Ellie Goulding - Biografie und Diskografie, alle Alben und Songs

Ellie Goulding

Ellie Goulding (vollständiger Name — Elena Jane Goulding; geboren am 30. Dezember 1986 in Hereford, England) — ist eine britische Sängerin und Songwriterin, deren Musik Pop, Synth-Pop, Electropop, elektronische Tanzmusik und akustische Elemente miteinander verbindet, die aus ihrer frühen Begeisterung für Folk hervorgegangen sind.

Goulding begann ihre Karriere Ende der 2000er-Jahre und gewann 2010 sowohl die BBC-Umfrage Sound of 2010 als auch den BRIT Critics' Choice. Ihr Debütalbum Lights erreichte Platz eins der britischen Charts. Später führten auch Halcyon, Brightest Blue und Higher Than Heaven die UK Albums Chart an.

Zu den bekanntesten Songs von Ellie Goulding zählen «Starry Eyed», «Lights», «Anything Could Happen», «Burn», «Love Me Like You Do», «On My Mind», «Still Falling for You», «Close to Me», «Hate Me» und «River». Einen besonderen Platz in ihrer Diskografie nimmt die Zusammenarbeit mit Calvin Harris ein: «I Need Your Love», «Outside», «Miracle» und «Free».

Nach Angaben von Official Charts hat Goulding vier Nummer-eins-Singles in Großbritannien. Sie wurde zweimal für einen Grammy nominiert, erhielt zwei BRIT Awards und wurde 2026 für ihr Engagement im Bereich Biodiversität und Klimaschutz mit dem MBE ausgezeichnet.

Kindheit in Herefordshire

Ellie Goulding wurde in Hereford geboren und wuchs im ländlichen Herefordshire in einer Familie mit vier Kindern auf. Ihre Eltern ließen sich scheiden, als Ellie etwa fünf Jahre alt war. Ihre Mutter arbeitete in einem Geschäft, ihr Stiefvater als Lkw-Fahrer.

Die Familie lebte eher bescheiden, und eine professionelle Musikkarriere galt nicht als naheliegender Weg. Goulding erzählte später, dass sie zu Hause nicht einmal immer ungestört singen konnte: Sie teilte sich ein Zimmer mit ihren Schwestern, und Musik blieb lange Zeit vor allem ein persönliches Interesse.

Als Kind lernte sie Klarinette zu spielen, später begann sie mit der Gitarre. Einen spürbaren Einfluss hatte Folk-Musik, mit der sie durch ihren Onkel in Berührung kam. Zu den Künstlern, die sie damals hörte, gehörten Alison Krauss und Fleetwood Mac.

Goulding lernte Gitarre unter anderem über Fingerpicking — eine Spieltechnik mit den Fingern, die typisch für Folk- und Singer-Songwriter-Traditionen ist. Diese akustischen Gewohnheiten verschwanden auch nach ihrem Wechsel zur elektronischen Popmusik nicht: Die Gitarre blieb ein fester Bestandteil ihrer Liveauftritte und vieler Balladen.

Universität und erste Songs

Nach der Schule schrieb sich Goulding an der University of Kent in Canterbury ein, wo sie Schauspiel studierte.

Gerade an der Universität hatte sie erstmals den Raum, regelmäßig Gitarre zu spielen und eigene Songs zu schreiben. Einer der frühen Wendepunkte ereignete sich bei einem studentischen Musikwettbewerb: Ihr Auftritt fiel jemandem auf, der mit Musikmanagement verbunden war.

Zunächst trat Goulding im Grunde wie eine klassische akustische Singer-Songwriterin auf — Stimme und Gitarre, kleine Konzerte und Material, das dem Folk nahestand.

Nach und nach begann sie, über das Internet nach Produzenten zu suchen. Einer der ersten war Frankmusik, dem Ellie den akustischen Song «Wish I Stayed» schickte. Die elektronische Bearbeitung zeigte ihr, dass ihre eigenen Kompositionen nicht zwingend im traditionellen Singer-Songwriter-Format bleiben mussten.

