Given Up» und «Leave Out All the Rest».

«What I've Done» wurde im Film Transformers verwendet. Später setzte Linkin Park die Zusammenarbeit mit dem Franchise fort: «New Divide» erschien in Transformers: Revenge of the Fallen, während «Iridescent» in Transformers: Dark of the Moon verwendet wurde.

A Thousand Suns

A Thousand Suns wurde 2010 veröffentlicht. Erneut fungierten Rick Rubin und Mike Shinoda als Produzenten.

Das Album unterschied sich deutlich von den frühen Arbeiten von Linkin Park. Synthesizer, elektronische Rhythmen, bearbeiteter Gesang, instrumentale Übergänge und kurze Interludes erhielten eine wesentlich größere Bedeutung. Außerdem wurden Ausschnitte aus historischen Reden von Robert Oppenheimer, Martin Luther King und Mario Savio verwendet.

Zu den wichtigsten Stücken gehören «The Catalyst», «Waiting for the End», «Burning in the Skies» und «Iridescent».

A Thousand Suns zeigte endgültig, dass die Band ihre weitere Karriere nicht auf Nu Metal beschränken wollte. Die folgenden Alben setzten diesen Ansatz fort, indem sie das Verhältnis zwischen Rock, elektronischer Musik und Pop immer wieder neu gewichteten.

Living Things

Auf Living Things (2012) kehrte Linkin Park teilweise zu kürzeren und direkteren Songformen zurück, behielt jedoch einen starken elektronischen Anteil bei. Mike Shinodas Rap wurde wieder zu einem deutlich hörbaren Bestandteil des Materials, während die Gitarren stärker hervortraten als auf A Thousand Suns.

Zu den bekanntesten Songs gehörten «Burn It Down», «Lost in the Echo», «Castle of Glass» und «Powerless». Das Album erreichte Platz eins der Billboard 200.

2013 veröffentlichte die Band Recharged — eine Sammlung von Remixen zu Songs aus Living Things sowie zusätzlichem Material.

The Hunting Party

Das sechste Studioalbum The Hunting Party erschien 2014. Nach den elektronisch ausgerichteten Alben A Thousand Suns und Living Things legte die Band den Schwerpunkt wieder stärker auf Live-Schlagzeug und schwere Gitarren.

Auf dem Album wirkten mehrere Gastmusiker mit:

  • Rakim — «Guilty All the Same»;
  • Page Hamilton von Helmet — «All for Nothing»;
  • Daron Malakian von System of a Down — «Rebellion»;
  • Tom Morello — «Drawbar».

The Hunting Party unterscheidet sich deutlich vom frühen Nu-Metal-Sound von Linkin Park. Zu hören sind stärkere Einflüsse aus Alternative Metal, Hardcore und traditionellem Heavy Rock.

One More Light

Am 19. Mai 2017 erschien das siebte Studioalbum One More Light. Im Gegensatz zu The Hunting Party war es überwiegend auf elektronische Popmusik und vokale Melodien ausgerichtet.

Während der Arbeit kooperierte die Band mit externen Songwritern und Produzenten. Die wichtigste Single wurde «Heavy», aufgenommen mit der amerikanischen Sängerin Kiiara. Das Album enthielt außerdem «Talking to Myself», «Battle Symphony», «Nobody Can Save Me» und den Titelsong «One More Light».

Der deutliche Richtungswechsel löste bei einem Teil des Publikums, das an das härtere Material der Band gewöhnt war, gemischte Reaktionen aus. Stilistische Veränderungen waren für Linkin Park zu diesem Zeitpunkt allerdings längst keine Ausnahme mehr: Nahezu jedes Album nach Meteora unterschied sich deutlich von seinem Vorgänger.

Der Tod von Chester Bennington

Am 20. Juli 2017 starb Chester Bennington im Alter von 41 Jahren in seinem Haus in Kalifornien. Die Ermittlungen kamen zu dem Ergebnis, dass es sich um Suizid handelte. Daraufhin sagte Linkin Park den restlichen Teil der One-More-Light-Tour ab.

Am 27. Oktober 2017 fand im Hollywood Bowl in Los Angeles das Konzert Linkin Park and Friends: Celebrate Life in Honor of Chester Bennington statt. Gemeinsam mit den Bandmitgliedern traten zahlreiche Gastmusiker und Sänger auf.

