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KOLA (bürgerlicher Name — Anastasiia Olehivna Prudius; ukrainisch: Анастасія Олегівна Прудіус; geboren am 19. Oktober 1992 in Charkiw, Ukraine) ist eine ukrainische Sängerin und Songwriterin. Große Bekanntheit erlangte sie 2022 nach der Veröffentlichung der Songs «Чи разом?» und «Біля серця». Zu ihren weiteren bekannten Arbeiten zählen «Ба», «Дочекаюсь», «Порічка» mit YAKTAK, «Люди» mit MamaRika, «Коли ми двоє» mit Okean Elzy, «Тебе — собі», «Бути простим», «Зорепади», «Міліметр», «Salut papa» und «Температура».
Vor ihrem Durchbruch als Solokünstlerin durchlief Anastasiia einen langen Weg über Gesangswettbewerbe und Fernsehprojekte. Sie nahm an «Х-Фактор» teil, trat zweimal bei «Голос країни» an, war bei «Новая волна» dabei, versuchte sich bei der ukrainischen Nationalauswahl für den Eurovision Song Contest und arbeitete mehrere Staffeln lang als Sängerin im Musikensemble der Fernsehsendung «Танці з зірками». 2024 und 2025 erhielt KOLA zwei Jahre in Folge den YUNA-Preis in der Kategorie Beste Interpretin.
Kindheit und Ausbildung
Anastasiia Prudius wurde in Charkiw geboren und wuchs dort auf. Ihre Eltern waren Ingenieure und beruflich nicht mit Musik verbunden, unterstützten jedoch die kreativen Interessen ihrer Tochter.
Anastasiia begann bereits als Kind mit Musik. Neben der allgemeinbildenden Schule besuchte sie eine Musikschule und ein Gesangsstudio, spielte Klavier und E-Gitarre und nahm mehrere Jahre Ballettunterricht. Später erinnerte sich die Sängerin daran, zeitweise vier Einrichtungen gleichzeitig besucht zu haben: die reguläre Schule, die Musikschule, den Ballettunterricht und das Gesangsstudio.
Nach der Schule schrieb sich Prudius an der Nationalen W.-N.-Karasin-Universität Charkiw ein. Sie ist ausgebildete internationale Wirtschaftswissenschaftlerin und Übersetzerin. Bereits während des Studiums nahm sie an Kreativwettbewerben teil und bereitete sich weiter auf eine professionelle Musikkarriere vor.
Später, nach ihrem Umzug nach Kyjiw, studierte Anastasiia außerdem Showbusiness-Management an der Nationalen Universität für Kultur und Kunst in Kyjiw.
«Х-Фактор» und erste Fernsehwettbewerbe
Einer ihrer ersten Versuche, sich auf einer großen Fernsehshow-Bühne zu präsentieren, war die Teilnahme an der ukrainischen Ausgabe von «Х-Фактор» im Jahr 2013. Den Wettbewerb gewann sie nicht, sammelte jedoch Erfahrung vor einem Fernsehpublikum und einer professionellen Jury.
Zu dieser Zeit wurde Prudius vor allem als starke Sängerin wahrgenommen, nicht als eigenständige Songwriterin mit einem klar geformten Repertoire. Die Suche nach eigenem Material und einer unverwechselbaren Bühnenidentität dauerte noch mehrere Jahre.
«Голос країни»
2016 nahm Anastasiia an der sechsten Staffel von «Голос країни» teil. Bei den Blind Auditions sang sie Hozier’s «Take Me to Church» und brachte alle vier Coaches dazu, sich umzudrehen. Als Mentor wählte sie Potap.
Prudius überstand die Battle-Runde und erreichte die Knockouts. Dort sang sie den ukrainischen Titel «Коханий», schaffte es jedoch nicht in die Liveshows.
Ihre erste Teilnahme an «Голос країни» verschaffte ihr zusätzliche Aufmerksamkeit, führte aber noch nicht zu breiter Popularität. Nach der Sendung arbeitete Anastasiia weiter als unabhängige Sängerin und Session-Vokalistin.
«Новая волна» und die Nationalauswahl für den Eurovision Song Contest
Im selben Jahr 2016 nahm Prudius am internationalen Wettbewerb «Новая волна» teil und erreichte die Top 10.
Im Februar 2017 trat sie mit ihrer englischsprachigen Eigenkomposition «Flow» bei der ukrainischen Nationalauswahl für den Eurovision Song Contest an. Sie startete im dritten Halbfinale, erhielt jeweils drei Punkte von Jury und Publikum und belegte unter acht Teilnehmern den sechsten Platz, womit sie das Finale verpasste.
