Whitney Houston - Biografie und Diskografie, alle Alben und Songs

Whitney Houston

Whitney Houston (vollständiger Name — Whitney Elizabeth Houston; 9. August 1963, Newark, New Jersey — 11. Februar 2012, Beverly Hills, Kalifornien) war eine US-amerikanische Sängerin, Schauspielerin und Musikproduzentin sowie eine der bedeutendsten Stimmen der Pop- und R&B-Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In ihrem Stil verbanden sich Gospel, Soul, Popballade und zeitgenössischer R&B. Ihr außergewöhnlicher Umgang mit Melodie und Dynamik prägte mehrere Generationen von Popsängerinnen und Popsängern.

Zu Whitney Houstons bekanntesten Aufnahmen zählen «Saving All My Love for You», «How Will I Know», «Greatest Love of All», «I Wanna Dance with Somebody (Who Loves Me)», «One Moment in Time», «I’m Your Baby Tonight», «I Will Always Love You», «I Have Nothing», «Exhale (Shoop Shoop)», «My Love Is Your Love» und «It’s Not Right but It’s Okay».

Sieben ihrer Singles in Folge erreichten Platz eins der Billboard Hot 100 — eine Serie, die keinem anderen Künstler gelang. Das Album Whitney wurde 1987 zum ersten Album einer weiblichen Künstlerin, das direkt auf Platz eins der Billboard 200 einstieg. Der Soundtrack The Bodyguard wurde zum meistverkauften Soundtrack-Album der Geschichte, während «I Will Always Love You» vierzehn Wochen lang die Hot 100 anführte.

Die weltweiten Verkäufe von Whitney Houstons Alben, Singles und Videos übersteigen 220 Millionen Einheiten. In den USA erhielten drei ihrer Veröffentlichungen — Whitney Houston, Whitney und The Bodyguard — eine Diamond-Zertifizierung der RIAA. 2020 wurde die Sängerin posthum in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen, 2026 verlieh ihr die Recording Academy den Grammy Lifetime Achievement Award.

Familie und Kindheit

Whitney Houston wurde am 9. August 1963 in Newark im US-Bundesstaat New Jersey geboren. Musik gehörte von frühester Kindheit an zu ihrem Alltag.

Ihre Mutter, Emily «Cissy» Houston, war eine professionelle Gospel- und Soulsängerin und Mitglied von The Sweet Inspirations — einer bekannten Vokalgruppe, die unter anderem mit Elvis Presley, Aretha Franklin, Van Morrison, Dusty Springfield und weiteren Künstlern arbeitete.

Ihr Vater, John Russell Houston Jr., diente in der Armee und war später in administrativen und geschäftlichen Funktionen tätig.

Auch unter Whitney Houstons Verwandten befanden sich bekannte Musikerinnen. Die Sängerinnen Dionne Warwick und Dee Dee Warwick waren ihre Cousinen. Ihre Patin war Darlene Love. Aretha Franklin war eng mit der Familie befreundet und wurde von Whitney Houston beinahe wie eine Verwandte wahrgenommen, doch die häufig wiederholte Behauptung, Franklin sei ihre Patin gewesen, ist falsch.

Nach den Unruhen in Newark zog die Familie nach East Orange, New Jersey.

Kirchenchor und erste Gesangserfahrungen

Whitney Houston begann in der New Hope Baptist Church in Newark zu singen. Bereits mit etwa elf Jahren übernahm sie Solopartien im Jugend-Gospelchor der Gemeinde.

Die Kirchenmusik prägte ihren späteren Gesangsstil stark. Von dort stammen ihr freier Umgang mit Rhythmus, lange vokale Phrasen, Improvisationen innerhalb der Melodie und das charakteristische allmähliche Steigern emotionaler Spannung.

Cissy Houston half ihrer Tochter bei Atemtechnik und Stimmbildung. Eine vollständige klassische Gesangsausbildung erhielt Whitney Houston jedoch nicht: Ihre Technik entwickelte sich vor allem aus Gospel, Soul und der Praxis des Livegesangs.

Erste professionelle Aufnahmen

Schon als Teenager trat Whitney Houston gemeinsam mit ihrer Mutter in New Yorker Clubs auf.

1978 sang sie Background-Vocals für «Life’s a Party» der Michael Zager Band und begann anschließend als Studiosängerin zu arbeiten. Zu ihren frühen Studioarbeiten gehörten Aufnahmen mit Chaka Khan, Lou Rawls, Jermaine Jackson und weiteren Künstlern.

Eine ungewöhnliche Station ihrer frühen Diskografie war «Memories» des experimentellen Projekts Material aus dem Jahr 1982. Whitney Houstons Stimme klingt hier deutlich anders als auf ihren späteren Hits bei Arista Records: Die Aufnahme ist formal viel freier und nähert sich experimentellem Art-Funk.

