Линда - Biografie und Diskografie, alle Alben und Songs

Линда

Linda ist eine russische Sängerin, Songwriterin und bildende Künstlerin sowie eine der eigenständigsten Vertreterinnen der postsowjetischen alternativen Popszene. Ihr bürgerlicher Name lautet Svetlana Lvovna Geyman. Sie wurde am 29. April 1977 in der Stadt Kentau in der Kasachischen SSR geboren.

In Lindas Werk verbinden sich elektronische Musik, Alternative Rock, Trip-Hop, ethnische Einflüsse, Industrial, Art Pop und gotische Ästhetik. Große Bekanntheit erlangte sie durch Kompositionen wie „Мало огня“, „Круг от руки“, „Северный ветер“, „Ворона“, „Марихуана“, „Никогда“, „Цепи и кольца“, „Агония“ und „Беги“.

Kindheit und erste musikalische Eindrücke

Svetlana Geyman wurde in Kentau geboren, einer Industriestadt im Süden Kasachstans. Nach den Erinnerungen der Sängerin gehörte die Dombra zu den ersten Musikinstrumenten, die sie in ihrer Kindheit hörte. Der Klang traditioneller Instrumente, rezitativischer Gesänge und monotoner Melodien spiegelte sich später in ihrem Interesse an ethnischer Musik und ungewöhnlichen vokalen Intonationen wider.

Die spätere Künstlerin lebte ungefähr bis zu ihrem vierten Lebensjahr in Kentau. Danach zog die Familie nach Toljatti und später nach Moskau. Als Jugendliche interessierte sich Svetlana für Malerei, Druckgrafik und Literatur. Zu den Künstlern und Autoren, denen sie sich besonders verbunden fühlte, zählte sie Michail Wrubel, Hieronymus Bosch und Nikolai Gogol. Diese Interessen beeinflussten nicht nur ihre Musik, sondern auch die visuelle Sprache des späteren Projekts Linda.

Als musikalische Einflüsse nannte die Sängerin Nirvana, David Bowie, The Doors, Björk, Freddie Mercury und Janis Joplin. Ihr eigenes Schaffen war dabei nie eine direkte Nachahmung eines bestimmten Künstlers oder einer einzelnen musikalischen Richtung.

Ausbildung und Entstehung des Künstlernamens

1993 begann Svetlana ein Gesangsstudium am Gnessin-Staatsmusikkolleg. Ihr Lehrer war Vladimir Khachaturov. Die Ausbildung half der Sängerin, mit unterschiedlichen Interpretationsstilen zu arbeiten und ihre anfängliche Verschlossenheit zu überwinden, die später zu einem der charakteristischen Merkmale ihres frühen Bühnenbildes wurde.

Der Künstlername Linda entstand bereits vor Beginn der Zusammenarbeit mit Maxim Fadeev. Seine Herkunft wird mit den Namen und Koseformen verbunden, mit denen Svetlanas Großmutter sie ansprach, darunter Leyna, Lina und ähnliche Varianten.

Im selben Jahr nahm die Nachwuchssängerin am Fernsehwettbewerb „Поколение“ in Jūrmala teil. Dort wurde der Produzent Yuri Aizenshpis auf sie aufmerksam, der zuvor mit den Gruppen Kino und Tekhnologiya gearbeitet hatte.

Erste Aufnahmen

In der frühen Phase ihrer Karriere arbeitete Linda mit Yuri Aizenshpis sowie den Komponisten Vitaly Okorokov, Vladimir Matetsky und Andrei Misin zusammen. In dieser Zeit entstanden die Kompositionen „Нон-стоп“ und „Игра с огнём“.

Fyodor Bondarchuk drehte das Musikvideo zu „Игра с огнём“. Darin erschien die Sängerin in einem Erscheinungsbild, das der kommerziellen Popästhetik der frühen 1990er-Jahre nahestand. Dieser Stil unterschied sich deutlich von der düsteren und ethnisch geprägten Richtung, durch die Linda später berühmt wurde.

