Фристайл - Biografie und Diskografie, alle Alben und Songs | Seiten: 3

Фристайл

«Freestyle» (russ. «Фристайл») — ist eine sowjetische und ukrainische Popgruppe, die im November 1988 um eine Gruppe von Musikern aus Poltawa entstand. Seit der Gründung ist Anatoli Rosanow Leiter, Komponist und Produzent der Band. Zu den wichtigsten Sängern und Sängerinnen von «Freestyle» gehörten im Laufe der Jahre Wadim Kasatschenko, Nina Kirso, Sergei Dubrowin sowie später Sergei Kusnezow und Nata Nedina.

Die Musik der Gruppe basierte auf melodischer Popmusik der späten 1980er- und 1990er-Jahre: Synthesizer und elektronische Drums wurden mit Gitarre, lyrischen Melodien und Texten über Liebe, Trennung und familiäre Beziehungen verbunden. Zu den bekanntesten Songs gehören «Прощай навеки, последняя любовь», «Жёлтые розы», «Я тебе не верю», «Белая акация», «Больно мне, больно», «Метелица», «Мальчишка из детства», «Ах, какая женщина!», «Кораблик любви», «С днём рожденья, мама!» und «Цветёт калина».

Gründung der Gruppe

Die Geschichte von «Freestyle» begann im Herbst 1988. Den Kern der späteren Band bildeten Musiker aus Poltawa, die zuvor in Konzertbesetzungen anderer Künstler gearbeitet hatten.

Zur ersten Besetzung gehörten der Keyboarder und Texter Sergei Kusnezow, die Gitarristen Sergei Ganscha und Wladimir Kowaljow, die Sängerin Nina Kirso, der Sänger Anatoli Kirejew sowie der Keyboarder und Arrangeur Alexander Bely. Die musikalische Leitung übernahm Anatoli Rosanow.

Den Namen «Freestyle» wählten die Musiker im November 1988 während eines Aufenthalts in Moskau. Anschließend kehrte die Gruppe nach Poltawa zurück und begann, eigenes Material aufzunehmen.

Im Unterschied zu vielen reinen Studio-Popprojekten jener Zeit war «Freestyle» von Anfang an auch als Tourneeband geplant. Die Musiker nahmen nicht nur Songs auf, sondern erarbeiteten ein vollständiges Konzertprogramm mit Live-Instrumenten.

Erstes Album «Получите!»

Bis Februar 1989 war das erste Magnetbandalbum «Получите!» fertiggestellt.

Während der Aufnahmen stieß Wadim Kasatschenko zur Gruppe, der zuvor im Poltawaer Ensemble «Festival» gesungen hatte. Seine jüngere und leichtere Stimme passte gut zu Rosanows neuen Songs.

Das erste Konzert von «Freestyle» fand am 16. Mai 1989 in Barnaul statt. Zu diesem Zeitpunkt kursierten bereits Kassettenkopien des Albums in der gesamten Sowjetunion, und einzelne Songs waren dem Publikum bekannt, noch bevor die Gruppe regelmäßig im Fernsehen auftrat.

Die ersten Aufnahmen definierten den Charakter des frühen «Freestyle»: elektronische Poparrangements, markante Melodien und Texte über persönliche Beziehungen. Gleichzeitig ermöglichten männlicher und weiblicher Gesang Songs mit unterschiedlicher Stimmung, ohne den Grundsound der Gruppe zu verändern.

Wadim Kasatschenko und die ersten Hits

Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre wurde Wadim Kasatschenko zur wichtigsten männlichen Stimme der Gruppe.

Mit seinem Gesang wurden «Прощай навеки, последняя любовь», «Жёлтые розы», «Белая акация», «Больно мне, больно» und weitere Songs bekannt.

Im August 1989 nahm die Gruppe ihr zweites Magnetbandalbum «Получите! — дубль 2» auf, im März 1990 folgte das dritte.

Im Sommer 1990 trat «Freestyle» erstmals in einer größeren Fernsehsendung auf — in «50/50» mit dem Song «Жёлтые розы».