Noch wichtiger wurde die Begegnung mit dem Produzenten Starsmith, dessen bürgerlicher Name Fin Dow-Smith ist. Gemeinsam begannen sie, die akustische Grundlage von Gouldings Songs mit Synthesizern, elektronischen Drums und Programmierung zu verbinden.

Dieser Ansatz prägte den frühen Sound von Ellie Goulding: Ein Song konnte auf der Gitarre geschrieben worden sein und sich in der fertigen Aufnahme dennoch in Electropop mit gebrochenen Rhythmen und vielschichtigem Gesang verwandeln.

Für ihre Musikkarriere verließ Goulding die Universität und zog nach London. 2009 unterschrieb sie bei Polydor Records.

Under the Sheets, BBC Sound of 2010 und BRIT Critics' Choice

Ihre erste offizielle Single war «Under the Sheets», die im November 2009 erschien. In den britischen Charts erreichte sie Platz 53.

Der kommerzielle Erfolg war moderat, doch zu diesem Zeitpunkt verfolgte die Musikpresse die junge Sängerin bereits aufmerksam. Ihre Verbindung aus Folk-Melodien und elektronischer Produktion passte gut zur britischen Electropop-Welle der späten 2000er-Jahre.

Ende 2009 gewann Goulding BBC Sound of 2010 — die jährliche Umfrage unter Kritikern und Vertretern der Musikindustrie zu den vielversprechendsten neuen Künstlern.

Fast gleichzeitig gewann sie den BRIT Critics' Choice 2010. Noch vor Veröffentlichung ihres Debütalbums stand Ellie damit an der Spitze von gleich zwei der prominentesten britischen Nachwuchslisten.

Die nächste Single «Starry Eyed» bestätigte das Interesse des Publikums: Der Song erreichte Platz vier der UK Singles Chart.

Lights

Das Debütalbum Lights erschien im März 2010 und stieg sofort auf Platz eins der britischen Albumcharts ein.

Starsmith produzierte einen erheblichen Teil des Materials. Das Album verband akustische Gitarren, Synthesizer, elektronische Beats und Gouldings charakteristischen Gesang, der häufig in mehreren Schichten aufgenommen wurde.

Neben «Starry Eyed» enthielt die ursprüngliche Version unter anderem «Guns and Horses», «The Writer», «Wish I Stayed» und weitere frühe Songs.

Später im Jahr 2010 erschien eine erweiterte Neuauflage unter dem Titel Bright Lights. Darauf befanden sich zwei Aufnahmen, die für Gouldings weitere Karriere besonders wichtig wurden: «Lights» und ihre Coverversion von Elton Johns «Your Song».

«Your Song» wurde in der Weihnachtskampagne von John Lewis verwendet und erreichte Platz zwei in Großbritannien.

Im April 2011 sang Goulding den Song beim Hochzeitsempfang von Prinz William und Catherine Middleton im Buckingham Palace.

«Lights» entwickelte sich unterdessen vor allem in den USA zu einem außergewöhnlich langlebigen Erfolg. Der Song stieg allmählich in den amerikanischen Charts und erreichte Platz zwei der Billboard Hot 100, wodurch Goulding von einer erfolgreichen britischen Newcomerin zu einer international bekannten Künstlerin wurde.

Halcyon

Das zweite Album Halcyon erschien 2012.

Während die elektronische Produktion auf Lights häufig mit einer relativ hellen akustischen Grundlage kontrastierte, wurde das Material hier dichter und dunkler. Die Arrangements enthielten größere Synthesizerflächen, schwerere Drums und chorartige Gesangsschichten.

Die erste große Single war «Anything Could Happen». Auf dem Album befinden sich außerdem «Figure 8», «Explosions», «My Blood», «Only You» und weitere Songs.

Halcyon debütierte zunächst auf Platz zwei der britischen Charts, stieg später aber auf Platz eins und verbrachte insgesamt drei Wochen an der Spitze.

In dieser Phase begann außerdem eine der langlebigsten Zusammenarbeiten Gouldings — mit Calvin Harris.

2012 nahm sie den Gesang für «I Need Your Love» auf, das auf Harris' Album 18 Months erschien. Der Song erreichte Platz vier in Großbritannien.