Während der Arbeit an einem neuen Arrangement von „Игра с огнём“ lernte Linda Maxim Fadeev kennen. Ihre Begegnung markierte den Beginn einer der bekanntesten kreativen Partnerschaften in der russischen Popmusik der 1990er-Jahre.

Zusammenarbeit mit Maxim Fadeev

An der Entwicklung des Projekts war ein großes Team beteiligt. Maxim Fadeev schrieb Musik und Texte und bestimmte die kompositorische Struktur sowie die allgemeine künstlerische Richtung. Die Gruppe Convoy nahm die Instrumentalparts auf, Mikhail Kuvshinov war für die Tontechnik verantwortlich, und Natalia Fadeeva beteiligte sich an der Entwicklung des äußeren Erscheinungsbildes der Sängerin.

Linda selbst betonte, dass das Projekt nicht ausschließlich das Ergebnis der Arbeit eines einzelnen Produzenten gewesen sei. Ihren Angaben zufolge war sie an der Entwicklung visueller Konzepte, Drehbücher und der gesamten künstlerischen Linie beteiligt, während das Endergebnis aus dem Zusammenspiel des gesamten Teams entstand.

„Песни тибетских лам“

Das Debütalbum „Песни тибетских лам“ erschien 1994. Sein erster großer Hit war die Komposition „Мало огня“. Das Album verband elektronische Musik, Trip-Hop, ethnische Instrumente, Gitarrenelemente und eine ungewöhnliche vokale Darbietung.

Der Titel bedeutete nicht, dass das Album aus tibetischer religiöser Musik bestand. Er spiegelte das allgemeine Interesse des Teams an östlichen Klangfarben, rituellen Rhythmen, Mehrstimmigkeit und mystischer Bildsprache wider.

Das Album wurde zunächst nicht sofort zu einem kommerziellen Triumph, gewann jedoch allmählich an Popularität. Musikvideos, Konzertauftritte und die Veröffentlichung des Remixalbums „Танцы тибетских лам“ spielten dabei eine wichtige Rolle. Mitte der 1990er-Jahre entwickelte sich Linda von einer experimentellen Newcomerin zu einer der meistdiskutierten Persönlichkeiten der Musikszene.

„Ворона“ und der Höhepunkt der Popularität

Das zweite Studioalbum „Ворона“ wurde 1996 veröffentlicht. Es enthielt die Kompositionen „Круг от руки“, „Северный ветер“, „Ворона“, „Марихуана“, „Никогда“ und „Никому я тебя не отдам“.

Die Musik wurde schwerer, düsterer und umfangreicher. Elektronische Rhythmen verbanden sich mit ethnischer Mehrstimmigkeit, Gitarrenparts, Art Rock, Trip-Hop und Elementen gotischer Musik. Die vergleichsweise sanfte ethnische Ästhetik des Debüts wich einem kontrastreichen Erscheinungsbild mit schwarzen Haaren, blassem Make-up, grafisch gestalteten Kostümen und bewusst distanzierter Emotionalität.

Der Titelsong und das Musikvideo „Ворона“ wurden zum Markenzeichen der Sängerin. Das Album gehörte 1997 zu den meistverkauften Musikveröffentlichungen in Russland. Verschiedene Quellen schätzen die offizielle Auflage auf eineinhalb bis zwei Millionen Exemplare.

„Ворона“ erhielt Anerkennung von der Musikpresse und wurde später wiederholt in Listen bedeutender russischer Alben aufgenommen. Das Werk war nicht nur ein kommerzieller Erfolg, sondern auch ein wichtiges Beispiel dafür, dass experimentelle elektronische Musik innerhalb der populären Massenkultur bestehen konnte.

Bühnenbild und Konzertästhetik

Der Erfolg wurde von einer intensiven Tourneetätigkeit begleitet. Linda erzählte, dass das Team in besonders arbeitsreichen Zeiten bis zu vierzig Konzerte im Monat geben konnte, darunter Auftritte in Sportpalästen und auf großen Freiluftbühnen.