Arbeit als Model

Vor der Veröffentlichung ihres ersten Albums arbeitete Whitney Houston auch als Model. Sie wurde für amerikanische Magazine fotografiert und erschien im November 1981 auf dem Cover von Seventeen.

Für ein junges afroamerikanisches Model Anfang der 1980er-Jahre war ein Auftritt auf dem Titelblatt eines großen nationalen Magazins ein bemerkenswerter Erfolg. Dennoch blieb das Modeln eine Nebenbeschäftigung — Houstons berufliche Pläne waren bereits klar auf die Musik ausgerichtet.

Vertrag mit Arista Records

Anfang der 1980er-Jahre erhielt Whitney Houston bereits Angebote von Plattenfirmen, doch Cissy Houston hielt es für zu früh, einen größeren Vertrag zu unterschreiben.

Das änderte sich 1983. Arista-Records-Mitarbeiter Gerry Griffith hörte die junge Sängerin in einem New Yorker Club, wo sie mit ihrer Mutter auftrat, und erzählte Labelchef Clive Davis von ihr.

Davis besuchte persönlich einen ihrer Auftritte und bot ihr kurz darauf einen Vertrag an.

Im Juni 1983 trat Whitney Houston erstmals im landesweiten US-Fernsehen auf — in The Merv Griffin Show, wo sie «Home» aus dem Musical The Wiz sang.

Arista überstürzte das Debüt nicht. Fast zwei Jahre wurden für die Auswahl des Materials, der Produzenten und für die Entwicklung des Sounds verwendet.

Debütalbum Whitney Houston

Am 14. Februar 1985 erschien Whitney Houstons erstes Studioalbum Whitney Houston.

Der Durchbruch kam nicht sofort: Das Album kletterte mit der Veröffentlichung weiterer Singles und zunehmenden Fernsehauftritten Schritt für Schritt in den Charts nach oben.

Ihr erster großer Hit wurde «You Give Good Love», der Platz drei der Billboard Hot 100 erreichte und die R&B-Charts anführte.

Danach folgten gleich drei Nummer-eins-Singles: «Saving All My Love for You», «How Will I Know» und «Greatest Love of All».

Im März 1986 erreichte das Album Platz eins der Billboard 200 und blieb dort vierzehn Wochen.

Der Erfolg des Debüts beruhte zu einem großen Teil auf einer für die amerikanische Musikindustrie der Mitte der 1980er-Jahre ungewöhnlichen Kombination. Houstons Gesangsstil war klar in Gospel und R&B verwurzelt, während die Songs zugleich selbstverständlich im Popradio und auf MTV funktionierten.

Erster Grammy

Im Februar 1986 brachte «Saving All My Love for You» Whitney Houston ihren ersten Grammy ein — für die beste weibliche Pop-Gesangsdarbietung.

Das Album Whitney Houston selbst wurde für Album of the Year nominiert.

Auch «How Will I Know» spielte eine wichtige Rolle für ihren frühen Erfolg. Das farbenfrohe Musikvideo lief regelmäßig auf MTV, zu einer Zeit, als afroamerikanische Künstler dort noch deutlich schwerer dieselbe Rotation erhielten wie weiße Popstars.

Das Album Whitney

Am 2. Juni 1987 erschien das zweite Studioalbum Whitney.

Diesmal war der Erfolg unmittelbar: Das Album stieg direkt auf Platz eins der Billboard 200 ein. Vor Whitney Houston war es keiner Frau gelungen, mit einem Album unmittelbar an der Chartspitze zu debütieren.

Die erste Single war «I Wanna Dance with Somebody (Who Loves Me)». Danach erreichten auch «Didn’t We Almost Have It All», «So Emotional» und «Where Do Broken Hearts Go» Platz eins der Billboard Hot 100.

Zusammen mit den drei Nummer-eins-Hits des vorherigen Albums ergab sich eine Rekordserie von sieben aufeinanderfolgenden Singles auf Platz eins der Billboard Hot 100.

«I Wanna Dance with Somebody»

«I Wanna Dance with Somebody (Who Loves Me)», geschrieben von George Merrill und Shannon Rubicam, wurde zu einem der wichtigsten Dance-Pop-Hits der 1980er-Jahre.

Der leichte Synthesizer-Rhythmus trifft hier auf einen ausgesprochen kraftvollen Gesang. Whitney Houston singt die Tanznummer beinahe mit derselben Intensität wie ihre dramatischen Balladen.

1988 brachte ihr der Song einen zweiten Grammy für die beste weibliche Pop-Gesangsdarbietung ein.

«One Moment in Time»

Im August 1988 erschien «One Moment in Time», aufgenommen für ein Musikprojekt zu den Olympischen Sommerspielen in Seoul.