Erste eigene Veröffentlichungen
In der zweiten Hälfte der 2010er-Jahre arbeitete Anastasiia zunehmend intensiver an eigenen Songs. 2017 erschien «Зомбі», das später auf ihrer frühen EP Yo!yo! sowie auf der Veröffentlichung «Навколо» zu finden war.
Allmählich nahm der Anteil ukrainischsprachiger Songs in ihrem Repertoire zu. Die Sängerin experimentierte mit Popmusik, Soul, R&B und elektronischen Arrangements und suchte nach einem Sound, der sich deutlich von ihrem Wettbewerbsrepertoire unterschied.
Arbeit bei «Танці з зірками»
Mehrere Jahre lang verband Anastasiia ihre Soloarbeit mit der Tätigkeit im Musikensemble des Fernsehprojekts «Танці з зірками». Über vier Staffeln arbeitete sie dort als Gastsängerin und sang die Musik für die Wettbewerbsauftritte.
Diese Arbeit erforderte es, Songs verschiedenster Genres schnell zu erlernen und regelmäßig live im Fernsehen aufzutreten. Ihre eigene Karriere entwickelte sich dagegen deutlich langsamer: Bis zum Beginn der 2020er-Jahre war KOLA vor allem dem Publikum von Musik- und Fernsehprojekten bekannt.
Der Künstlername KOLA
Der Künstlername KOLA entstand auf Vorschlag ihres Managers Dmytro Habanin. Der Nachname Prudius führte häufig zu Ausspracheproblemen, daher suchte das Team nach einem kurzen und leicht einprägsamen Namen.
Nach Aussage der Künstlerin ist KOLA mit dem ukrainischen Wort «кола», also «Kreise», verbunden. Der Name soll das Bild von Menschen vermitteln, die sich in einem Kreis zusammenfinden; mit dem gleichnamigen Erfrischungsgetränk hat das Pseudonym nichts zu tun.
Rückkehr zu «Голос країни»
2021 kehrte KOLA zu «Голос країни» zurück, diesmal in der elften Staffel. Bei den Blind Auditions präsentierte sie eine unerwartete Version von «Sexy and I Know It» von LMFAO. Erneut drehten sich alle vier Coaches zu ihr um.
KOLA entschied sich für das Team von MONATIK und kam diesmal deutlich weiter. Im Viertelfinale hielt ihr Coach sie im Wettbewerb, anschließend erreichte sie das Halbfinale.
Im Halbfinale trat KOLA gemeinsam mit The Hardkiss auf und sang «Make-Up». Um einen Platz im Superfinale konkurrierte sie mit Tema Pauchek. MONATIK verteilte seine Stimmen zu 49 % auf KOLA und zu 51 % auf Pauchek; auch das Publikumsvotum fiel mit 48 zu 52 % knapp zugunsten ihres Konkurrenten aus. Damit endete ihre Teilnahme an der Show.
«Ба»
Für ihre eigene Diskografie war 2021 wesentlich bedeutender. Am 22. Oktober veröffentlichte KOLA den Song «Ба», den sie ihrer Großmutter widmete.
Die Komposition entstand gemeinsam mit dem Rapper SKOFKA. Statt aufwendiger Popinszenierung standen eine einfache, gesprochene Intonation und Erinnerungen an einen nahestehenden Menschen im Mittelpunkt. «Ба» erreichte Platz eins der Radio-Promin-Hitparade «12–2» und wurde zu einer der ersten Veröffentlichungen, die KOLAs Publikum spürbar erweiterten.
Die Zusammenarbeit mit SKOFKA setzte sich bei «Маленька дівчинка» fort.
Ivan Klymenko und die Entstehung von KOLAs Sound
Eine wichtige Rolle in der weiteren Entwicklung der Sängerin spielte der Soundproduzent und Songwriter Ivan Klymenko, einer der Gründer des Labels ENKO.
Nach Aussage von KOLA veränderte die Arbeit mit Klymenko ihre Einstellung zum Songwriting. Statt nach einer künstlichen Bühnenfigur zu suchen, begann sie, sich stärker auf ihre eigene Sprechweise, persönliche Erfahrungen und eine natürliche Gesangsdarbietung zu stützen.
Die meisten wichtigen Veröffentlichungen dieser neuen Phase entstanden unter Beteiligung des ENKO-Teams.
2022 und «Чи разом?»