Die Konzerte basierten nicht allein auf dem Gesang. Bewegung, Kostüme, Licht, Bühnenbild und eine beinahe rituelle Interaktion mit den Musikern spielten eine wichtige Rolle. Dadurch wurde Linda nicht als traditionelle Popsängerin wahrgenommen, sondern als zentrale Figur eines eigenständigen musikalischen und visuellen Projekts.

„Плацента“ und das Ende der Fadeev-Phase

Das dritte Studioalbum „Плацента“ erschien 1999. Entgegen einem weitverbreiteten Irrtum handelt es sich nicht um ein Werk aus der Zeit nach Fadeev: Maxim Fadeev war als Produzent tätig und schrieb den größten Teil des Materials.

Der Sound wurde elektronischer und härter. In den Arrangements erschienen Elemente von Downtempo, Jungle, Dub und experimenteller Tanzmusik. Zu den wichtigsten Kompositionen des Albums gehörten „Взгляд изнутри“, „Отпусти меня“, „Дыханье“, „Дождь“ und „Золотая вода“.

Kreative und organisatorische Meinungsverschiedenheiten zwischen Fadeev und dem Team der Sängerin hatten sich bereits während des Erfolgs von „Ворона“ angesammelt. Der Produzent verließ das Projekt Ende der 1990er-Jahre. Ihr letzter gemeinsamer Song war „Белое на белом“, bei dem Linda erstmals als Texterin auftrat.

„Зрение“ und eigenständiges Schaffen

Das Album „Зрение“ wurde 2001 vorgestellt und markierte den Beginn einer neuen Phase. Linda beteiligte sich aktiver am Songwriting und arbeitete dabei mit dem Gitarristen und Komponisten Yevgeny Pozdnyakov zusammen. Zu den wichtigsten Kompositionen dieser Zeit gehören „Две улитки“, „Шоколад и слеза“, „Небо льёт“ und „Лихорадка в темноте“.

Das Album behielt seine elektronische und alternative Grundlage, war jedoch weniger auf große Radiohits ausgerichtet. In dieser Phase etablierte sich Linda allmählich nicht nur als Interpretin, sondern auch als eigenständige Songwriterin.

„Цепи и кольца“ und das Album „АтакА“

Anfang der 2000er-Jahre unterzeichnete Linda einen Vertrag mit Universal Music. Zu den auffälligsten neuen Veröffentlichungen gehörte der Song „Цепи и кольца“, von dem eine russische und eine englische Version vorbereitet wurden.

Die Komposition wurde auf dem 2004 erschienenen Album „АтакА“ veröffentlicht. Das Werk verband Alternative Rock, elektronische Musik und einen direkteren, gitarrenorientierten Sound. Es enthielt außerdem die Songs „Агония“, „Беги“, „Боль“ und „Толкай на любовь“.

„АтакА“ wurde zu Lindas bedeutender Rückkehr zu einem breiten Publikum. Das musikalische Material wurde nun jedoch nicht mehr von einem einzigen festen Autor geschaffen: Linda selbst, Yevgeny Pozdnyakov, Mara, Lyubasha und weitere Musiker arbeiteten an den Songs.

Zusammenarbeit mit Stefanos Korkolis

Die nächste längere Phase ihrer Karriere war von der Zusammenarbeit mit dem griechischen Komponisten, Pianisten und Produzenten Stefanos Korkolis geprägt.

2006 erschien das Album „АлеАда“, auf dem elektronische und rockorientierte Elemente mit Streicherarrangements, griechischen Intonationen und Korkolis’ akademischem Ansatz verbunden wurden.

2008 folgte das Album „Sкор-Пионы“. Sein Klang wurde gitarrenbetonter und härter, behielt jedoch Klavier-, symphonische und ethnische Elemente bei. An den Aufnahmen waren Musiker und Studios in mehreren Ländern beteiligt.