Der Song erreichte Platz fünf der Billboard Hot 100 und stand in Großbritannien und Deutschland an der Spitze der Charts.

Gerade mit solchen Aufnahmen wurde eine typische Dramaturgie vieler Whitney-Houston-Songs verbunden: ein ruhiger Beginn, ein allmählicher Aufbau und ein großer vokaler Höhepunkt gegen Ende.

I’m Your Baby Tonight

Am 6. November 1990 erschien ihr drittes Studioalbum I’m Your Baby Tonight.

Der Sound rückte näher an den zeitgenössischen R&B der frühen 1990er-Jahre. L.A. Reid und Babyface arbeiteten an der Platte, zu den Gastmusikern gehörte Stevie Wonder.

Der Titelsong wurde Whitney Houstons achter Nummer-eins-Hit in den Billboard Hot 100. Danach erreichte auch die Ballade «All the Man That I Need» die Chartspitze.

Zum Album gehörten außerdem «My Name Is Not Susan», «Miracle», «I Belong to You» und das Duett mit Stevie Wonder «We Didn’t Know».

Im Vergleich zu den ersten beiden Alben wurden die Arrangements rhythmischer, und der Einfluss des Contemporary R&B trat stärker hervor.

Die US-Nationalhymne beim Super Bowl XXV

Am 27. Januar 1991 sang Whitney Houston «The Star-Spangled Banner» vor dem Super Bowl XXV in Tampa.

Das Spiel fand kurz nach Beginn der Operation Desert Storm statt, wodurch der Auftritt zusätzlich gesellschaftliche Bedeutung erhielt.

Houston sang die Hymne frei, mit Gospel-typischen Dehnungen und Veränderungen der Phrasierung, ohne die Interpretation in übermäßige vokale Selbstdarstellung zu verwandeln.

Die Resonanz war so groß, dass die Aufnahme als kommerzielle Single veröffentlicht wurde. Die Einnahmen gingen an den American Red Cross Gulf Crisis Fund.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurde die Single erneut veröffentlicht und erreichte Platz sechs der Billboard Hot 100.

Ehe mit Bobby Brown

Am 18. Juli 1992 heiratete Whitney Houston den R&B-Sänger Bobby Brown.

Im März 1993 wurde ihre einzige gemeinsame Tochter Bobbi Kristina Brown geboren.

Die Ehe dauerte fast fünfzehn Jahre und stand besonders in den 2000er-Jahren ständig im Mittelpunkt der amerikanischen Boulevardpresse. 2007 wurde die Ehe offiziell geschieden.

The Bodyguard

1992 übernahm Whitney Houston erstmals eine Hauptrolle in einem Kinofilm.

Im romantischen Thriller The Bodyguard spielte sie die Sängerin Rachel Marron. Ihr Filmpartner war Kevin Costner.

Der Film kam am 25. November in die Kinos und wurde zu einem der großen kommerziellen Kinoerfolge des Jahres. Der Erfolg des Soundtracks war jedoch noch größer.

«I Will Always Love You»

Für The Bodyguard nahm Whitney Houston «I Will Always Love You» auf — einen Song von Dolly Parton, den die Autorin bereits in den 1970er-Jahren erstmals veröffentlicht hatte.

Houstons Version ist völlig anders aufgebaut als das Original. Die erste Strophe erklingt beinahe a cappella. Die Instrumente setzen schrittweise ein, und der große Höhepunkt folgt erst nach einer langen Pause und einer Modulation gegen Ende.

Diese Dramaturgie machte die Aufnahme zu einem der großen Referenzpunkte für die Popballade der 1990er-Jahre.

«I Will Always Love You» verbrachte 14 Wochen in Folge auf Platz eins der Billboard Hot 100 — damals ein Rekord.

Der Soundtrack The Bodyguard

Whitney Houston nahm sechs Songs für den Soundtrack auf und war auch an der Produktion des Albums beteiligt.

Neben «I Will Always Love You» waren dies «I Have Nothing», «I’m Every Woman», «Run to You», «Queen of the Night» und «Jesus Loves Me».

The Bodyguard: Original Soundtrack Album wurde zum meistverkauften Soundtrack der Geschichte. Weltweit wurden mehr als 45 Millionen Exemplare verkauft.

2025 erhöhte die RIAA die US-Zertifizierung des Albums auf 19× Platinum.

Bei den Grammy Awards 1994 gewann Whitney Houston drei Auszeichnungen. The Bodyguard erhielt Album of the Year, während «I Will Always Love You» Record of the Year und den Grammy für die beste weibliche Pop-Gesangsdarbietung gewann.

Konzerte in Südafrika

Im November 1994 gab Whitney Houston drei Konzerte in Südafrika — in Durban, Johannesburg und Kapstadt.

