Sabrina

Zhanna Wladimirowna Friske (geborene Kopylowa; 8. Juli 1974, Moskau — 15. Juni 2015, Oblast Moskau) war eine russische Sängerin, Schauspielerin und Fernsehmoderatorin. Große Bekanntheit erlangte sie als Mitglied der Gruppe «Блестящие», in der sie von Mitte der 1990er-Jahre bis 2003 tätig war, bevor sie eine Solokarriere begann. Zu ihren bekanntesten Songs gehören «Ла-ла-ла», «Где-то летом», «Мама Мария», «Малинки» mit Дискотека Авария, «Я была», «Портофино», «А на море белый песок», «Пилот», «Ты рядом» mit Джиган und «Навсегда».
Friske war auch außerhalb der Musikszene erfolgreich. Sie spielte die Hexe Alisa Donnikowa in Timur Bekmambetows Filmen «Ночной дозор» und «Дневной дозор», erreichte zweimal das Finale der Realityshow «Последний герой» und moderierte 2011–2012 «Каникулы в Мексике». Für ihre Rolle in «Дневной дозор» erhielt sie den MTV Russia Movie Award als beste Schauspielerin. In ihrer Musikkarriere wurde sie außerdem mit Preisen von MUZ-TV, «Золотой граммофон» und beim Festival «Песня года» ausgezeichnet.
Kindheit und der Familienname Friske
Zhanna wurde am 8. Juli 1974 in Moskau als Tochter von Wladimir und Olga Kopylow geboren. Sie war eines von zwei Kindern einer Mehrlingsschwangerschaft; ihr Zwillingsbruder starb kurz nach der Geburt.
Der Familienname Friske stammt aus der Familie ihres Vaters. Wladimir Borissowitsch hatte deutsche Wurzeln, trug während der Sowjetzeit jedoch den Nachnamen seiner Frau, Kopylow. Später nahm die Familie den Namen Friske wieder an, unter dem Zhanna ihre professionelle Karriere begann.
Sie wuchs im Moskauer Stadtteil Perowo auf und besuchte die Schule Nr. 406. In ihrer Kindheit und Jugend betrieb sie Rhythmische Sportgymnastik, Akrobatik, Ballett und Gesellschaftstanz und nahm an Schulaufführungen teil. Gerade ihre tänzerische Ausbildung half ihr später beim Einstieg in eine professionelle Popgruppe.
Ausbildung und erste Arbeit als Choreografin
Nach der Schule versuchte Zhanna, an der Philosophischen Fakultät der Moskauer Staatlichen Universität aufgenommen zu werden, bestand jedoch die Aufnahmeprüfungen nicht. Anschließend schrieb sie sich an der Moskauer Universität für Geisteswissenschaften im Bereich Kulturwissenschaften ein und wechselte später an die Fakultät für Journalistik.
Friske schloss ihr Hochschulstudium nicht ab. Eine Zeit lang arbeitete sie als Managerin im Verkauf von Büromöbeln und beschäftigte sich mit Choreografie. In einem Interview von 2006 erinnerte sich die Sängerin daran, dass sie über Bekannte mit den späteren Produzenten von «Блестящие» in Kontakt gekommen war.
«Блестящие»: zunächst hinter der Bühne
Zhanna begann ihre Geschichte bei «Блестящие» nicht sofort als Sängerin. 1996 arbeitete sie zunächst als Choreografin und künstlerische Leiterin mit der Gruppe: Sie entwickelte Tanznummern, war an der Gestaltung der Bühnenbilder beteiligt und half dabei, die visuelle Seite des Projekts zu formen.
Die Produzenten Andrei Grosny und Andrei Schlykow boten ihr bald an, selbst auf die Bühne zu gehen. 1997 wurde Friske festes Mitglied der Gruppe und trat im Musikvideo zu «Цветы» auf.
Zu ihren Bandkolleginnen gehörten im Laufe der Jahre Olga Orlowa, Polina Iodis, Irina Lukjanowa, Ksenia Nowikowa, Julia Kowaltschuk und Anna Semenowitsch.
Die Zeit bei «Блестящие»
Die zweite Hälfte der 1990er-Jahre und der Beginn der 2000er-Jahre wurden zu einer Phase rasch wachsender Popularität für «Блестящие». Die Gruppe arbeitete im Bereich Dance-Pop und veröffentlichte Material, das gleichzeitig auf Radio, Musikfernsehen und die Konzertbühne ausgerichtet war.