Der entscheidende Wendepunkt in KOLAs Karriere kam nach Beginn der großangelegten russischen Invasion in die Ukraine. In den ersten Kriegsmonaten begann die Sängerin deutlich intensiver ukrainischsprachiges Material zu schreiben und zu veröffentlichen.
Am 7. Juni 2022 erschien «Чи разом?», ein Song, den KOLA vollständig selbst geschrieben hatte. Die persönliche Geschichte über Warten und Trennung spiegelte die Erfahrung sehr vieler Ukrainer wider, die durch den Krieg voneinander getrennt wurden.
Der Song verbreitete sich schnell über TikTok und YouTube und erreichte Platz zwei der ukrainischen Apple Music Top 100. «Чи разом?» wurde KOLAs erster landesweiter Hit und machte aus einer Künstlerin, die jahrelang an Wettbewerben und Fernsehformaten teilgenommen hatte, eine der auffälligsten Stimmen der neuen ukrainischen Popszene.
«Дочекаюсь» und «Біля серця»
Darauf folgten Songs, die unmittelbar mit den Erfahrungen des Lebens während des Krieges verbunden waren. «Дочекаюсь», veröffentlicht im Sommer 2022, war Frauen gewidmet, die auf ihre Angehörigen von der Front warten.
Am 16. September 2022 erschien «Біля серця». Den Text schrieb Ivan Klymenko, während KOLA den Song in der zurückgenommenen Gesangsweise interpretierte, die für ihre neue Phase charakteristisch geworden war.
«Біля серця» wurde ihr zweiter großer Hit des Jahres 2022. Später gehörte der Song zu zwölf Werken, die bei den YUNA 2023 National Music Awards im Sonderformat «Пісні незламної України» ausgezeichnet wurden.
«Навколо»
Am 30. September 2022 veröffentlichte KOLA die umfangreiche Veröffentlichung «Навколо», die Material aus mehreren Jahren zusammenführte.
Sie enthält 12 Songs:
- «Чи разом?»;
- «Парасолі»;
- «Україно — ми сила»;
- «Маленька дівчинка»;
- «Ба»;
- «Прохана гостя»;
- «LM»;
- «Відчуваю»;
- «НЛО»;
- «Зомбі»;
- «One Love»;
- «Синхрофазатрон».
«Навколо» dokumentierte den Übergang von KOLAs frühen Experimenten zu einem vollständig ausgebildeten ukrainischsprachigen Popprojekt.
MEGOGO Music Awards
Das Jahr 2022 brachte der Sängerin ihre ersten größeren professionellen Auszeichnungen. Bei den MEGOGO Music Awards wurde KOLA als Künstlerin des Jahres ausgezeichnet, während das Video zu «Голос» als Video des Jahres prämiert wurde.
Nach Jahren mit Wettbewerbsteilnahmen war dies erstmals eine Phase, in der größere Preise und breite Popularität nicht mehr mit der Interpretation fremden Materials, sondern mit ihren eigenen Songs verbunden waren.
2023: eine Phase großer Kollaborationen
2023 wurde KOLA zu einer der gefragtesten Stimmen für gemeinsame Projekte der ukrainischen Popszene.
Am 16. Februar erschien «Люди», aufgenommen mit MamaRika. Am 5. April folgte das Duett mit YAKTAK — «Порічка». Der Song verbreitete sich stark auf Streamingplattformen und wurde zu einer der bekanntesten gemeinsamen Arbeiten beider Künstler.
Im Mai folgte eine weitere bedeutende Zusammenarbeit: «Коли ми двоє» mit Okean Elzy. Der Song wurde von Sviatoslav Vakarchuk geschrieben. Im Mittelpunkt stehen kurze Begegnungen nahestehender Menschen, die gezwungen sind, lange Zeit voneinander getrennt zu leben.
Im Verlauf des Jahres arbeitete KOLA außerdem mit alyona alyona an «Небо хилиться» und mit der Gruppe ADAM an «Зорепади». Dazu kamen die Solo-Songs «Тебе — собі» und «Бути простим».
«Музичний щоденник. Частина №1»
Am 25. Mai 2023 erschien die EP «Музичний щоденник. Частина №1».
Die Veröffentlichung enthält fünf kurze Stücke:
- «Лину»;
- «По воді»;
- «Ноги збила»;
- «Думки дітей»;
- «Цінувати життя».
Der Titel beschreibt das Konzept sehr genau: Die Songs funktionieren wie kleine emotionale Notizen über Alltag, Beziehungen, Ängste und den Wert gewöhnlicher Dinge.