Nach dem Konzert verkündete Linkin Park keine offizielle Auflösung, die aktive Arbeit der Band kam jedoch zum Stillstand.

Pause und Archivveröffentlichungen

In den folgenden Jahren widmeten sich die Mitglieder eigenen Projekten. Mike Shinoda veröffentlichte 2018 das Soloalbum Post Traumatic.

Im Jahr 2020 veröffentlichte Linkin Park die erweiterte Ausgabe Hybrid Theory: 20th Anniversary Edition, die Demos, frühe Veröffentlichungen, Konzertmaterial und weitere Archivaufnahmen enthielt.

Im Jahr 2023 erschien eine Jubiläumsausgabe von Meteora. Der wichtigste neue Song war «Lost» mit Chester Benningtons Gesang, aufgenommen während der Arbeit am Album Anfang der 2000er-Jahre. Außerdem wurden «Fighting Myself», «More the Victim» und weitere zuvor offiziell unveröffentlichte Aufnahmen herausgebracht.

Im April 2024 erschien die Compilation Papercuts (Singles Collection 2000–2023). Sie enthielt die wichtigsten Singles der Band sowie den zuvor unveröffentlichten Song «Friendly Fire», der während der Sessions zu One More Light aufgenommen worden war.

Die Rückkehr von Linkin Park

Am 5. September 2024 trat Linkin Park erstmals seit sieben Jahren wieder öffentlich auf und präsentierte eine erneuerte Besetzung. Zu Mike Shinoda, Brad Delson, Dave Farrell und Joe Hahn kamen Emily Armstrong von Dead Sara als Co-Leadsängerin und Colin Brittain als Schlagzeuger und Produzent. Am selben Tag erschien die Single «The Emptiness Machine».

Rob Bourdon war an der Rückkehr nicht beteiligt. Laut Mike Shinoda hatte der Schlagzeuger seinen Bandkollegen bereits einige Jahre zuvor mitgeteilt, dass er sich von den Aktivitäten von Linkin Park distanzieren wolle, und sich nach und nach aus den Projekten der Gruppe zurückgezogen. Seine Position übernahm Colin Brittain.

Brad Delson hat Linkin Park nicht verlassen. Er beteiligt sich weiterhin an Studioarbeit und Konzertvorbereitung, verzichtete nach der Rückkehr der Band jedoch auf regelmäßige Tourneen. Auf der Bühne übernimmt Gitarrist Alex Feder seine Parts. Delson begründete diese Entscheidung damit, sich stärker auf die Studio- und Kreativarbeit innerhalb der Band konzentrieren zu wollen.

From Zero

Am 15. November 2024 veröffentlichte Linkin Park das achte Studioalbum From Zero — das erste vollständige Album seit One More Light und die erste Platte mit Emily Armstrong und Colin Brittain.

Der Titel From Zero verweist auf den ursprünglichen Namen der Band, Xero. Musikalisch verbindet das Album Elemente aus mehreren früheren Phasen von Linkin Park: schwere Gitarren, Mike Shinodas Rap, elektronische Programmierung, Joe Hahns Scratches und das Wechselspiel zweier Leadsänger.

Das Album enthält:

  • «The Emptiness Machine»;
  • «Cut the Bridge»;
  • «Heavy Is the Crown»;
  • «Over Each Other»;
  • «Casualty»;
  • «Overflow»;
  • «Two Faced»;
  • «Stained»;
  • «IGYEIH»;
  • «Good Things Go».

From Zero erreichte Platz eins der Albumcharts in 14 Ländern, darunter Großbritannien. «The Emptiness Machine» wurde zur wichtigsten Single der ersten Phase der Rückkehr der Band.

«Heavy Is the Crown» wurde zum offiziellen Song der League of Legends World Championship 2024 gewählt.

From Zero Deluxe Edition

Im Jahr 2025 veröffentlichte die Band eine erweiterte Ausgabe von From Zero. Sie enthielt drei neue Studioaufnahmen:

  • «Up From the Bottom»;
  • «Unshatter»;
  • «Let You Fade».