Mit Zhanna Friske entstanden Alben und Kompilationen wie «Просто мечты», «О любви», «Белым снегом», «За четыре моря» und «Апельсиновый рай».
Zu den wichtigsten Songs dieser Phase gehörten:
- «Цветы»;
- «Облака»;
- «Ча-ча-ча»;
- «Где же ты, где?»;
- «Милый рулевой»;
- «Чао, бамбина!»;
- «Белым снегом»;
- «Долго тебя ждала»;
- «Ау-ау»;
- «За четыре моря»;
- «А я всё летала»;
- «Апельсиновая песня».
Friske wurde nach und nach zu einem der bekanntesten Mitglieder der Gruppe. Dabei spielte nicht nur ihr Gesang eine Rolle: Ihre tänzerische Ausbildung, ihre Art sich zu bewegen und ihr Bühnenimage beeinflussten den visuellen Stil von «Блестящие» deutlich.
Erstes Soloprojekt noch vor dem Ausstieg
Der Beginn von Friskes Solokarriere fällt tatsächlich nicht auf 2003, sondern bereits auf 2001.
Noch als Mitglied von «Блестящие» nahm sie den Song «Лечу в темноту» auf. Regie beim Musikvideo führte Roman Prygunow. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Soloprojekt als parallele Arbeit betrachtet und nicht als Ankündigung eines Ausstiegs aus der Gruppe.
Vollständig auf ihre eigene Musik konzentrierte sich Zhanna erst zwei Jahre später.
«Последний герой» und der Ausstieg aus «Блестящие»
2003 nahm Friske an der vierten Staffel der Realityshow «Последний герой» teil. Die Sendung wurde in Panama gedreht. Sie erreichte das Finale und belegte hinter Jana Wolkowa den zweiten Platz.
Nach ihrer Rückkehr von den Dreharbeiten gab Zhanna ihren Ausstieg aus «Блестящие» und den Beginn ihrer eigenständigen Karriere bekannt.
Ein Jahr später kehrte sie für die fünfte Staffel, «Последний герой. Суперигра», in das Projekt zurück. Friske erreichte erneut das Finale und belegte erneut den zweiten Platz, diesmal hinter Alexander Matwejew.
Zwei Finalteilnahmen in Folge vergrößerten ihre Bekanntheit deutlich: Das Publikum sah die Sängerin außerhalb ihrer gewohnten Musikvideos, Bühnenkostüme und inszenierten Auftritte.
«Ла-ла-ла»
Der erste große Hit der neuen Karrierephase war «Ла-ла-ла», veröffentlicht im Jahr 2004.
Geschrieben wurde der Song von Andrei Gubin. Roman Prygunow führte Regie beim Musikvideo, während der Titel selbst zu einem der meistgespielten Solosongs von Friske wurde und Platz drei der allgemeinen TopHit-Radiocharts erreichte.
Gerade «Ла-ла-ла» und nicht das frühere «Лечу в темноту» prägte das musikalische Image der eigenständigen Zhanna Friske: leichter Dance-Pop, sommerliche Atmosphäre, romantischer Text und eine visuelle Präsentation, die auf Musikfernsehen zugeschnitten war.
«Где-то летом»
Im Frühjahr 2005 folgte «Где-то летом». Der Song war im Radio noch erfolgreicher und erreichte Platz zwei der russischen und GUS-weiten TopHit-Charts.
Später wurde Friske mit diesem Titel Preisträgerin beim Festival «Песня года».
Das Sommermotiv kehrte anschließend mehrfach in ihrem Repertoire zurück, besonders in «Портофино» und «А на море белый песок».
Das einzige Studioalbum — «Жанна»
Am 4. Oktober 2005 erschien das erste und einzige zu Lebzeiten veröffentlichte Solo-Studioalbum der Sängerin, «Жанна».
Die Hauptarbeit an dem Album fand in den Jahren 2003–2005 statt. Produziert wurde es von Andrei Grosny und Sergei Charuta.
Das Album enthält:
- «Лечу в темноту»;
- «Где-то летом»;
- «Ты не закрывай своё сердце»;
- «Ла-ла-ла»;
- «Загадаю я»;
- «На губах кусочки льда»;
- «Аквамарин»;
- «Ты — мой дождь, ты — мой снег»;
- «Ты не для меня»;
- Remixe mehrerer Titel.