Halcyon Days und «Burn»

2013 erschien die erweiterte Ausgabe Halcyon Days.

Darauf befand sich «Burn», produziert von Greg Kurstin. Der Song wurde Ellie Gouldings erste Solo-Single auf Platz eins der UK Singles Chart und blieb drei Wochen an der Spitze.

Aus dieser Phase stammen außerdem «Goodness Gracious» und Gouldings Version von «How Long Will I Love You» von The Waterboys, die für den Film About Time und die BBC-Children-in-Need-Kampagne aufgenommen wurde.

Im Februar 2014 erhielt Ellie Goulding den BRIT Award als British Female Solo Artist. Es war ihr zweiter Sieg bei den BRIT Awards nach dem Critics' Choice vier Jahre zuvor.

Im selben Jahr arbeitete sie erneut mit Calvin Harris zusammen — diesmal an «Outside» für dessen Album Motion. Die Single erreichte Platz sechs in Großbritannien.

Love Me Like You Do

Anfang 2015 erschien «Love Me Like You Do», aufgenommen für den Soundtrack des Films Fifty Shades of Grey.

Der Song wurde von Max Martin, Savan Kotecha, Ali Payami, Ilya Salmanzadeh und Tove Lo geschrieben. Goulding tritt hier daher als Interpretin auf und nicht als Songwriterin.

Die Single wurde zu einem der größten kommerziellen Erfolge ihrer Karriere. In Großbritannien stand sie vier Wochen auf Platz eins und blieb rund ein Jahr in den Charts.

«Love Me Like You Do» brachte Goulding ihre erste Grammy-Nominierung ein — in der Kategorie Best Pop Solo Performance.

Der Song selbst wurde außerdem für einen Golden Globe als Best Original Song nominiert. Technisch richtet sich die Nominierung in dieser Kategorie jedoch an die Songwriter, weshalb es nicht ganz korrekt wäre, sie als persönliche Golden-Globe-Nominierung für Ellie Goulding zu bezeichnen.

Delirium

Das dritte Studioalbum Delirium erschien im November 2015.

Es ist das deutlich am stärksten poporientierte Werk ihrer frühen Diskografie. Für die Aufnahmen arbeitete Goulding mit Max Martin, Greg Kurstin, Ryan Tedder und weiteren großen Produzenten zusammen.

An die Stelle der intimen Folktronica der ersten Jahre trat groß angelegter zeitgenössischer Pop: kräftige Drums, Synth-Bässe, große Refrains und dichte Gesangsarrangements.

Das Album erreichte Platz drei der UK Albums Chart.

Darauf befinden sich «On My Mind», «Something in the Way You Move», «Army», «Lost and Found», «Keep on Dancin'» und das bereits zuvor veröffentlichte «Love Me Like You Do».

«Army» widmete Goulding ihrer engen Freundin Hannah Lowe. Der Song zeigt die persönlichere Seite von Delirium: Hinter der großformatigen Popproduktion blieb Ellies vertraute Art erhalten, unmittelbar über konkrete Beziehungen zu schreiben.

Auf das Album folgte eine ausgedehnte Welttournee. Nach mehreren Jahren nahezu ununterbrochener Studio- und Konzertarbeit reduzierte Goulding später die Intensität ihrer Tourneen.

Still Falling for You und die Zeit zwischen den Alben

2016 erschien «Still Falling for You», aufgenommen für den Film Bridget Jones's Baby. In Großbritannien erreichte der Song Platz 11.

Die folgenden Jahre vergingen ohne neues Studioalbum, dennoch veröffentlichte die Sängerin regelmäßig einzelne Singles und nahm an Kollaborationen teil.

2017 nahm sie gemeinsam mit Kygo «First Time» auf. Danach folgten «Close to Me» mit Diplo und Swae Lee, «Sixteen» sowie «Hate Me» mit Juice WRLD.

Diese Phase erlaubte Goulding, mit elektronischer und urbaner Popmusik zu arbeiten, ohne jede einzelne Aufnahme an das Gesamtkonzept eines Albums anpassen zu müssen.