Im August 1991 wurde Material der ersten Alben bereits auf Schallplatte veröffentlicht. Die LP «Получите — раз, два, три!» vereinte Songs der ersten drei Magnetbandalben, parallel erschien «Четвёртая серия».

Zu diesem Zeitpunkt tourte die Gruppe durch die gesamte Sowjetunion und lebte praktisch in einem ständigen Wechsel aus Reisen und Studioarbeit.

Nina Kirso

Nina Kirso war seit der Gründung Mitglied von «Freestyle» und blieb drei Jahrzehnte lang die wichtigste weibliche Stimme der Gruppe.

Zu den bekanntesten Songs mit ihrem Gesang gehören «Я тебе не верю», «Мой милый мальчик», «Грош цена тебе», «Три сосны на бугорочке», «Цветёт калина», «Кораблик любви», «С днём рожденья, мама!», «Капелька» und weitere Stücke.

Ihre Rolle beschränkte sich nicht auf den Gesang. Kirso kümmerte sich um organisatorische Fragen, beteiligte sich an der Gestaltung von Druckmaterialien und an der Konzertarbeit der Gruppe. Später wurde sie die Ehefrau von Anatoli Rosanow und damit faktisch eine der zentralen Persönlichkeiten im inneren Leben der Band.

Das männliche und das weibliche Repertoire von «Freestyle» existierten parallel. Deshalb ist es nicht ganz korrekt, die Geschichte der Gruppe auf nur einen Solisten oder eine Solistin — Kasatschenko, Dubrowin oder Kirso — zu reduzieren: Ein wesentlicher Teil des wiedererkennbaren Katalogs beruhte gerade auf dem Wechsel unterschiedlicher Stimmen.

Wadim Kasatschenko verlässt die Gruppe

Anfang der 1990er-Jahre entschied sich Wadim Kasatschenko für eine Solokarriere und verließ «Freestyle».

Seine letzte Phase mit der Gruppe umfasste die frühen 1990er-Jahre und das Album «Фристайл-4». Die offizielle Bandgeschichte datiert seine Mitgliedschaft auf 1989–1991.

Nach Kasatschenkos Ausstieg benötigte die Gruppe einen neuen männlichen Sänger.

Sergei Dubrowin

1992 kam der Sänger und Gitarrist Sergei Dubrowin zu «Freestyle».

Seine Stimme wurde erstmals mit dem Material aus der Phase von «Получите! — дубль 5» einem größeren Publikum bekannt und später auf den Alben «Измученное сердце», «Ах, какая женщина!» und «Кораблик любви».

In seiner Art unterschied sich Dubrowin deutlich von Kasatschenko. Während die frühen männlichen Songs von «Freestyle» stärker in Richtung jugendlicher Popmusik gingen, passte der neue Sänger besser zum erwachseneren romantischen Repertoire der Mitte der 1990er-Jahre.

«Измученное сердце»

Im Dezember 1993 stellte die Gruppe ihr sechstes Magnetbandalbum «Измученное сердце» fertig.

Zu diesem Zeitpunkt waren Anatoli Rosanow und Sergei Kusnezow die festen Autoren des Großteils des neuen Materials, während die Dichterin Tatjana Nasarowa eine wichtige Rolle bei den Texten spielte.

Gerade die Zusammenarbeit zwischen Rosanow und Nasarowa führte wenig später zur Entstehung des bekanntesten Songs der Gruppe.

«Ах, какая женщина!»

«Ах, какая женщина!» entstand 1995. Die Musik schrieb Anatoli Rosanow, den Text Tatjana Nasarowa.

Ursprünglich sollte der Song dem Sänger Felix Zarikati angeboten werden. Auf Anraten des Dichters Simon Osiashvili entschied Rosanow jedoch, die Komposition im eigenen Projekt zu behalten.

Der erste Interpret war Sergei Dubrowin.

Der Song erschien auf dem gleichnamigen Album von «Freestyle», das im Herbst 1995 veröffentlicht wurde. Ein Jahr später wurde er im Finale des Fernsehfestivals «Песня-96» aufgeführt; die Autoren Anatoli Rosanow und Tatjana Nasarowa erhielten Diplome. 1996 gehörte der Song außerdem zu den Preisträgern des «Золотой граммофон».