Nach Angaben der Band entstand «Unshatter» bereits in einer frühen Phase der Arbeit an From Zero. «Let You Fade» wurde während der Hauptsessions begonnen und später fertiggestellt, während «Up From the Bottom» erst zwischen verschiedenen Tourabschnitten nach Linkin Parks Rückkehr aufgenommen wurde.

Grammy-Nominierungen nach der Rückkehr

Bei den 68. Grammy Awards im Jahr 2026 erhielt Linkin Park zwei Nominierungen: From Zero war für Best Rock Album nominiert, «The Emptiness Machine» für Best Rock Performance. In keiner der beiden Kategorien gewann die Band.

Damit liegt Linkin Parks offizielle Grammy-Bilanz bis 2026 bei zwei Siegen aus acht Nominierungen.

Besetzung von Linkin Park

Aktuelle Mitglieder:

  • Mike Shinoda — Gesang, Rap, Keyboards, Gitarre, Programmierung;
  • Brad Delson — Gitarre, Studioarbeit; nimmt nicht an regulären Tourneen teil;
  • Dave «Phoenix» Farrell — Bassgitarre;
  • Joe Hahn — Turntables, Samples, Programmierung;
  • Emily Armstrong — Gesang, seit 2024;
  • Colin Brittain — Schlagzeug, Produktion, seit 2024.

Wichtige ehemalige Mitglieder:

  • Chester Bennington — Gesang, 1999–2017;
  • Rob Bourdon — Schlagzeug, 1996–2017;
  • Mark Wakefield — Gesang während der Xero-Phase.

Musikalischer Stil

Die ersten beiden Alben von Linkin Park werden gewöhnlich dem Nu Metal, Alternative Metal und Rap Rock zugeordnet. Typisch sind tiefer gestimmte Gitarren, elektronische Samples, Hip-Hop-Beats, Scratches, Rap und der Kontrast zwischen klarem und aggressivem Gesang.

Mit Minutes to Midnight begann die Band, sich schrittweise von einer festen Genrezuordnung zu lösen. Auf A Thousand Suns wurde Elektronik zu einem zentralen Bestandteil der Arrangements; Living Things verband elektronische Produktion mit traditionelleren Songstrukturen; The Hunting Party konzentrierte sich auf schweren Gitarrenrock; One More Light auf elektronische Popmusik.

From Zero brachte zahlreiche Elemente zurück, die Linkin Park in verschiedenen Phasen ihrer Karriere eingesetzt hatten, ohne vollständig zum Sound von Hybrid Theory oder Meteora zurückzukehren.

Konstante Elemente des Linkin-Park-Sounds bleiben Programmierung, die Arbeit mit Samples, die Verbindung von Rock und Hip-Hop sowie der Einsatz unterschiedlicher Gesangsstile. In der klassischen Besetzung entstand der zentrale Kontrast zwischen Mike Shinodas Rap und Gesang und Chester Benningtons Stimme. Seit 2024 basiert das Zusammenspiel der beiden Leadsänger auf Shinoda und Emily Armstrong.

Diskografie von Linkin Park

Studioalben

  • Hybrid Theory — 2000
  • Meteora — 2003
  • Minutes to Midnight — 2007
  • A Thousand Suns — 2010
  • Living Things — 2012
  • The Hunting Party — 2014
  • One More Light — 2017
  • From Zero — 2024

Weitere wichtige Veröffentlichungen

  • Hybrid Theory EP — 1999
  • Reanimation — 2002, Remixalbum
  • Collision Course — 2004, gemeinsame EP mit Jay-Z
  • Recharged — 2013, Remixalbum
  • Hybrid Theory: 20th Anniversary Edition — 2020
  • Meteora: 20th Anniversary Edition — 2023
  • Papercuts (Singles Collection 2000–2023) — 2024
  • From Zero (Deluxe Edition) — 2025

Linkin Parks Stellung in der modernen Rockmusik

Linkin Park erfanden weder den Nu Metal noch waren sie die ersten Musiker, die Rock und Rap miteinander verbanden. Als Hybrid Theory erschien, hatten Rage Against the Machine, Korn, Limp Bizkit und andere Bands ähnliche Kombinationen bereits verwendet. Linkin Parks Besonderheit lag in der konkreten Form dieser Mischung: elektronische Produktion, schwere Gitarren, Rap, melodische Refrains und zwei kontrastierende Stimmen existierten innerhalb einer kompakten Songstruktur.

