Wir haben den Empfehlungsalgorithmus für Tracks aktualisiert. Das solltet ihr wissen, um mehr Plays im Radio zu bekommen
Wir haben den Empfehlungsalgorithmus für Tracks auf Minatrix.FM aktualisiert. Höchste Zeit also zu erklären, wie man den Algorithmus jetzt nicht beleidigt — und wie man möglichst viele Plays bekommt.
Direkt das Wichtigste: Vieles entscheidet sich bereits beim Hochladen des Tracks. Ja, wirklich. Nicht erst nach der Veröffentlichung, nicht wenn ihr die Seite zum zehnten Mal aktualisiert und denkt: «Wo bleiben denn meine Millionen Plays?» — sondern genau in dem Moment, in dem ihr die Informationen zum Track ausfüllt.
Je besser euer Material präsentiert ist, desto größer sind die Chancen, in die Empfehlungen zu kommen.
Tracktitel — bitte keine Romane in drei Bänden
Schreibt in den Titel des Tracks nur den eigentlichen Namen. Wenn ihr eine Zusatzinformation hinzufügen möchtet, nutzt Klammern: (Radio Edit), (Original Mix), (Remix), (Extended Mix) und so weiter.
Bitte schreibt nicht in den Titel, dass der Song eurer Katze, eurem Kanarienvogel, der Ex-Liebe, der zukünftigen Liebe oder dem Nachbarn gewidmet ist, der endlich aufgehört hat, in die Wand zu bohren. Dafür gibt es ein anderes Feld. Der Algorithmus versteht natürlich vieles, aber er ist nicht verpflichtet, im Tracktitel eine komplette Lebensbeichte zu lesen.
Füllt alle Felder aus. Alle heißt nicht «eins von drei»
Je mehr Informationen ihr angebt, desto besser. Künstlername, Titel, Genre, Stimmung, Beschreibung und alles Weitere sind nicht einfach nur «für die Optik». Diese Angaben helfen dem System zu verstehen, wem euer Track gezeigt werden sollte.
Wenn die Trackseite leer ist, keine Covergrafik und keine Beschreibung hat, sieht es so aus, als hätte der Autor einfach eine Datei hochgeladen und wäre dann vor der Verantwortung geflüchtet.
Das Cover ist keine Deko — es ist das Gesicht eures Tracks
Ein fehlendes Cover kann die Anzahl der Plays deutlich reduzieren. Im Empfehlungsplayer wirkt ein solcher Track weniger auffällig, und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass ein Hörer ihn öffnen möchte.
Ladet deshalb ein quadratisches Cover mit mindestens 250×250 Pixeln hoch.
Ja, auch wir glauben, dass die Musik das Wichtigste ist. Aber der Hörer sieht zuerst das Bild — und drückt erst danach auf Play. Ohne Cover wirkt der Track wie der «namenlose Held des Download-Ordners».
Trackbeschreibung — hier darf auch die Katze vorkommen
Eine ausgefüllte Trackbeschreibung wirkt sich sehr positiv auf die Empfehlungen aus. Genau hier könnt ihr alles erzählen, was nicht in den Titel gehört: wie der Track entstanden ist, worum es geht, welche Stimmung ihr vermitteln wolltet, wer daran mitgearbeitet hat, ihr könnt Songtexte hinzufügen, falls es welche gibt — und ja, hier dürft ihr auch der Katze gratulieren.
Aber bitte ohne Werbegeschrei im Stil von: «SOFORT ANHÖREN!!! BESTER HIT DER GALAXIS!!!» mit einer Million Links.
Das macht den Track nicht besser. Im besten Fall verschreckt es den Hörer — und uns ein kleines bisschen.
Achtung: Ändert das Veröffentlichungsdatum nur, wenn es wirklich nötig ist
Wenn ihr keinen geplanten Release vorbereitet und möchtet, dass der Track sofort veröffentlicht wird, fasst das Feld für das Veröffentlichungsdatum überhaupt nicht an.
- Nicht prüfen.
- Nicht «zur Sicherheit» setzen.
- Nicht anklicken, nur weil ihr neugierig seid.
Wenn ihr ein Datum eintragt, wird der Track möglicherweise nicht sofort veröffentlicht. Danach geht es los: «Wo ist mein Track?», «Warum ist er nicht veröffentlicht?», «Mag mich der Algorithmus nicht?» Nein, manchmal hat der Algorithmus damit nichts zu tun. Manchmal ist einfach das Datum schuld, das man besser in Ruhe gelassen hätte.
Über KI — ehrlich und ohne Tricks
Wenn bei der Erstellung des Materials KI verwendet wurde, gebt das bitte ehrlich an. Ein solcher Track kann genauso in die Empfehlungen gelangen wie vollständig selbst erstellte Werke.
Wir sind nicht gegen KI. Wir sind gegen Versteckspiele mit dem Hörer.
Wenn der Algorithmus von Minatrix.FM selbst erkennt, dass KI verwendet wurde, der Autor dies aber verschwiegen hat, kann der Track niedriger eingestuft werden. Einfach gesagt: Ehrlichkeit hilft, Trickserei eher nicht.