YUNA 2024
Bei der Verleihung der YUNA 2024 war KOLA in mehreren wichtigen Kategorien nominiert. «Порічка» konkurrierte um den Titel Bester Song, während «Порічка», «Люди», «Коли ми двоє» und «Зорепади» für Beste Kollaboration nominiert waren.
Die wichtigste persönliche Auszeichnung gewann die Sängerin in der Kategorie Beste Interpretin vor DOROFEEVA, Jerry Heil, Klavdia Petrivna und ZLATA OGNEVICH.
Міліметр, Salut papa und weitere Veröffentlichungen von 2024
2024 veröffentlichte KOLA weiterhin regelmäßig eigene Songs. Im Februar erschien «Міліметр», im Frühjahr folgte «Salut papa».
Gemeinsam mit Parfeniuk nahm sie «Температура» auf. Mit KALUSH erschienen «Пам'ятай» und «Упіймай моє серце».
KOLA gehörte außerdem zu den Beteiligten an der Jubiläumsversion «Той день (OE30 edition)» von Okean Elzy, gemeinsam mit YAKTAK, SHUMEI und Jerry Heil.
Erstes Konzert im Sportpalast
Am 19. Oktober 2024, ihrem 32. Geburtstag, gab KOLA ihr erstes großes Solokonzert im Sportpalast in Kyjiw.
Mehr als 7.000 Zuschauer besuchten die Show. Im Programm waren «Чи разом?», «Біля серця», «Дочекаюсь», «Люди», «Бути простим», «Порічка» und weitere Songs zu hören. Auch Gastkünstler, mit denen KOLA in den Jahren zuvor zusammengearbeitet hatte, traten auf.
Das Konzert hatte zudem eine wohltätige Komponente: Ein Teil des Projekts war mit Spendensammlungen für das ukrainische Militär verbunden.
2025
Der Erfolg des ersten Konzerts im Sportpalast führte zu einer Wiederholung. Am 8. März 2025 trat KOLA dort erneut mit dem Programm «На біс» auf.
Im Verlauf des Jahres erschienen die neuen Songs «Край», «Блюз», «Говорили», «Запитай» und «Кофеїн». Auch die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern wurde fortgesetzt.
Eine der auffälligen Kollaborationen war «127» mit MONATIK. Die Konzertpremiere fand im Frühjahr statt, die offizielle Version wurde später auf MONATIKs Album «Вічно Танцююча Людина» veröffentlicht.
Zweiter YUNA-Sieg
Am 23. April 2025 wurde KOLA zum zweiten Mal in Folge von YUNA als Beste Interpretin der Ukraine ausgezeichnet.
Ihr Video zu «Salut papa» war außerdem in der Kategorie Bestes Musikvideo nominiert, während das Programm «Бути простим» zu den nominierten Konzertshows gehörte.
Europatournee
Im Herbst 2025 absolvierte KOLA eine Europatournee. Die Route führte über Warschau, München, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Köln, Antwerpen, London und Haarlem.
Zu diesem Zeitpunkt war ihr Konzertrepertoire bereits umfangreich genug, um vollständige Soloprogramme ausschließlich auf eigenen Songs aufzubauen, ohne auf Material aus früheren Fernsehshows zurückgreifen zu müssen.
KOLA im Jahr 2026
2026 setzte die Sängerin ihre regelmäßigen Veröffentlichungen fort. Im Februar präsentierte sie gemeinsam mit YAKTAK «На беззвучний», einen Song für das Projekt «Мавка. Справжній Міф».
In ihrem digitalen Katalog erschienen außerdem «Каблучка», ein Remix von «Salut papa» sowie die neue Solo-Single «НА БЗ», die am 28. Mai veröffentlicht wurde. Im Juni erschien auf internationalen Streamingdiensten zusätzlich eine eigene Version von «Chy Razom?».
Die Phase nach ihrem Durchbruch von 2022 blieb damit keineswegs der kurzfristige Erfolg einer einzigen Single: KOLA hielt einen regelmäßigen Veröffentlichungsrhythmus, eine umfangreiche Konzerttätigkeit und eine stabile Präsenz in der zeitgenössischen ukrainischen Popmusik aufrecht.
Musikstil
Die Grundlage von KOLAs Musik ist moderner Pop. In einzelnen Songs finden sich Elemente von Soul, R&B, elektronischer Musik und Hip-Hop-Produktion.
Zu den charakteristischen Merkmalen der Sängerin gehört eine flexible Stimme mit leichter Rauheit und melismatischer Phrasierung. Nach 2021 trat jedoch die technische Virtuosität, die ihre Wettbewerbsauftritte geprägt hatte, deutlich in den Hintergrund. Text und Intonation rückten ins Zentrum ihrer Songs.