Im Rahmen des gemeinsamen Projekts Bloody Faeries veröffentlichten Linda und Korkolis außerdem das Akustikalbum Acoustics by Bloody Faeries. Darauf wurden Songs aus verschiedenen Phasen für Gesang, Klavier und akustische Instrumente neu arrangiert.

Das letzte große Studioalbum, das unter aktiver Beteiligung von Korkolis entstand, war „Лай, @!“ aus dem Jahr 2013. Das Werk enthielt die Songs „Повесь меня“, „Паранойя“, „Прямо в рай!“, „Мозговые помехи“ und die Titelkomposition.

„Карандаши и спички“

2015 veröffentlichte Linda das Album „Карандаши и спички“. Bei diesem Werk war sie eine der wichtigsten Autorinnen von Musik und Texten. Das Album verband Indie Rock, Electronica, Alternative Pop und die für die Sängerin charakteristische bildhafte Poesie.

Das Album enthielt „Болеют все“, „Кошкин дом“, „Мне хорошо“, „Шрамы“, „Лабиринтами“ und „Идеальная погода, чтобы идти к чёрту“. Der Titel spiegelte die Verbindung von Zerstörung und Schöpfung wider: Streichhölzer können Feuer entzünden, während Bleistifte ein neues Bild der Welt erschaffen können.

In diese Phase fällt auch die Zusammenarbeit mit Gleb Samoilov und der Gruppe The Matrixx an „Добрая песня“.

„ДНК Мира“

Lindas zehntes Studioalbum „ДНК Мира“ wurde 2020 veröffentlicht. Es besteht aus 14 Kompositionen und rückt erneut elektronische Musik, ethnische Motive, mystische Bildsprache und ausgedehnte atmosphärische Arrangements in den Vordergrund.

An der Arbeit am Album waren Mikhail Kuvshinov, Olga Dzusova, der Gitarrist Vitaly Krymsky und weitere Musiker beteiligt. In der Komposition „Антахкарана“ wirkte die Künstlerin Olena Uutai mit, die traditionelle Instrumente und Techniken des Volksgesangs verwendet.

Zu den weiteren bemerkenswerten Songs des Albums gehören „Недолюбили“, „Положи меня рядом“, „Трещины“, „Киты-Кошки“, „Хватит!“ und „Ты нравишься мне“.

Musikalischer Stil

Lindas Schaffen lässt sich nicht auf ein einzelnes Genre beschränken. In verschiedenen Phasen dominierten in ihrer Musik:

Der Begriff „Trip Rock“, der häufig auf Linda angewendet wird, beschreibt die Verbindung von Trip-Hop-Rhythmen, Rockinstrumenten, atmosphärischer Elektronik und theatralischer vokaler Darbietung. Die Künstlerin veränderte im Laufe ihrer Karriere jedoch wiederholt Form und Charakter ihrer Musik, ohne das Projekt dauerhaft einer einzelnen stilistischen Kategorie zuzuordnen.

Visuelle Ästhetik

Das visuelle Erscheinungsbild wurde zu einem der wichtigsten Bestandteile des Projekts. Lindas Musikvideos, Albumcover und Bühnenkostüme griffen Elemente aus Gotik, ethnischer Kunst, Surrealismus, Symbolismus und avantgardistischer Mode auf.

Besonders wiedererkennbar wurde das Erscheinungsbild der „Ворона“-Phase: kontrastreiches Make-up, dunkle Haare, grafische Silhouetten und distanzierte Bewegungen. Lindas äußeres Erscheinungsbild blieb jedoch nie unverändert. Im Laufe der Jahre trat sie mit roten, blonden, schwarzen und leuchtend gefärbten Haaren auf und verwendete Elemente androgynen, futuristischen und ethnischen Designs.

Die Sängerin selbst erklärte, dass ihr verschlossenes frühes Erscheinungsbild ihren inneren Zustand sowie ihr Interesse an Druckgrafik und mystischer Kunst widerspiegelte und keine künstlich entwickelte Marketingkonstruktion darstellte.