Die Neuauflage von 2006 wurde um «Мама Мария» ergänzt, einen weiteren Song von Andrei Gubin.
«Я была», «Портофино» und «А на море белый песок», die dem Album «Жанна» häufig fälschlicherweise zugerechnet werden, entstanden dagegen erst später.
«Мама Мария»
2006 erschien «Мама Мария» als eigenständige Single. Wie «Ла-ла-ла» wurde auch dieser Song von Andrei Gubin geschrieben.
Der Titel schaffte es in die Radiocharts, wurde in die Neuauflage des Albums «Жанна» aufgenommen und brachte Friske einen weiteren Auftritt beim Abschlusskonzert von «Песня года».
«Малинки» mit «Дискотека Авария»
Einer der größten Hits von Friskes Solokarriere war «Малинки», aufgenommen im Jahr 2006 mit der Gruppe «Дискотека Авария».
Der Song verband die für «Дискотека Авария» typische humorvolle Dance-Pop-Präsentation mit Friskes Bühnenimage. Ein Musikvideo wurde gedreht und erhielt umfangreiche Fernsehrotation.
Bei den MUZ-TV Awards 2007 gewann «Малинки» gleich in zwei Kategorien: Bestes Duett und Bestes Video. Bei derselben Zeremonie wurde Zhanna Friske selbst als Beste Sängerin ausgezeichnet.
Für «Малинки» erhielt die Künstlerin außerdem einen «Золотой граммофон».
«Я была»
2007 erschien die Single «Я была». Stilistisch unterschied sie sich deutlich von den unbeschwerten «Ла-ла-ла» und «Малинки»: Im Mittelpunkt stand eine dramatischere Liebesgeschichte.
Der Titel gehörte zu Friskes erfolgreichsten Radiosingles der zweiten Hälfte der 2000er-Jahre. Später erschienen auch Remixe des Songs.
Портофино
2009 veröffentlichte Friske «Портофино», geschrieben von Andrei Grosny.
Regie beim Musikvideo führte Alan Badojew. Gedreht wurde in Kyjiw, wo ein Studiopavillon als italienischer Ferienort gestaltet wurde.
«Портофино» führte eines der wichtigsten visuellen Motive ihrer Solokarriere fort: Sonne, Meer, Reisen und romantischer Eskapismus.
«А на море белый песок»
Im selben Jahr 2009 erschien «А на море белый песок», einer der bekanntesten Solosongs von Friske.
Der Titel wurde von Andrei Grosny geschrieben. Das Musikvideo entstand in Los Angeles unter der Regie von Pawel Chudjakow.
Der Song erhielt eine Auszeichnung beim Festival «Песня года» und brachte Friske 2010 ihren zweiten «Золотой граммофон».
Duette und die letzten Jahre der Musikkarriere
Nach ihrem einzigen Studioalbum veröffentlichte Friske weiterhin regelmäßig einzelne Singles und gemeinsame Aufnahmen.
Dazu gehörten «Вестерн» mit Tanja Tereschina, «Ты рядом» mit Dschigan, «Падает снег» mit der italienischen Sängerin In-Grid und «Тихо падает снег» mit Dmitri Malikov.
Anfang der 2010er-Jahre erschienen außerdem «Пилот» und «Навсегда». Letzterer wurde in einer Version von ChinKong Production veröffentlicht.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Modell ihrer Musikkarriere deutlich verändert: Statt ein zweites vollständiges Album vorzubereiten, veröffentlichte Friske einzelne digitale und für das Radio bestimmte Singles.
«Ночной дозор»
2004 gab Zhanna Friske ihr Kinodebüt in Timur Bekmambetows Fantasyfilm «Ночной дозор».
Sie spielte Alisa Donnikowa, eine Hexe aus Sawulons Umfeld. Im ersten Film war die Rolle relativ klein, doch die Figur kehrte in der Fortsetzung zurück.
«Дневной дозор» und der MTV-Preis
In «Дневной дозор» wurde Alisas Rolle erheblich größer und Teil einer der zentralen Handlungsstränge.
Die Arbeit erwies sich für Friske als Schauspielerin als erfolgreich: 2006 gewann sie bei der ersten Verleihung der MTV Russia Movie Awards in der Kategorie Beste Schauspielerin.