Sie fanden nur wenige Monate nach den ersten demokratischen Wahlen und der Wahl Nelson Mandelas zum Präsidenten statt.

Whitney Houston wurde zum ersten großen westlichen Künstler, der nach diesen Wahlen im vereinten Südafrika der Post-Apartheid-Ära auftrat.

Mehr als 200.000 Menschen besuchten die drei Konzerte. Ein Teil der Einnahmen wurde über Houstons Wohltätigkeitsprogramme für Kinder und gemeinnützige Organisationen in Südafrika verwendet.

Waiting to Exhale

Im Dezember 1995 erschien der von Forest Whitaker inszenierte Film Waiting to Exhale.

Whitney Houston spielte Savannah Jackson, eine von vier Frauen im Mittelpunkt einer Geschichte über Freundschaft, Beziehungen und den Versuch, das eigene Leben zu verändern.

Der Film startete auf Platz eins der US-Kinocharts.

Für den Soundtrack schrieb Babyface «Exhale (Shoop Shoop)». Der Song debütierte direkt auf Platz eins der Billboard Hot 100 und wurde Whitney Houstons elfter und letzter US-Nummer-eins-Hit.

Die Sängerin nahm außerdem «Why Does It Hurt So Bad» sowie das Duett mit CeCe Winans «Count on Me» auf.

The Preacher’s Wife

1996 spielte Whitney Houston an der Seite von Denzel Washington in Penny Marshalls Film The Preacher’s Wife.

Der Soundtrack ermöglichte ihr für fast ein komplettes Album die Rückkehr zum Gospel — jener Musik, mit der ihre Karriere begonnen hatte.

Enthalten waren «I Believe in You and Me», «Step by Step», «I Go to the Rock», «I Love the Lord», «Joy», «Joy to the World» und «Who Would Imagine a King». An den Aufnahmen war auch der Georgia Mass Choir beteiligt.

The Preacher’s Wife verkaufte sich mehr als sechs Millionen Mal und gilt als das meistverkaufte Gospelalbum der Geschichte.

Cinderella und ihre Arbeit als Produzentin

1997 spielte Whitney Houston die Gute Fee in der Fernsehproduktion Rodgers & Hammerstein’s Cinderella, in der Brandy die Titelrolle übernahm.

Zugleich war Houston über ihre eigene Firma BrownHouse Productions Executive Producer des Projekts.

Die multikulturelle Besetzung war ein wichtiger Teil des Konzepts. Mehr als 60 Millionen amerikanische Zuschauer sahen die Ausstrahlung, und die Produktion erhielt sieben Emmy-Nominierungen.

My Love Is Your Love

Am 17. November 1998 erschien Whitney Houstons viertes Studioalbum My Love Is Your Love — ihr erstes vollständiges Studioalbum seit acht Jahren, das nicht mit einem Film verbunden war.

Das Album wurde in ungefähr sechs Wochen aufgenommen. Houston arbeitete dabei mit Wyclef Jean, Rodney Jerkins, Missy Elliott, Lauryn Hill, Babyface und weiteren Songwritern und Produzenten.

Zu den wichtigsten Songs gehörten «Heartbreak Hotel» mit Faith Evans und Kelly Price, «It’s Not Right but It’s Okay», «My Love Is Your Love», «I Learned from the Best» und «If I Told You That».

Der Sound hatte sich deutlich verändert. An die Stelle der groß angelegten Synthesizer- und Orchesterarrangements der 1980er-Jahre traten mehr Rhythmus, mehr Raum und eine stärkere Hip-Hop-Ästhetik.

Für «It’s Not Right but It’s Okay» erhielt Whitney Houston einen Grammy für die beste weibliche R&B-Gesangsdarbietung.

«When You Believe» mit Mariah Carey

1998 nahmen Whitney Houston und Mariah Carey gemeinsam «When You Believe» für den Animationsfilm The Prince of Egypt auf.

Während der 1990er-Jahre hatten die Medien die beiden Sängerinnen immer wieder als Rivalinnen dargestellt, weshalb ihre gemeinsame Aufnahme besondere Aufmerksamkeit erhielt.

«When You Believe» gewann den Oscar für den besten Originalsong. Die Auszeichnung ging an die Songwriter Stephen Schwartz und Babyface.

Whitney: The Greatest Hits

Im Mai 2000 erschien die Compilation Whitney: The Greatest Hits.

Die langsameren Songs wurden überwiegend in ihren Originalversionen präsentiert, während ein großer Teil des rhythmischeren Materials in Club-Remixen enthalten war.

Für die Sammlung wurden außerdem neue Songs aufgenommen, darunter «Could I Have This Kiss Forever» mit Enrique Iglesias und eine neue Version von «If I Told You That» mit George Michael.