«Ах, какая женщина!» wurde schnell zum bekanntesten Song von «Freestyle». Sein Erfolg führt jedoch manchmal zu einer falschen Vorstellung von der Chronologie der Band: Die Gruppe existierte bereits seit sieben Jahren und verfügte lange vor diesem Hit über einen umfangreichen Songkatalog.

Кораблик любви

1997 veröffentlichte die Gruppe ihr achtes nummeriertes Album «Кораблик любви».

Darauf erschienen «Фонари», «Кораблик любви», «Белая орхидея», «С днём рожденья, мама!», «Улетай, самолёт», «Говорила мама», «Белая сирень», «Подруга-ночь» und weitere Songs.

Auf diesem Album ist der Charakter des reifen «Freestyle» der 1990er-Jahre gut zu hören: Die elektronische Grundlage bleibt relativ schlicht, während Melodie und Gesang im Mittelpunkt stehen.

Gerade das Material dieser Phase bildete zusammen mit den frühen Songs aus der Zeit Kasatschenkos die Grundlage späterer Compilations und Konzertprogramme.

«Звёздный дождь»

2001 erschien das neunte Studioalbum «Звёздный дождь».

Darauf fanden sich «Ламбада-бамбина», «Звёздный дождь», «Он никогда не растает», «Crazy Baby», «Свет зари», «А на небе луна», «Ты ни в чём не виноват», «Скажи мне “да”» und weitere Stücke.

Die Gruppe versuchte, die Arrangements stärker an zeitgenössische Popmusik der frühen 2000er-Jahre anzunähern. Dadurch unterscheidet sich das Album deutlich von den klassischen Arbeiten der späten 1980er- und ersten Hälfte der 1990er-Jahre.

Sergei Dubrowin verlässt die Gruppe

Im August 2001 verließ Sergei Dubrowin «Freestyle». Danach setzte er seine Solokarriere fort und sang «Ах, какая женщина!» regelmäßig bei eigenen Konzerten.

Nach seinem Ausstieg arbeitete die Gruppe zeitweise mit anderen männlichen Sängern, doch nach und nach übernahm Sergei Kusnezow das männliche Repertoire.

In den folgenden Jahren kam es zwischen der offiziellen Gruppe und ehemaligen Mitgliedern wiederholt zu Streitigkeiten um die Verwendung des Namens «Freestyle». Die offizielle Band bestand unter der Leitung von Anatoli Rosanow in Poltawa weiter.

Sergei Kusnezow

Sergei Kusnezow gehört zur allerersten Besetzung und ist einer der wichtigsten Texter der Gruppe.

In der frühen Phase war er für Keyboards, die computergestützten Teile der Arrangements und Backing Vocals zuständig. Mit der Zeit begann er auch, das männliche Repertoire bei Konzerten zu singen.

Seine Zusammenarbeit als Autor mit Rosanow dauerte Jahrzehnte. Ein erheblicher Teil des Katalogs von «Freestyle» — von frühen Hits bis zu Songs der 2000er- und 2010er-Jahre — entstand durch diese Partnerschaft.

Studio Freestyle

Eine wichtige Rolle in der Geschichte der Gruppe spielte die eigene Studiobasis in Poltawa.

Die Band hatte bereits zuvor die Möglichkeit, Musik selbstständig aufzunehmen, doch im Februar 2012 wurde das neue professionelle Studio Freestyle eröffnet.

Das Studio wurde nicht nur für Projekte von Anatoli Rosanow genutzt. Auch andere Künstler nahmen dort auf, während Poltawa unabhängig von der Tourneegeografie die wichtigste kreative Basis der Gruppe blieb.

«Юбилейный № 10»

2014 erschien das zehnte nummerierte Album — «Фристайл — Юбилейный № 10».

Damit entsprechen im Internet verbreitete Listen, in denen «А ну-ка, девушки», «Целуй меня горячей», «Остров любви», «Белая метелица» oder «Письма любви» als Studioalben aufgeführt werden, nicht der offiziellen Diskografie der Gruppe.