Hybrid Theory und Meteora wurden zu einigen der erfolgreichsten Rockalben der frühen 2000er-Jahre, doch die weitere Diskografie zeigt, dass Linkin Park diese Formel nicht unverändert beibehielten. In den folgenden Veröffentlichungen bewegte sich die Band zwischen Alternative Rock, elektronischer Musik, schwerem Gitarrenmaterial und Pop-Sound.

Chester Benningtons Tod teilte die Geschichte der Band in zwei Phasen. Die Aufnahmen von 2000 bis 2017 bleiben untrennbar mit seiner Stimme und seinem kreativen Beitrag verbunden. Die Rückkehr im Jahr 2024 wurde jedoch nicht als Versuch gestaltet, die frühere Besetzung nachzubilden: Emily Armstrong kam als neue Co-Leadsängerin zur Band, während From Zero das erste Studiomaterial der erneuerten Besetzung darstellte.

Bis 2026 nehmen Linkin Park weiterhin neue Musik auf und gehen auf Tournee. Ihre Hauptdiskografie umfasst acht Studioalben, und die From-Zero-Ära ist ein aktives Kapitel der Bandgeschichte und keine bloße Archiv-Wiedervereinigung.


Musik hören Linkin Park

Linkin Park - Numb (DJ Nowitzki Remix 2026) (Cover by Nadeya)

Linkin Park - Numb (DJ Nowitzki Remix 2026) (Cover by Nadeya)

03:19 7.66Mb [320 kbps] 9163 0 0 115 BPM 06.06.2026 DJ Nowitzki House

0:00 03:19
Linkin Park - In the End (Dj M1ron Remix)

Linkin Park - In the End (Dj M1ron Remix)

03:02 7.03Mb [320 kbps] 6713 0 0 128 BPM 26.05.2026 Miron0056 House, Electro House

0:00 03:02
Subsonic Voodoo feat. Alec Rivet - Given Up (Linkin Park Cover)

Subsonic Voodoo feat. Alec Rivet - Given Up (Linkin Park Cover)

03:11 7.37Mb [320 kbps] 68 0 0 25.08.2025 layden Industrial

0:00 03:11
Linkin Park - Let You Fade

Linkin Park - Let You Fade

03:28 8.14Mb [320 kbps] 242 7 0 18.05.2025 User_1928 Rock, Alternative Rock

Linkin Park - Unshatter

Linkin Park - Unshatter

03:16 7.66Mb [320 kbps] 246 2 1 27.04.2025 User_1928 Rock, Alternative Rock

0:00 03:16
Linkin Park - Two Faced

Linkin Park - Two Faced

03:03 7.09Mb [320 kbps] 289 3 0 27.04.2025 Shattered Echo Rock, Alternative Rock

Linkin Park - The Emptiness Machine

Linkin Park - The Emptiness Machine

03:10 7.37Mb [320 kbps] 262 3 0 27.04.2025 Shattered Echo Rock, Alternative Rock

Linkin Park - Stained

Linkin Park - Stained

03:05 7.18Mb [320 kbps] 753 6 0 27.04.2025 Shattered Echo Rock, Alternative Rock

Linkin Park - Overflow

Linkin Park - Overflow

03:31 8.16Mb [320 kbps] 176 4 0 27.04.2025 Shattered Echo Rock, Alternative Rock

Linkin Park - Over Each Other

Linkin Park - Over Each Other

02:50 6.69Mb [320 kbps] 223 8 0 27.04.2025 Shattered Echo Rock, Alternative Rock

Seiten: 1 2 3 »»

Beim Hören von Linkin Park interessieren sich Nutzer von Minatrix.FM auch für:


Um Playlists zu verwalten und weitere Vorteile des Projekts zu nutzen, müssen Sie sich registrieren!

ODER

Mit Google einloggen

Apple Mit Apple anmelden

ODER

REGISTRIEREN

Cover des laufenden Tracks
0:00 / 0:00
Online-Radio-Stream Minatrix.FM
Laden