Die häufig anzutreffende Behauptung, die Sängerin sei für «Дневной дозор» lediglich nominiert gewesen, ist daher falsch — sie gewann den Preis tatsächlich.
Weitere Rollen
Das Kino wurde nicht zu Friskes Hauptberuf, dennoch blieb sie nach den «Дозор»-Filmen als Schauspielerin aktiv.
2010 trat sie in der Komödie «О чём говорят мужчины» auf und spielte eine ironisierte Version ihrer selbst.
Im selben Jahr erschien der Kriminalfilm «Кто я?», in dem Friske eine der Hauptrollen übernahm: die Schauspielerin Anna Lewina.
Sie arbeitete außerdem als Synchronsprecherin. In der russischen Version des Animationsfilms «Тачки 2» sprach sie die britische Agentin Holley Shiftwell.
Fernsehen
Das Fernsehen nahm in Friskes Karriere fast einen ebenso wichtigen Platz ein wie die Musik.
Das bedeutendste Projekt war «Последний герой». Zhanna erreichte zweimal das Finale, in der vierten und in der fünften Staffel.
Darüber hinaus nahm sie an Unterhaltungssendungen wie «Сердце Африки», «Империя», «Цирк со звёздами» sowie an Eisshows im Fernsehen teil.
«Каникулы в Мексике»
2011 wurde Friske Moderatorin der MTV-Realityshow «Каникулы в Мексике».
Sie moderierte die erste Staffel und setzte ihre Arbeit in der zweiten fort. Das Projekt lief 2011–2012 und wurde zu ihrer bedeutendsten regelmäßigen Tätigkeit als Fernsehmoderatorin.
Musikstil
Zhanna Friskes Solowerk gehört vor allem zur russischen Popmusik und zum Dance-Pop der Mitte der 2000er-Jahre.
Musikalisch war ihr Repertoire nicht auf besonders komplexes Gesangsmaterial ausgerichtet. Die wichtigsten Bestandteile waren leicht einprägsame Refrains, tanzbare Rhythmen, ein markantes Bühnenimage und kompakte Songstrukturen, die gut für Radio und Musikfernsehen funktionierten.
Das Spektrum reichte jedoch über reine Clubtracks hinaus. «Я была» und mehrere andere Songs arbeiteten mit einer dramatischeren Popballaden-Intonation, während «Малинки» auf Humor setzte und «Портофино» sowie «А на море белый песок» eine leichte Urlaubsästhetik in den Vordergrund stellten.
Privatleben
In Biografien über Friske finden sich zahlreiche Berichte über angebliche Beziehungen, doch ein erheblicher Teil davon beruht auf späteren Aussagen Dritter und auf Boulevardmedien. Für einen enzyklopädischen Text ist es daher sachgerechter, solche Versionen nicht als gesicherte Tatsachen darzustellen.
Die bedeutendste und öffentlich bestätigte Beziehung in den letzten Jahren ihres Lebens verband die Sängerin mit dem Fernsehmoderator Dmitri Schepelew.
Am 7. April 2013 wurde in Miami der gemeinsame Sohn Platon geboren. Friske wurde im Alter von 38 Jahren zum ersten Mal Mutter.
Krankheit
2013 wurde bei Zhanna Friske ein bösartiger Hirntumor, ein Glioblastom, diagnostiziert. Die Erkrankung wurde im Januar 2014 öffentlich bekannt, als die Familie Berichte über den schweren Gesundheitszustand der Sängerin offiziell bestätigte.
Der Tumor galt als inoperabel. Friske wurde im Ausland behandelt, unter anderem in den USA, anschließend folgten eine Rehabilitation im Baltikum und eine Behandlung in China.
Nach Bekanntgabe der Diagnose organisierte der russische Sender «Первый канал» gemeinsam mit Rusfond eine Spendenaktion. Innerhalb weniger Tage kamen mehrere zehn Millionen Rubel zusammen. Ein Teil der Summe, der über den für Friskes unmittelbare Behandlung benötigten Betrag hinausging, wurde zur Unterstützung anderer schwer kranker Kinder verwendet.
Letzte Monate und Tod
Nach einer vorübergehenden Besserung ihres Zustands kehrte Friske nach Russland zurück und lebte mit ihrer Familie in einem Landhaus in der Oblast Moskau.
Am 15. Juni 2015 starb Zhanna Friske im Alter von 40 Jahren nach langer Krankheit.