Ein Teil dieser Titel bezeichnet einzelne Songs, Wiederveröffentlichungen, thematische Compilations oder Veröffentlichungen, die der Gruppe fälschlich zugeschrieben wurden.

Nina Kirsos Erkrankung

Am 1. Juni 2018 erlitt Nina Kirso in ihrem Haus in Poltawa einen schweren Schlaganfall.

Sie fiel ins Koma und konnte nicht mehr auf die Bühne zurückkehren.

Zunächst setzte die Gruppe ihre Konzerte mit einer männlichen Besetzung fort, doch ein erheblicher Teil des Repertoires war ausdrücklich für eine Frauenstimme geschrieben worden. Daher stellte sich die Frage nach einer neuen Sängerin.

Nata Nedina

Im Februar 2019 stieß die Sängerin Nata Nedina aus Odesa zu «Freestyle».

Zuvor hatte sie professionell Gesang studiert und als Sängerin in Odesa gearbeitet. Anatoli Rosanow kannte sie bereits von einem früheren Auftritt.

Am 3. Februar 2019 besuchte Nedina erstmals das Studio der Gruppe in Poltawa, am 15. Februar stand sie als neue Solistin auf der Bühne.

Vor ihr lag eine schwierige Aufgabe: Nina Kirsos ältere Songs waren dem Publikum sehr vertraut, weshalb Melodik und Charakter der Originalversionen bewahrt werden mussten, ohne die Interpretation in eine direkte Imitation zu verwandeln.

Parallel begann man, neues Material speziell für Nata zu schreiben, in dem ihre eigene Gesangsart freier zur Geltung kommen konnte.

Tod von Nina Kirso

Am 30. April 2020 starb Nina Kirso im Alter von 56 Jahren in Poltawa, fast zwei Jahre nach ihrem Schlaganfall.

Sie blieb faktisch bis zu ihrem Lebensende Mitglied der Gruppe, obwohl sie seit 2018 nicht mehr auftreten konnte.

Kirso war bis zu ihrer Erkrankung an den Aufnahmen aller wichtigen Alben beteiligt und sang praktisch das gesamte klassische weibliche Repertoire von «Freestyle».

«Дети Фристайла»

Parallel zur Hauptgruppe entwickelte Anatoli Rosanow das junge Projekt «Дети Фристайла», das Mitte der 2010er-Jahre entstand.

Ursprünglich war es mit den Kindern von Mitgliedern der Hauptgruppe und einem jüngeren Pop-Rock-Repertoire verbunden.

«Freestyle» und «Дети Фристайла» traten regelmäßig gemeinsam auf, sind jedoch zwei eigenständige Gruppen. Ihre Diskografien sollten nicht miteinander vermischt werden.

Ukrainischsprachige Phase

Nach 2022 nahm der Anteil ukrainischsprachiger Songs im Repertoire von «Freestyle» deutlich zu.

Ein Teil der klassischen Stücke wurde neu adaptiert. 2023 erschien eine ukrainische Version von «Ах, какая женщина!» unter dem Titel «Ось яка паняночка!». Die Musik von Anatoli Rosanow blieb erhalten, während der ukrainische Text auf Grundlage des Originals von Tatjana Nasarowa entstand.

Im selben Zeitraum wurden ukrainische Fassungen weiterer Songs veröffentlicht, darunter «Біла метелиця», «З днем народження, мамо», «Корабель любові» sowie neue Kompositionen.

Damit besteht der moderne Katalog der Gruppe zunehmend aus zwei historischen Schichten: den ursprünglichen russischsprachigen Aufnahmen der 1980er- bis 2010er-Jahre und neuem ukrainischsprachigem Material.

Freestyle in den 2020er-Jahren

Die Gruppe ist weiterhin konzertaktiv.

In den Konzertprogrammen der Mitte der 2020er-Jahre wirken Sergei Kusnezow, Nata Nedina, Sergei Ganscha, Juri Sawtschenko und Juri Sirka mit. Anatoli Rosanow bleibt Leiter und Komponist des Projekts.