Einfluss und Bedeutung

Linda gehörte zu den ersten Künstlerinnen der russischen Mainstream-Szene, denen es gelang, komplexe elektronische und ethnische Klänge zu einem Bestandteil der Popkultur zu machen. Ihre Songs unterschieden sich deutlich von der traditionellen Unterhaltungsmusik der 1990er-Jahre, sowohl musikalisch als auch visuell.

„Ворона“ zeigte, dass eine düstere Ästhetik, experimentelle Arrangements und eine untypische Gesangstechnik innerhalb eines kommerziell erfolgreichen Projekts bestehen konnten. Das Album behielt auch nach dem Ende der 1990er-Jahre seine kulturelle Bedeutung und erschien weiterhin in retrospektiven Ranglisten einflussreicher russischer Aufnahmen.

Lindas Bedeutung beschränkt sich zugleich nicht auf die Zusammenarbeit mit Maxim Fadeev. Nach dem Ende ihrer gemeinsamen Arbeit veröffentlichte sie acht Studioalben und Gemeinschaftsprojekte und erweiterte dabei schrittweise ihre eigene Beteiligung am Schreiben von Texten und Musik sowie an Gestaltung und Produktion.

Wichtigste Diskografie

Studioalben:

  • 1994 — „Песни тибетских лам“
  • 1996 — „Ворона“
  • 1999 — „Плацента“
  • 2001 — „Зрение“
  • 2004 — „АтакА“
  • 2006 — „АлеАда“
  • 2008 — „Sкор-Пионы“
  • 2013 — „Лай, @!“
  • 2015 — „Карандаши и спички“
  • 2020 — „ДНК Мира“

Weitere bedeutende Veröffentlichungen:

  • „Танцы тибетских лам“ — Remixalbum;
  • „Ворона. Remake & Remix“ — Remixalbum;
  • „Эмбрион Right“ und „Эмбрион Wrong“ — experimentelle Remixprojekte;
  • Acoustics by Bloody Faeries — gemeinsames Akustikalbum von Linda und Stefanos Korkolis;
  • Life @ — Livealbum.

Fazit

Linda ist eine der bekanntesten und eigenständigsten Persönlichkeiten der russischen alternativen Popmusik. Ihre Karriere begann mit Fernsehwettbewerben und kommerziellen Popkompositionen, doch die Zusammenarbeit mit Maxim Fadeev, Mikhail Kuvshinov und der Gruppe Convoy half dabei, eine für die Mainstream-Szene grundsätzlich neue musikalische Sprache zu entwickeln.

Die Alben „Песни тибетских лам“ und „Ворона“ machten die Sängerin zu einem Symbol der 1990er-Jahre, doch ihr künstlerischer Weg endete nicht mit dieser Phase. „Зрение“, „АтакА“, „Sкор-Пионы“, „Лай, @!“, „Карандаши и спички“ und „ДНК Мира“ dokumentierten Lindas Entwicklung als Songwriterin, Experimentatorin und bildende Künstlerin, die Musik konsequent mit visueller Kunst verbindet.

Ihr Vermächtnis wird nicht nur durch einzelne Hits bestimmt, sondern auch durch ihren gesamten kreativen Ansatz: die Ablehnung von Genregrenzen, die besondere Aufmerksamkeit für visuelle Bilder, das Streben nach musikalischen Experimenten und die Fähigkeit, innere Erfahrungen in eine eigenständige künstlerische Welt zu verwandeln.


Musik hören Линда

Линда - Мало Огня (Mr.MiTT HOUSE CVR REMIX)

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Линда - Ворона 2 (Remix)

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Линда - Никому я тебя не отдам (Remix)

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Линда - Сидите потише (Remix)

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Линда - Мы (Remix)

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Линда - Марихуана (Remix)

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Линда - Никогда (Remix)

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Линда - Северный ветер (Remix)

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Линда - Ворона (Remix)

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Линда - Подарок

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