Die frühen 2000er-Jahre

Zu Beginn des neuen Jahrzehnts rückten Berichte über Whitney Houstons Privatleben ihre Musik zunehmend in den Hintergrund.

Die Sängerin bestätigte öffentlich Probleme mit Drogenabhängigkeit und begab sich mehrfach in Behandlung.

Das wirkte sich auf ihre Arbeit aus: Konzerte wurden unregelmäßiger, und der Zustand ihrer Stimme veränderte sich allmählich.

Ihre musikalische Karriere endete jedoch nicht. Whitney Houston nahm weiterhin neues Material auf und passte ihr Repertoire zunehmend an ihre tiefer und dunkler gewordene Stimme an.

Just Whitney

Am 10. Dezember 2002 erschien ihr fünftes Studioalbum Just Whitney.

Das Album debütierte auf Platz neun der Billboard 200 und erzielte zu diesem Zeitpunkt den besten Verkaufsstart eines ihrer Alben in der SoundScan-Ära.

Als Singles erschienen «Whatchulookinat», «One of Those Days», «Try It on My Own» und «Love That Man».

Auf diesen Aufnahmen klingt ihre Stimme bereits dunkler als in den 1980er-Jahren, während die musikalische Grundlage näher am R&B der frühen 2000er liegt.

One Wish

Im November 2003 erschien One Wish: The Holiday Album — Whitney Houstons einziges vollständiges Weihnachts-Studioalbum.

Enthalten waren «The First Noël», «O Holy Night», «Little Drummer Boy», «Joy to the World» und weitere Weihnachts- und Gospelstücke.

I Look to You

Nach der Scheidung von Bobby Brown begann Whitney Houston erneut intensiv mit Clive Davis an einem Studioalbum zu arbeiten.

Am 31. August 2009 erschien I Look to You — ihr siebtes und letztes zu Lebzeiten veröffentlichtes Studioalbum.

Es debütierte auf Platz eins der Billboard 200 und erreichte die höchsten Startverkäufe ihrer Karriere in der SoundScan-Ära.

Das Album enthielt «Million Dollar Bill», «I Look to You», «I Didn’t Know My Own Strength», «Nothin’ but Love», «A Song for You» und «Salute».

Die Autoren und Produzenten versuchten nicht, den Klang ihrer frühen Alben zu kopieren. Houstons Stimme war inzwischen tiefer und rauer geworden, weshalb die Songs um eine andere vokale Klangfarbe herum aufgebaut wurden.

Letzte Welttournee

2009–2010 ging Whitney Houston auf die Nothing but Love World Tour.

Das Comeback stieß auf großes Interesse, gleichzeitig zeigten die Konzerte jedoch deutlich, wie stark sich ihre Stimme verändert hatte. Der obere Stimmumfang und ihre frühere vokale Ausdauer waren nicht mehr konstant, weshalb die Kritiken zu einzelnen Auftritten deutlich auseinander gingen.

Trotzdem trat die Sängerin weiter auf und kehrte zudem zur Arbeit beim Film zurück.

Sparkle

Whitney Houstons letzte Schauspielrolle war im Musikfilm Sparkle.

Sie spielte Emma Anderson, die Mutter von drei jungen Sängerinnen. An ihrer Seite waren Jordin Sparks, Carmen Ejogo und Tika Sumpter zu sehen.

Houston war außerdem Executive Producer des Films.

Für den Soundtrack nahm sie den Gospel-Song «His Eye Is on the Sparrow» sowie das Duett mit Jordin Sparks «Celebrate» auf.

Der Film kam im August 2012 in die Kinos, mehrere Monate nach dem Tod der Sängerin.

Tod von Whitney Houston

Am 11. Februar 2012 wurde Whitney Houston bewusstlos in der Badewanne ihres Zimmers im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills gefunden. Sie war 48 Jahre alt.

Dies geschah einen Tag vor der Grammy-Verleihung, als sich zahlreiche Vertreter der amerikanischen Musikindustrie in Los Angeles aufhielten.

Das Büro des Gerichtsmediziners von Los Angeles County stufte den Tod als Unfall ein. Die unmittelbare Todesursache war Ertrinken; eine atherosklerotische Herzerkrankung und Kokainkonsum wurden als beitragende Faktoren genannt.

Hinweise auf ein Gewaltverbrechen wurden nicht gefunden.

Trauerfeier

Am 18. Februar 2012 fand die Trauerfeier in der New Hope Baptist Church in Newark statt — jener Kirche, in der Whitney Houston als Kind mit dem Singen begonnen hatte.

Stevie Wonder, Alicia Keys, R. Kelly, BeBe Winans und CeCe Winans traten während der Zeremonie auf. Kevin Costner hielt eine Rede über seine Begegnung mit Houston und die gemeinsame Arbeit an The Bodyguard.