Das Konzertrepertoire verbindet Songs aus unterschiedlichen Phasen — von frühen Stücken aus der Zeit von Wadim Kasatschenko und Nina Kirso über «Ах, какая женщина!» bis zu späteren Kompositionen und neuen ukrainischsprachigen Versionen.

Musikstil

Die musikalische Grundlage von «Freestyle» ist melodische Popmusik, wie sie für die späte sowjetische und postsowjetische Unterhaltungsmusik typisch war.

In den Arrangements verschiedener Jahre kamen Synthesizer, elektronische Drums, E-Gitarre und programmierte Sequenzen zum Einsatz. In den frühen Aufnahmen ist der Einfluss von Eurodisco und Synth-Pop besonders deutlich zu hören, doch die Gruppe wechselte nie vollständig in cluborientierte elektronische Musik.

Das zentrale Element blieb stets die Songmelodie.

Die meisten Texte beschäftigen sich mit Beziehungen: Liebe, Eifersucht, Trennung, Einsamkeit, Erinnerungen und familiären Gefühlen. Dadurch konnten die Songs von «Freestyle» problemlos zwischen tanzbarer Musik und traditionellerer Pop- und Unterhaltungsmusik wechseln.

Gelegentlich wird die Gruppe wegen der Themen, der Vortragsweise und ihres späteren Publikums dem Chanson zugerechnet, doch der Hauptteil des Katalogs lässt sich genauer als Popmusik einordnen.

Wichtige Mitglieder

  • Anatoli Rosanow — Gründer, Leiter, Komponist und Produzent;
  • Nina Kirso — Gesang seit 1988, wichtigste weibliche Stimme der klassischen Besetzung;
  • Sergei Kusnezow — Keyboards, Gesang, Texter, Mitglied der ersten Besetzung;
  • Sergei Ganscha — Gitarre, Mitglied der ersten Besetzung;
  • Wadim Kasatschenko — Gesang 1989–1991;
  • Sergei Dubrowin — Gesang und Gitarre 1992–2001, erster Interpret von «Ах, какая женщина!»;
  • Nata Nedina — Gesang seit 2019;
  • Juri Sawtschenko — Mitglied der Gruppe seit 2004;
  • Juri Sirka — Mitglied der Gruppe seit 2008.

Wichtige Studioalben

  • 1989 — Получите!;
  • 1989 — Получите! — дубль 2;
  • 1990 — Получите! — дубль 3;
  • 1991 — Фристайл-4;
  • 1992 — Получите! — дубль 5;
  • 1993 — Измученное сердце;
  • 1995 — Ах, какая женщина;
  • 1997 — Кораблик любви;
  • 2001 — Звёздный дождь;
  • 2014 — Фристайл — Юбилейный № 10.

Künstlerischer Weg

Die Geschichte von «Freestyle» umfasst mehrere deutlich unterschiedliche Phasen. Ende der 1980er-Jahre wurde die Gruppe durch Wadim Kasatschenko und schnell verbreitete Magnetbandalben bekannt. Parallel dazu entstand das weibliche Repertoire von Nina Kirso, das später zu einem ebenso wichtigen Teil des Katalogs wurde.

Nach Kasatschenkos Ausstieg übernahm Sergei Dubrowin die männlichen Gesangsparts. Mit ihm nahm die Gruppe «Ах, какая женщина!» auf — einen Song, der erst 1995 erschien, als «Freestyle» bereits seit Jahren eine bekannte Band war.

In den 2000er-Jahren behielt die Gruppe ihre Studiobasis in Poltawa bei, veröffentlichte weiterhin neue Songs und ging auf Tournee. Nach Nina Kirsos Erkrankung ging das weibliche Repertoire an Nata Nedina über.

Das heutige «Freestyle» bewahrt Songs aus allen wichtigen Phasen und nimmt gleichzeitig neues Material sowie ukrainischsprachige Versionen des früheren Repertoires auf. Die Geschichte der Gruppe ist deshalb heute nicht nur Nostalgie für einige Hits der 1990er-Jahre, sondern eine kontinuierliche Diskografie, die 1989 mit dem Magnetbandalbum «Получите!» begann und mehr als drei Jahrzehnte später noch immer fortgesetzt wird.


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