River und die dritte Nummer-eins-Single

Ende 2019 nahm Ellie Goulding eine eigene Version von Joni Mitchells «River» auf.

Der Song wurde als Weihnachtssingle veröffentlicht und erreichte in der letzten Woche des Jahres 2019 Platz eins der UK Singles Chart.

Nach «Burn» und «Love Me Like You Do» war es ihre dritte britische Nummer-eins-Single.

Brightest Blue

Das vierte Studioalbum Brightest Blue erschien im Juli 2020 und erreichte Platz eins der UK Albums Chart.

Die Veröffentlichung wurde bewusst in zwei Teile gegliedert.

Der Hauptteil Brightest Blue konzentriert sich auf persönlicheres und stärker autorenbezogenes Material. Dazu gehören «Flux», «Power», «Love I'm Given», «New Heights» und weitere Songs.

Der separate Abschnitt EG.0 versammelte überwiegend kommerziellere Kollaborationen, darunter «Close to Me», «Hate Me» und «Worry About Me» mit blackbear.

Diese Struktur erlaubte Goulding, die beiden Linien ihrer Karriere buchstäblich voneinander zu trennen: die Autorin intimerer Songs und die Sängerin, die regelmäßig mit großen elektronischen und Popproduzenten zusammenarbeitet.

Higher Than Heaven

Das fünfte Studioalbum Higher Than Heaven erschien am 7. April 2023.

Nach dem relativ persönlichen Brightest Blue konzentrierte sich Goulding bewusst auf Dance-Pop. Später erklärte sie, dass dieses Album weniger mit ihrer eigenen Biografie verbunden sei und stärker mit dem eigentlichen Prozess, funktionierende Popmusik zu schreiben.

Zu den Singles gehören «Easy Lover» mit Big Sean, «Let It Die», «Like a Saviour» und «By the End of the Night».

Higher Than Heaven debütierte auf Platz eins in Großbritannien und wurde nach Lights, Halcyon und Brightest Blue ihr viertes Nummer-eins-Album.

Miracle mit Calvin Harris

Nahezu gleichzeitig mit dem Album erschien einer von Gouldings größten Dance-Hits — «Miracle» mit Calvin Harris.

Die Single wurde im März 2023 veröffentlicht und orientierte sich klanglich an Trance und Eurodance der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre.

«Miracle» stand acht nicht aufeinanderfolgende Wochen auf Platz eins der britischen Charts.

Für Ellie Goulding war es nach «Burn», «Love Me Like You Do» und «River» die vierte Nummer eins in Großbritannien.

2024 erhielt «Miracle» eine Grammy-Nominierung in der Kategorie Best Pop Dance Recording. Es war Gouldings zweite Grammy-Nominierung nach «Love Me Like You Do».

Der Song wurde außerdem für BRIT Song of the Year nominiert, und Goulding und Harris spielten ihn bei den BRIT Awards 2024 erstmals gemeinsam auf der Bühne.

Free und die weitere Zusammenarbeit mit Calvin Harris

Im August 2024 erschien mit «Free» eine weitere gemeinsame Veröffentlichung.

Damit umfasste die gemeinsame Diskografie von Calvin Harris und Ellie Goulding zu diesem Zeitpunkt vier Songs:

  • «I Need Your Love» — 2012;
  • «Outside» — 2014;
  • «Miracle» — 2023;
  • «Free» — 2024.

Diese Aufnahmen decken unterschiedliche Phasen elektronischer Popmusik ab — vom EDM der frühen 2010er-Jahre bis zum Trance-Revival ein Jahrzehnt später.

Save My Love und Destiny

Am 6. Juni 2025 veröffentlichten Marshmello, Ellie Goulding und AVAION gemeinsam die Dance-Single «Save My Love».

Goulding war auch am Songwriting beteiligt. Der Track hielt ihre Verbindung zur elektronischen Szene aufrecht, während sie gleichzeitig bereits an deutlich persönlicherem Solomaterial arbeitete.

Im November 2025 erschien «Destiny» — ihr erster neuer Solosong nach der Phase von Higher Than Heaven.