Track richtig оформatiert? Schon gut
Wenn ihr alles ordentlich gemacht habt — sauberer Titel, alle Felder ausgefüllt, Cover vorhanden, lebendige Beschreibung, Veröffentlichungsdatum nicht ohne Grund geändert — habt ihr bereits mehr als die Hälfte geschafft, um in die Empfehlungen zu kommen.
Aber ihr könnt eurem Track noch zusätzlich helfen.
Was nach der Veröffentlichung zu tun ist
1. Fügt einen Kommentar hinzu
Direkt nach der Veröffentlichung könnt ihr einen Kommentar zu eurem eigenen Track hinterlassen. Hier darf der Text schon etwas werblicher sein: ladet zum Anhören ein, erzählt vom Release oder schreibt ein paar persönliche Worte dazu.
Aber kopiert nicht einfach die Beschreibung eins zu eins. Ein Kommentar sollte lebendig wirken und nicht wie «Trackbeschreibung, zweiter Versuch».
Je mehr Kommentare, Likes und Aktivität es rund um den Track gibt, desto höher ist die Chance, dass der Algorithmus ihn aktiver empfiehlt.
2. Teilt den Link in sozialen Netzwerken
Erzählt von eurem Track in sozialen Netzwerken, Messengern, Blogs — überall dort, wo euch nicht nur Verwandte aus Höflichkeit zuhören.
Wenn der Algorithmus sieht, dass Hörer von außen auf euren Track kommen, ist das ein gutes Signal. Und wenn sich jemand zusätzlich registriert, ein Like setzt oder einen Kommentar hinterlässt, kann sich der Algorithmus sogar doppelt bedanken.
Nicht mit Magie. Einfach mit Empfehlungen. Obwohl es von außen manchmal wie Magie aussieht.
Wie ein Play gezählt wird
Aktuell ist alles ganz einfach: Einmal auf Play drücken reicht aus, damit ein Play gezählt wird.
Aber wiederholtes Drücken fügt nicht unendlich viele Plays hinzu. Die Strategie «500 Mal Play drücken und zum Star werden» funktioniert nicht. Wir haben es geprüft. Na gut, vielleicht nicht wir — aber irgendjemand wollte es ganz sicher.
Demnächst planen wir, einen weiteren Server hinzuzunehmen, um detailliertere Statistiken zu ermöglichen. In Zukunft werden wir auch die Hörerbindung berücksichtigen: wie lange gehört wurde, ob bis zum Ende gehört wurde oder ob jemand nach fünf Sekunden mit dem Gesichtsausdruck «Was war das denn?» geflüchtet ist.
Dann wird es schwieriger. Aber auch interessanter.
Wo Plays gezählt werden
Likes und Kommentare sind auf minatrix.fm sowie in den Apps für Android und iOS verfügbar.
Plays werden jedoch breiter erfasst: von minatrix.fm, minatrix.com, minatrix.com.ua, minatrix.ru, minatrix.tv und fast 50 weiteren Partnerseiten, auf denen unser Player installiert ist.
Es kann also sein, dass euer Track von jemandem gehört wird, der sich an einem ganz anderen Ort befindet als dort, wo ihr ihn hochgeladen habt. Das Internet ist ein seltsamer Ort — aber manchmal ein sehr nützlicher.
Eure Autorität zählt ebenfalls
Auf die Plays wirkt sich nicht nur der Track selbst aus, sondern auch eure Autorität auf der Website. Deshalb ist die Strategie «Track hochgeladen — verschwunden — zurückgekommen, um den Ruhm zu prüfen» nicht unbedingt die beste.
Liked andere Werke, hinterlasst Kommentare, kommuniziert, unterstützt Künstler und entwickelt euer Profil weiter. So sammelt ihr nicht nur BPM, sondern erhöht auch eure Bewertung innerhalb des Projekts.
Und diese Bewertung ist eure Reputation innerhalb von Minatrix.FM. Je aktiver und nützlicher ihr für das Projekt seid, desto mehr Vertrauen gewinnt euer Account.
Kurz gesagt, ohne unnötige Philosophie
Ihr wollt bessere Chancen auf Empfehlungen?
- Füllt alle Felder aus.
- Fügt ein ordentliches Cover hinzu.
- Schreibt keine Memoiren in den Tracktitel.
- Nutzt die Beschreibung für ihren eigentlichen Zweck.
- Ändert das Veröffentlichungsdatum nicht, wenn ihr keinen geplanten Release braucht.
- Gebt KI ehrlich an.
- Fügt nach der Veröffentlichung einen Kommentar hinzu.
- Teilt den Link.
- Bleibt auf der Website aktiv.
- Fälscht keine Aktivität — der Algorithmus schläft nicht, er tut nur so.
Gute Musik ist die Grundlage. Aber selbst der stärkste Track kann untergehen, wenn er ohne Cover, ohne Beschreibung und mit einem Titel hochgeladen wird, der aussieht wie eine Nachricht, die man sich selbst um drei Uhr morgens geschrieben hat.
Gestaltet eure Releases sorgfältig, helft den Hörern, eure Musik schneller zu verstehen — und euer Track hat bessere Chancen, dort zu landen, wo er wirklich gehört wird.
Und gratuliert der Katze unbedingt.
Nur bitte nicht im Tracktitel.