Whitney Houston wurde auf dem Fairview Cemetery in Westfield, New Jersey, neben ihrem Vater beigesetzt.

Whitney Houstons Gesangsstil

Whitney Houstons Stimme wird häufig über ihre Zahl an Oktaven beschrieben, doch weit wichtiger war, wie frei und kontrolliert sie mit ihr umgehen konnte.

Sie konnte eine Phrase beinahe gesprochen beginnen, die Klangdichte allmählich steigern, in ein offenes oberes Register wechseln und die Zeile mit einer langen improvisierten Kadenz beenden — ohne den Song selbst in eine bloße Folge von Gesangsübungen zu verwandeln.

Ihre Gospel-Wurzeln sind besonders in ihrem Umgang mit Melodien hörbar. Whitney Houston veränderte Notenlängen, verschob Akzente, dehnte Wörter, fügte Melismen hinzu und gestaltete die letzten Refrains häufig deutlich neu.

Gleichzeitig zeichnen sich ihre frühen Studioaufnahmen durch sehr präzise Intonation und einen klaren Klang aus. Die Verbindung von technischer Kontrolle und improvisatorischer Freiheit bildete die Grundlage ihres unverwechselbaren Stils.

Einfluss auf den Popgesang

Melismen, Gospel-Improvisation und große vokale Höhepunkte gab es bereits lange vor Whitney Houston. Ihre Bedeutung lag an anderer Stelle: Durch sie rückte diese Gesangstradition in das Zentrum des internationalen Pop-Mainstreams.

Gesangstechniken aus Gospel und R&B waren plötzlich auf den größten Pop-Radiosendern, auf MTV, in Hollywoodfilmen und auf millionenfach verkauften Alben präsent.

Nach Whitney Houstons Erfolg wurden melismatischer Gesang und ein komplexer Umgang mit Dynamik in der Mainstream-Popmusik der folgenden Generationen deutlich selbstverständlicher.

Von Balladen bis Tanzmusik

Obwohl Whitney Houstons Name meist mit großen Balladen verbunden wird, lässt sich ihr Katalog nicht darauf reduzieren.

Neben «Greatest Love of All», «All the Man That I Need», «I Have Nothing» und «I Will Always Love You» stehen Dance-Tracks wie «How Will I Know», «I Wanna Dance with Somebody», «So Emotional», «I’m Your Baby Tonight» und «It’s Not Right but It’s Okay».

Ein eigener Teil ihrer Diskografie ist dem Gospel gewidmet — vom Kirchenchor und «Jesus Loves Me» bis zum gesamten Soundtrack von The Preacher’s Wife.

Arbeit als Produzentin

Whitney Houston war nicht nur an den Aufnahmen beteiligt, sondern auch an der Produktion von Musik- und Filmprojekten.

Sie fungierte bei mehreren eigenen Alben und Soundtracks als Co-Produzentin und arbeitete über BrownHouse Productions auch im Film- und Fernsehbereich.

Unter anderem war Whitney Houston Executive Producer von Rodgers & Hammerstein’s Cinderella. BrownHouse Productions war zudem an The Princess Diaries und der Fernsehfranchise The Cheetah Girls beteiligt.

Posthume Veröffentlichungen

Auch nach dem Tod der Sängerin wurde weiter mit ihrem Archiv gearbeitet.

2012 erschien die Compilation I Will Always Love You: The Best of Whitney Houston, 2014 folgte Whitney Houston Live: Her Greatest Performances mit Konzert- und Fernsehaufnahmen aus verschiedenen Phasen ihrer Karriere.

Zum 25-jährigen Jubiläum von The Bodyguard wurde 2017 I Wish You Love: More from The Bodyguard mit alternativen, Live- und Filmversionen des Materials veröffentlicht.

«Higher Love»

Am 28. Juni 2019 veröffentlichte der norwegische Produzent Kygo eine neue Version von «Higher Love» mit archiviertem Gesang von Whitney Houston.

Den Song von Steve Winwood hatte sie bereits 1989 aufgenommen, doch über viele Jahre war diese Version hauptsächlich als Bonustrack der japanischen Ausgabe von I’m Your Baby Tonight erhältlich.

Kygo baute um Houstons Gesang ein modernes elektronisches Arrangement.

«Higher Love» wurde Whitney Houstons erste posthume Single, die in die Billboard Hot 100 einstieg, erreichte Platz eins der US-Dance-Charts und Platz zwei der britischen Singlecharts.

Rock & Roll Hall of Fame

2020 wurde Whitney Houston posthum in der Kategorie Performer in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen.

Cissy Houston und Pat Houston nahmen die Ehrung in ihrem Namen entgegen.