Nach Angaben von Goulding entstand der Song nach dem Ende ihrer Ehe und gehörte zu den ersten Aufnahmen einer neuen Phase, in der sie nicht mehr davor zurückschreckte, direkt über ihr eigenes Leben zu schreiben.

Während Higher Than Heaven die persönliche Geschichte bewusst in den Hintergrund rückte, bewegte sich das neue Material in die entgegengesetzte Richtung.

Die Rückkehr von Starry Eyed

Anfang 2026 erlebte «Starry Eyed» unerwartet eine neue Popularitätswelle.

Der ursprünglich bereits 2010 veröffentlichte Song wurde verstärkt in Kurzvideos verwendet und gewann auf TikTok an Dynamik.

Im Januar 2026 kehrte «Starry Eyed» mehr als fünfzehn Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung in die offiziellen britischen Singlecharts zurück.

Für Goulding war dies ein seltenes Beispiel dafür, wie ein früher Song bei einer anderen Hörergeneration ein vollständiges zweites Leben erhielt.

I Know Too Much

Am 4. September 2026 veröffentlichte Ellie Goulding bei Polydor Records ihr sechstes Studioalbum I Know Too Much.

Ihr wichtigster Produktionspartner und Executive Producer war Jack Rochon. Goulding erzählte, dass sie erstmals über TikTok auf seine Arbeit aufmerksam geworden sei, woraufhin beide begannen, gemeinsam Musik zu schreiben.

Während das vorherige Album größtenteils als Übung in Dance-Pop angelegt war, baut I Know Too Much wieder stärker auf persönlichen Erfahrungen auf. In den Songs beschäftigt sich Goulding mit Beziehungen, Misstrauen, Erinnerungen, Veränderungen im eigenen Leben und dem Versuch, die Ereignisse der vergangenen Jahre zu verstehen.

Das Album besteht aus zehn Songs:

  • «Black Prada Dress»;
  • «Jealousy»;
  • «Loser»;
  • «4 Seasons»;
  • «Nobody Dances»;
  • «Always Think of You»;
  • «For Your Entertainment»;
  • «Misremember You»;
  • «I Know Too Much»;
  • «Ravers».

Die erste Single war «Black Prada Dress», die im Frühjahr 2026 vorgestellt wurde. Der Song verbindet Streicher, Gospel-Anklänge und moderne Popproduktion.

Die folgende Single «4 Seasons» bringt die akustische Gitarre und einen offeneren Singer-Songwriter-Sound in Gouldings Musik zurück.

Der abschließende Song «Ravers» wendet sich dagegen erneut der Tanzmusik zu. Das Album entscheidet sich somit nicht zwischen der akustischen und der elektronischen Ellie Goulding — beide Seiten existieren innerhalb derselben Platte.

Hush mit Muse

Im Juni 2026 war Goulding außerdem auf «Hush» der Band Muse zu hören.

Der Song erschien auf dem Muse-Album The Wow! Signal.

Für Goulding ist dies eine ungewöhnliche Kollaboration: Trotz zahlreicher Aufnahmen mit elektronischen Produzenten und Popkünstlern sind gemeinsame Songs mit großen britischen Rockbands in ihrer Diskografie deutlich seltener.

Stimme und musikalische Ausdrucksweise

Ellie Gouldings Stimme ist durch ihre hohe, leichte Klangfarbe, den gehauchten Stimmeinsatz und die charakteristische Artikulation leicht wiederzuerkennen.

Sie schlicht als «Sopran» einzuordnen, ist nur bedingt hilfreich: In Studioaufnahmen ist der akademische Stimmtyp weniger entscheidend als die Art, wie Goulding verschiedene Register und Bearbeitungstechniken nutzt.

Eines der wichtigsten Merkmale ist die mehrschichtige Aufnahme des Gesangs. Die Hauptstimme wird häufig von zahlreichen leisen Doppelungen, Harmonien und gehauchten Klangfarben umgeben, wodurch eine beinahe chorartige Textur entsteht.

Besonders deutlich ist dieser Ansatz in «Lights», «Anything Could Happen», «My Blood», «Burn» und ihren frühen Arbeiten mit Starsmith zu hören.

