Speedcore-Musik: online hören, Geschichte des Genres und beste Künstler | Minatrix.FM
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Beliebte Musikgenres
Alle Genres →Speedcore – extreme Geschwindigkeit, Energie und Chaos
Speedcore ist einer der extremsten Subgenres von hardcore techno, entstanden Anfang der 1990er Jahre aus der Gabber- und Hardcore-Techno-Szene. Dieser Stil ist bekannt für sein ultraschnelles Tempo, aggressive Kicks und kompromisslose Energie, die Musik zu einer echten Herausforderung für die Tanzfläche machen.
Heute existiert Speedcore weiterhin in der Underground-Szene und in Online-Communities und bietet Hörern reines Adrenalin durch Dynamik und Rhythmus.
Geschichte von Speedcore
Speedcore entstand als logische Weiterentwicklung von Gabber und Hardcore-Techno in Europa, besonders in Deutschland, den Niederlanden und Italien. Hauptmerkmale der frühen Speedcore-Phase:
- extrem schnelles BPM (oft 300–1000+ BPM in späteren Varianten),
- dichte Kicks mit Distortion,
- Minimalismus in der Melodie, Fokus auf Rhythmus und Texturen.
Von den 1990er Jahren bis Mitte der 2000er blieb das Genre underground und entwickelte sich aktiv auf Hardcore-Festivals und DIY-Labels.
Im Laufe der Zeit entstanden Subgenres wie extratone, deathcore und terrorcore, die das Tempo auf extreme Grenzen trieben.
Sound und Produktion von Speedcore
Aus produktionstechnischer Sicht ist Speedcore eine eigene Disziplin. Hauptmerkmale:
- Tempo: 300–1000+ BPM in extremen Varianten; klassischer Speedcore – 250–300 BPM.
- Kick: aggressiv, verzerrt, manchmal den Niederfrequenzbereich „zerreißend“.
- Synths: Noise-Texturen, Arpeggios und industrielle Effekte.
- Melodie: minimal oder nicht vorhanden; Rhythmus und Energie stehen im Mittelpunkt.
- Effekte: Distortion, Reverb, Glitch, Pitch-Shifting, extreme Filter.
Das Hauptziel der Produktion ist es, ein Gefühl von Chaos, Druck und Geschwindigkeit zu erzeugen, wodurch das Genre sofort erkennbar wird.
Wichtige Künstler und Labels
- Noisekick – Pionier der deutschen Speedcore-Szene.
- The Speed Freak – Meister des extremen Hardcore.
- DJ Sharpnel – japanische High-Speed-Hardcore-Schule.
- Lenny Dee – einer der Veteranen der amerikanischen Hardcore-Szene.
Labels, die das Genre unterstützen: Industrial Strength Records, Coretale, RoughCore Records.
Diese Künstler und Labels machten Speedcore weltweit bekannt und bewahrten gleichzeitig den Underground-Geist und die extreme Energie.
Kultur und Szene
Speedcore ist nicht nur Musik, sondern eine Bewegung, die eng mit Hardcore-Festivals, Raves und Underground-Partys verbunden ist.
Merkmale der Szene:
- DIY-Communities und Internetforen,
- Hardcore- und Terrorcore-Festivals,
- Sammler-Vinyl und CD-R-Veröffentlichungen,
- visuelle Ästhetik – aggressiv, industriell und manchmal cyberpunkartig.
Wichtig: Dies ist Musik für Fans extremer Geschwindigkeit und nicht für Casual-Playlists.
Speedcore-Varianten
- Hardcore Speedcore – näher am Gabber, aber schneller.
- Terrorcore – maximale Aggression und Verzerrung, Tempo über 300 BPM.
- Extratone – ultraextremes Genre, bei dem der Kick über 1000 BPM wiederholt wird.
- Deathcore – Kombination aus Speedcore und industriellen Noise-Elementen.
Jede Subgenre-Variante bildet eine eigene Szene und Fanbasis.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist Speedcore und wie unterscheidet es sich von Gabber?
Speedcore ist ein schnellerer und extremerer Subgenre von Gabber mit Fokus auf Chaos und Aggression.
Wie hoch ist das durchschnittliche BPM von Speedcore?
Klassischer Speedcore: 180–250 BPM. Extreme Subgenres (Extratone, Terrorcore): 300–1000+ BPM.
Kann man Speedcore auf einer normalen Party hören?
Wahrscheinlich nicht. Es ist Musik für Underground-Clubs, Hardcore-Festivals und Communities von Fans extremer Sounds.
Benötige ich Vorbereitung, um Speedcore zu hören?
Nicht unbedingt, aber das Verständnis entwickelt sich nach einigen Tracks – Gehirn und Körper gewöhnen sich an hohe Geschwindigkeit und dichte Strukturen.
Welche Labels veröffentlichen Speedcore?
Industrial Strength Records, Coretale, RoughCore Records und unabhängige Underground-Labels.
Speedcore ist Musik von Geschwindigkeit, Druck und Chaos. Sie fordert physische und auditive Wahrnehmung heraus und bleibt ein Kultgenre für Fans des extremen Hardcore.
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