Die öffentliche Abschiedszeremonie fand im «Крокус Сити Холл» statt. Am 18. Juni wurde die Sängerin auf dem Nikolo-Archangelskoje-Friedhof in Moskau beigesetzt.
«Жанна Фриске — Я рядом!»
2017 erschien das Album «Жанна Фриске — Я рядом!».
Es wird gelegentlich fälschlicherweise als Sammlung unveröffentlichter Songs der Sängerin bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich um ein Tribute-Album: Die Songs für das Projekt wurden von verschiedenen Künstlern und Freunden Friskes gesungen.
An den Aufnahmen beteiligten sich unter anderem Olga Orlowa, Filipp Kirkorow, Dima Bilan, Anna Semenowitsch und weitere Künstler.
Archivaufnahmen
Nach dem Tod der Sängerin wurde bekannt, dass weiteres Studiomaterial existierte, das nicht in ihren regulären zu Lebzeiten veröffentlichten Katalog aufgenommen worden war.
Ein Teil dieser Aufnahmen erhielt nach und nach offizielle digitale Veröffentlichungen. So erschienen 2024 unter dem Namen Zhanna Friske die Singles «Из Москвы в Лондон» und «Конфета».
«Конфета» wurde am 8. Juli 2024 veröffentlicht — an dem Tag, an dem die Sängerin 50 Jahre alt geworden wäre. In den digitalen Credits werden Andrei Grosny und Tatjana Iwanowa als Autoren der Aufnahme genannt.
Neue Version von «А на море белый песок»
Im Juli 2023 veröffentlichte die Gruppe «Блестящие» eine neue Version von «А на море белый песок» unter Verwendung von Zhanna Friskes Gesang.
Die Veröffentlichung wurde als gemeinsame Aufnahme «Блестящие feat. Жанна Фриске» herausgebracht. Damit wurde der Song, der ursprünglich 2009 in Friskes Solorepertoire erschienen war, vierzehn Jahre später auch mit ihrer ehemaligen Gruppe verbunden.
MUZ-TV Awards 2024
Im Juni 2024 wurde Zhanna Friske posthum mit dem Sonderpreis von MUZ-TV «Легенда российской популярной музыки» ausgezeichnet.
Bei der Zeremonie wurde «А на море белый песок» von Mitgliedern verschiedener Besetzungen von «Блестящие» gesungen, darunter Julia Kowaltschuk und Anna Semenowitsch.
Wichtigste Auszeichnungen
- MTV Russia Movie Awards 2006 — Beste Schauspielerin, «Дневной дозор»;
- MUZ-TV Awards 2007 — Beste Sängerin;
- MUZ-TV Awards 2007 — Bestes Duett, «Малинки» mit «Дискотека Авария»;
- MUZ-TV Awards 2007 — Bestes Video, «Малинки»;
- «Золотой граммофон» 2007 — «Малинки»;
- «Золотой граммофон» 2010 — «А на море белый песок»;
- Preisträgerin von «Песня года» mit «Где-то летом», «Мама Мария» und «А на море белый песок»;
- MUZ-TV Awards 2024 — «Легенда российской популярной музыки», posthum.
Solodiskografie
Studioalbum:
- «Жанна» — 2005.
Remix-Kompilation:
- «Жанна Фриске (Сборник ремиксов)» — 2009.
Tribute:
- «Жанна Фриске — Я рядом!» — 2017, Various Artists.
Friske in der Geschichte von «Блестящие»
Zhanna Friskes Zeit bei «Блестящие» bleibt eines der zentralen Kapitel in der Geschichte der Gruppe. Sie kam als Verantwortliche für Choreografie und visuelles Erscheinungsbild in das Projekt und verließ es als eigenständiger Star, der eine Solokarriere beginnen konnte, ohne das Produzententeam zu wechseln.
Der dauerhafteste Teil ihres eigenen Katalogs besteht dabei nicht nur aus den cluborientierten Aufnahmen der Mitte der 2000er-Jahre. «Ла-ла-ла», «Где-то летом», «Малинки», «Портофино» und besonders «А на море белый песок» sind weiterhin in digitalen Katalogen und Retro-Playlists präsent, während die Archivveröffentlichungen von 2023–2024 ihre Stimme erneut in die aktuelle Diskografie zurückbrachten.