Ein weiteres wichtiges Element ist der Kontrast zwischen akustischem Songwriting und elektronischem Arrangement. Viele Songs von Goulding lassen sich allein mit Gitarre oder Klavier spielen, obwohl die fertige Studioaufnahme wie vollwertiger Synth-Pop oder Dance klingen kann.

Von Folktronica zu Dance-Pop

Die erste Phase ihrer Karriere wird häufig mit dem Begriff Folktronica beschrieben: Eine traditionelle Singer-Songwriter-Grundlage wurde mit Glitch, Electropop und synthetischer Rhythmik kombiniert.

Halcyon machte diese Musik dunkler und größer. Delirium führte Goulding näher an internationale Pop-Großproduktionen heran. Brightest Blue versuchte, die persönliche und die kommerzielle Seite ihrer Musik voneinander zu trennen, während Higher Than Heaven sich nahezu vollständig auf Dance-Pop konzentrierte.

I Know Too Much führte diese Linien 2026 wieder zusammen: Akustische Gitarre und bekenntnishafte Texte können neben House-Rhythmen und Synthesizer-Refrains stehen.

Gouldings Karriere lässt sich deshalb treffender nicht als einfacher Übergang von Folk zu Pop, sondern als ständige Bewegung zwischen Singer-Songwriter-Musik und elektronischer Produktion verstehen.

Wichtige Alben

  • 2010 — Lights;
  • 2012 — Halcyon;
  • 2015 — Delirium;
  • 2020 — Brightest Blue;
  • 2023 — Higher Than Heaven;
  • 2026 — I Know Too Much.

Charts und Auszeichnungen

Auf dem britischen Markt hat Ellie Goulding eine seltene Kombination aus anhaltendem Album- und Single-Erfolg erreicht.

Vier ihrer Studioalben — Lights, Halcyon, Brightest Blue und Higher Than Heaven — standen auf Platz eins der UK Albums Chart.

Vier Aufnahmen mit ihrer Stimme führten die reguläre UK Singles Chart an:

  • «Burn»;
  • «Love Me Like You Do»;
  • «River»;
  • «Miracle» mit Calvin Harris.

Goulding gewann 2010 den BRIT Critics' Choice und 2014 British Female Solo Artist.

Sie wurde zweimal für einen Grammy nominiert: für «Love Me Like You Do» und «Miracle».

Ende 2025 wurde der Name der Sängerin in die New Year Honours 2026 aufgenommen. Ellie Goulding erhielt den MBE für ihr Engagement in den Bereichen Biodiversität und Klimaschutz.

Umweltengagement

Goulding beschäftigt sich parallel zu ihrer Musikkarriere intensiv mit Umweltfragen.

Im Dezember 2017 wurde sie zur Global Goodwill Ambassador des Umweltprogramms der Vereinten Nationen — UNEP — ernannt.

Sie beteiligte sich an Kampagnen gegen Luftverschmutzung und Einwegplastik, trat bei internationalen Umweltveranstaltungen auf und nutzte ihre Konzerttätigkeit, um auf die Umweltauswirkungen der Musikindustrie aufmerksam zu machen.

In ihrem UNEP-Profil wird ihre Zeit als Global Goodwill Ambassador mit 2018–2024 angegeben. Danach setzte Goulding ihr Umweltengagement außerhalb dieses offiziellen Amtes fort.

Seit 2022 ist sie außerdem als Umweltbotschafterin mit WWF verbunden. Goulding sprach auf COP26, COP27 und COP28 und beteiligte sich an Projekten zum Naturschutz und zur Verringerung der Klimaauswirkungen der Musikindustrie.

Gerade dieses Engagement und nicht ihre Musikkarriere als solche bildete die Grundlage für die Verleihung des MBE.

Privatleben

Im August 2019 heiratete Ellie Goulding den Kunsthändler Caspar Jopling.

2021 wurde ihr gemeinsamer Sohn Arthur geboren.

Im Februar 2024 teilten Goulding und Jopling öffentlich mit, dass sie bereits seit einiger Zeit getrennt gelebt und ihre Beziehung beendet hatten.