Diese Anerkennung bezieht sich nicht darauf, dass Houston dem Rockgenre zuzurechnen wäre, sondern auf ihren Einfluss auf die Geschichte der modernen Popmusik und Tonaufzeichnung insgesamt.

Biografischer Film I Wanna Dance with Somebody

Im Dezember 2022 erschien der Spielfilm Whitney Houston: I Wanna Dance with Somebody.

Regie führte Kasi Lemmons, das Drehbuch schrieb Anthony McCarten, und Clive Davis war einer der Produzenten.

Whitney Houston wurde von der britischen Schauspielerin Naomi Ackie dargestellt.

Der Film erzählt ihren Weg vom Kirchenchor in New Jersey und der Begegnung mit Clive Davis bis zum Weltruhm und den letzten Jahren ihres Lebens.

I Go to the Rock

Am 24. März 2023 erschien das Archivprojekt I Go to the Rock: The Gospel Music of Whitney Houston.

Die Sammlung widmet sich der Gospel-Seite ihres Schaffens und verbindet bekannte Aufnahmen mit zuvor unveröffentlichtem Material.

Enthalten sind unter anderem «He Can Use Me», «I Found a Wonderful Way», «Testimony», eine Liveversion von «Bridge Over Troubled Water», «Jesus Loves Me» und «His Eye Is on the Sparrow».

The Concert for a New South Africa

2024 wurde Whitney Houstons Konzert in Durban aus dem Jahr 1994 restauriert und erstmals als eigenständiges offizielles Livealbum veröffentlicht.

Whitney Houston: The Concert for a New South Africa (Durban) erschien am 8. November.

Enthalten sind Liveversionen von «I Wanna Dance with Somebody», «How Will I Know», «Greatest Love of All», «I Have Nothing», «I Will Always Love You», «Amazing Grace» und weiteren Songs.

Die Veröffentlichung enthält außerdem die zuvor unveröffentlichte Studioaufnahme «Love Is».

Neue RIAA-Zertifizierungen

Im Juni 2025 aktualisierte die RIAA im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum des Debütalbums die Zertifizierungen mehrerer großer Whitney-Houston-Veröffentlichungen.

The Bodyguard erreichte in den USA 19× Platinum. Das Debütalbum Whitney Houston ist mit 14× Platinum zertifiziert, Whitney mit Diamond / 10× Platinum.

Whitney Houston wurde damit zur ersten afroamerikanischen Künstlerin mit drei von der RIAA als Diamond zertifizierten Alben.

Gleichzeitig wurde «I Will Always Love You» auf 11× Platinum hochgestuft, «I Wanna Dance with Somebody» auf 8× Platinum und «I Have Nothing» auf 4× Platinum.

Grammy Lifetime Achievement Award

Am 31. Januar 2026 verlieh die Recording Academy Whitney Houston posthum den Lifetime Achievement Award für ihren herausragenden Beitrag zur Geschichte der Tonaufzeichnung.

Diese Auszeichnung zählt nicht zur regulären Wettbewerbsstatistik der Grammys. Zu Lebzeiten gewann Whitney Houston 6 reguläre Grammy Awards bei 25 Nominierungen; der Lifetime Achievement Award ist eine separate Ehrenauszeichnung der Recording Academy.

Studioalben von Whitney Houston

  • 1985 — Whitney Houston
  • 1987 — Whitney
  • 1990 — I’m Your Baby Tonight
  • 1998 — My Love Is Your Love
  • 2002 — Just Whitney
  • 2003 — One Wish: The Holiday Album
  • 2009 — I Look to You

Wichtige Soundtracks

  • 1992 — The Bodyguard: Original Soundtrack Album
  • 1995 — Waiting to Exhale: Original Soundtrack Album
  • 1996 — The Preacher’s Wife: Original Soundtrack Album
  • 2012 — Sparkle: Original Motion Picture Soundtrack

Wichtige Compilations und Archivveröffentlichungen

  • 2000 — Whitney: The Greatest Hits
  • 2001 — Love, Whitney
  • 2007 — The Ultimate Collection
  • 2012 — I Will Always Love You: The Best of Whitney Houston
  • 2014 — Whitney Houston Live: Her Greatest Performances
  • 2017 — I Wish You Love: More from The Bodyguard
  • 2023 — I Go to the Rock: The Gospel Music of Whitney Houston
  • 2024 — The Concert for a New South Africa (Durban)

Whitney Houstons wichtigste Songs

«You Give Good Love», «Saving All My Love for You», «How Will I Know», «Greatest Love of All», «I Wanna Dance with Somebody (Who Loves Me)», «Didn’t We Almost Have It All», «So Emotional», «Where Do Broken Hearts Go», «One Moment in Time», «I’m Your Baby Tonight», «All the Man That I Need», «The Star-Spangled Banner», «I Will Always Love You», «I Have Nothing», «I’m Every Woman», «Run to You», «Queen of the Night», «Exhale (Shoop Shoop)», «Count on Me», «I Believe in You and Me», «Step by Step», «When You Believe», «Heartbreak Hotel», «It’s Not Right but It’s Okay», «My Love Is Your Love», «I Learned from the Best», «Million Dollar Bill», «I Look to You» und «Higher Love».