KOLAs Texte basieren überwiegend auf einfacher, gesprochener ukrainischer Sprache. Zu den wichtigsten Themen gehören Liebe, Trennung, Warten, Familie, Erinnerungen an nahestehende Menschen, innere Veränderungen und die Erfahrungen der Ukrainer während des großangelegten Krieges. Dieses Repertoire prägte ihre Stellung in der zeitgenössischen ukrainischen Musik.
Songwriting
KOLA interpretiert nicht nur Material externer Autoren, sondern schreibt auch selbst und gemeinsam mit anderen. Sie ist Autorin von «Чи разом?», war an der Entstehung von «Порічка», «Музичний щоденник» und vielen weiteren Aufnahmen beteiligt.
Zu ihren wiederkehrenden Co-Autoren und Produzenten verschiedener Phasen gehören Ivan Klymenko, SKOFKA, Oleksandr Pryshliak, Mykhailo Melkumian und weitere Vertreter der aktuellen ukrainischen Musikszene.
Privatleben
2023 heiratete Anastasiia Prudius. Ihr Ehemann heißt Viacheslav; er wurde in Dnipro geboren und zog als Kind mit seiner Familie nach Israel.
Die beiden lernten sich 2022 bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung im Ausland kennen, an deren Organisation Viacheslav beteiligt war. Die Hochzeit fand in Prag statt. Ihr Ehemann ist 13 Jahre älter als die Sängerin.
KOLA macht aus ihrer Ehe kein Geheimnis, stellt Details ihres Familienlebens jedoch normalerweise nicht in den Mittelpunkt ihres öffentlichen Images.
Auszeichnungen und Erfolge
- MEGOGO Music Awards 2022 — Künstlerin des Jahres;
- MEGOGO Music Awards 2022 — Video des Jahres für «Голос»;
- YUNA 2023 — «Біля серця» gehörte zu den 12 «Пісні незламної України»;
- YUNA 2024 — Beste Interpretin;
- YUNA 2025 — Beste Interpretin;
- erstes Solokonzert im Sportpalast in Kyjiw — 2024, mehr als 7.000 Zuschauer;
- zweites Konzert im Sportpalast — 2025;
- Europatournee — 2025.
Wichtigste Veröffentlichungen
- «Зомбі» — 2017;
- «Ба» — 2021;
- «Маленька дівчинка» — 2022;
- «Парасолі» — 2022;
- «Чи разом?» — 2022;
- «Дочекаюсь» — 2022;
- «Біля серця» — 2022;
- «Голос» — 2022;
- «Навколо» — 2022;
- «Люди» — mit MamaRika, 2023;
- «Порічка» — mit YAKTAK, 2023;
- «Коли ми двоє» — mit Okean Elzy, 2023;
- «Музичний щоденник. Частина №1» — EP, 2023;
- «Небо хилиться» — mit alyona alyona, 2023;
- «Тебе — собі» — 2023;
- «Зорепади» — mit ADAM, 2023;
- «Бути простим» — 2023;
- «Міліметр» — 2024;
- «Salut papa» — 2024;
- «Температура» — mit Parfeniuk, 2024;
- «Пам'ятай» — mit KALUSH, 2024;
- «Упіймай моє серце» — mit KALUSH, 2024;
- «Край» — 2025;
- «Блюз» — 2025;
- «Говорили» — 2025;
- «Запитай» — 2025;
- «127» — mit MONATIK, 2025;
- «Кофеїн» — 2025;
- «На беззвучний» — mit YAKTAK, 2026;
- «Каблучка» — 2026;
- «НА БЗ» — 2026.
KOLAs Weg zu breiter Bekanntheit dauerte fast ein Jahrzehnt. «Х-Фактор», zwei Staffeln von «Голос країни», die Eurovision-Nationalauswahl und ihre Fernseharbeit brachten ihr professionelle Erfahrung, doch ihr eigenes Publikum formierte sich erst rund um ihr selbst geschriebenes ukrainischsprachiges Material. «Чи разом?» und «Біля серця» wurden zu Wendepunkten, auf die große Kollaborationen, zwei aufeinanderfolgende YUNA-Auszeichnungen als Beste Interpretin und Solokonzerte im Sportpalast folgten. Heute veröffentlicht KOLA weiterhin regelmäßig Musik und entwickelt ihre Karriere als eigenständige Songwriterin und Livekünstlerin weiter.