Später begann die Sängerin eine Beziehung mit dem Schauspieler Beau Minniear. Am 6. März 2026 wurde ihre gemeinsame Tochter Iris Edaline geboren.

Goulding versucht, ihre Kinder nicht zu einem Teil ihres öffentlichen Images zu machen, und spricht deutlich seltener über ihr Familienleben als über ihre Musik und ihr Umweltengagement.

Künstlerischer Weg

Ellie Gouldings Karriere begann zu einer Zeit, in der die Grenze zwischen Singer-Songwriter-Musik und elektronischer Popszene zunehmend unschärfer wurde. Ihre frühen Songs konnten mit einer einfachen akustischen Gitarre beginnen und sich nach der Arbeit mit Starsmith in Aufnahmen verwandeln, die sowohl im Radio als auch in elektronischen Remixen selbstverständlich funktionierten.

Dieses Prinzip blieb erhalten, auch als der Produktionsumfang größer wurde. Halcyon machte die Musik dunkler, Delirium stärker poporientiert, Brightest Blue trennte die persönliche und die kollaborative Seite, während Higher Than Heaven nahezu vollständig in eine Dance-Ästhetik wechselte.

Das sechste Album I Know Too Much kehrt erneut zu dem zurück, womit Goulding begonnen hatte: persönlichen Texten und Songs, die unabhängig von der Größe der Produktion bestehen können. Gleichzeitig ist die Erfahrung aus «Miracle», «Save My Love» und anderen elektronischen Kollaborationen nicht verschwunden — Dance Music bleibt die zweite konstante Linie ihrer Diskografie.

Gerade die Verbindung dieser beiden Ansätze erklärt die Langlebigkeit ihres Katalogs: Das frühe «Starry Eyed» schaffte 2026 erneut den Einstieg in die britischen Charts, während Goulding selbst bereits völlig neues Material ihres sechsten Albums veröffentlichte.


Musik hören Ellie Goulding

Muse & Ellie Goulding - Hush

Muse & Ellie Goulding - Hush

03:56 9.07Mb [320 kbps] 95 0 0 26.06.2026 Shattered Echo Rock

ILLENIUM & Ellie Goulding - Don't Want Your Love (Mixed)

ILLENIUM & Ellie Goulding - Don't Want Your Love (Mixed)

03:08 7.24Mb [320 kbps] 20 0 0 22.06.2026 layden Drum&Bass

0:00 03:08
ILLENIUM & Ellie Goulding - Don't Want Your Love

ILLENIUM & Ellie Goulding - Don't Want Your Love

03:12 7.42Mb [320 kbps] 41 0 0 24.02.2026 Shattered Echo EDM, Dance

0:00 03:48
Ellie Goulding & Juice WRLD - Hate Me

Ellie Goulding & Juice WRLD - Hate Me

03:06 7.22Mb [320 kbps] 6798 0 0 03.10.2025 Shattered Echo Hip-hop/Rap, Pop Rap

Ellie Goulding - I Know You Care

Ellie Goulding - I Know You Care

03:27 4.03Mb [160 kbps] 85 0 0 19.09.2025 Дедушкафф Pop

Ellie Goulding - Vincent

Ellie Goulding - Vincent

03:43 8.64Mb [320 kbps] 102 0 0 19.09.2025 Дедушкафф Pop

Ellie Goulding - Something In The Way You Move

Ellie Goulding - Something In The Way You Move

03:47 8.75Mb [320 kbps] 94 0 0 19.09.2025 Дедушкафф Pop

Ellie Goulding - Lights

Ellie Goulding - Lights

03:30 8.12Mb [320 kbps] 905 1 0 19.09.2025 Дедушкафф Pop

Seiten: 1 2 3 »»

Beim Hören von Ellie Goulding interessieren sich Nutzer von Minatrix.FM auch für:


Um Playlists zu verwalten und weitere Vorteile des Projekts zu nutzen, müssen Sie sich registrieren!

ODER

Mit Google einloggen

Apple Mit Apple anmelden

ODER

REGISTRIEREN

Cover des laufenden Tracks
0:00 / 0:00
Online-Radio-Stream Minatrix.FM
Laden