Whitney Houstons wichtigste Filmrollen

  • 1992 — The Bodyguard — Rachel Marron
  • 1995 — Waiting to Exhale — Savannah Jackson
  • 1996 — The Preacher’s Wife — Julia Biggs
  • 1997 — Rodgers & Hammerstein’s Cinderella — Fairy Godmother
  • 2012 — Sparkle — Emma Anderson

Wichtigste Erfolge

Whitney Houston gewann 6 reguläre Grammy Awards bei 25 Nominierungen. 2026 erhielt sie zusätzlich posthum den separaten Grammy Lifetime Achievement Award.

Sie bleibt die einzige Künstlerin, deren sieben aufeinanderfolgende Singles Platz eins der Billboard Hot 100 erreichten.

Whitney war das erste Album einer weiblichen Künstlerin, das direkt auf Platz eins der Billboard 200 debütierte.

The Bodyguard bleibt der meistverkaufte Soundtrack der Geschichte und ist von der RIAA mit 19× Platinum zertifiziert. The Preacher’s Wife gilt als das meistverkaufte Gospelalbum aller Zeiten.

Whitney Houston wurde zur ersten afroamerikanischen Künstlerin mit drei von der RIAA als Diamond zertifizierten Alben. 2020 wurde sie posthum in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen.

Whitney Houston in der Geschichte der Popmusik

Whitney Houston war nicht die erste Sängerin, die Gospel-Melismen, kraftvolle Soul-Höhepunkte oder vokale Improvisation einsetzte. Ihre Bedeutung liegt darin, wie weit diese Tradition durch ihre Aufnahmen in die internationale Popmusik vordrang.

In den 1980er- und 1990er-Jahren rückte eine Gesangstechnik, die aus afroamerikanischem Gospel und R&B hervorgegangen war, in das Zentrum der internationalen Popmusik — auf MTV, die größten Radiosender, in weltweite Charts und Hollywoodfilme.

Dabei besteht Whitney Houstons Katalog keineswegs nur aus Balladen. «How Will I Know» und «I Wanna Dance with Somebody» bleiben Klassiker des Dance-Pop, I’m Your Baby Tonight steht für den R&B der frühen 1990er-Jahre, The Preacher’s Wife für Gospel, während My Love Is Your Love Houston bereits innerhalb der musikalischen Sprache der späten 1990er zeigt.

Eine besondere Stellung nimmt The Bodyguard ein. Houstons Version von «I Will Always Love You» wurde so eng mit ihrer Stimme verbunden, dass sie für mehrere Generationen von Hörern praktisch zur maßgeblichen Form des Songs wurde, obwohl Dolly Parton weiterhin dessen Autorin ist.

Whitney Houstons Archiv wird auch nach ihrem Tod weiter erschlossen: «Higher Love» brachte ihre Stimme zurück in die aktuellen Charts, ihre Gospelaufnahmen wurden in einem eigenen Projekt zusammengefasst, und ihr Südafrika-Konzert erhielt drei Jahrzehnte später eine vollständige offizielle Veröffentlichung. Grundlage ihres Platzes in der Musikgeschichte bleiben jedoch vor allem die Aufnahmen selbst — und ein Gesangsstil, dessen Einfluss bis heute in Pop und R&B zu hören ist.


Musik hören Whitney Houston

Calum Scott & Whitney Houston - I Wanna Dance With Somebody (Who Loves Me)

Calum Scott & Whitney Houston - I Wanna Dance With Somebody (Who Loves Me)

03:38 8.40Mb [320 kbps] 66 0 1 11.10.2025 Shattered Echo Pop

Whitney Houston - I Will Always Love You (из х/ф Телохранитель)

Whitney Houston - I Will Always Love You (из х/ф Телохранитель)

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0:00 04:18
Felix Jaehn & Whitney Houston - It's Not Right But It's Okay

Felix Jaehn & Whitney Houston - It's Not Right But It's Okay

03:34 8.26Mb [320 kbps] 394 7 0 02.04.2025 User_1928 Pop, Dance Pop

Whitney Houston - I Wanna Dance With Somebody (Extended Naxsy Remix)

Whitney Houston - I Wanna Dance With Somebody (Extended Naxsy Remix)

04:27 10.27Mb [320 kbps] 551 1 0 26.12.2024 Meloman Pop, Dance Pop

0:00 04:27

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