Erfahren Sie die Details der Eurovision-2026-Auswahlen in Wien. Ergebnisse von Dora-2026, der Sieg der Gruppe LELEK mit dem Lied Andromeda und das ukrainische Projekt LELÉKA mit dem Titel Ridnym.
Die Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest 2026 treten schrittweise in die aktive Phase ein: Nationale Vorentscheide stellen das Teilnehmerfeld des Wettbewerbs zusammen, der in der österreichischen Stadt Wien stattfinden wird. Einer der meistdiskutierten Aspekte ist die symbolische Parallele zwischen den Vertreterinnen der Ukraine und Kroatiens — Projekten mit nahezu identischen Künstlernamen LELÉKA und LELEK.
Kroatien wählt LELEK: Ergebnisse von Dora-2026
Gewinner des kroatischen Vorentscheids Dora-2026 wurde die Ethno-Pop-Band LELEK mit dem Song Andromeda.
Am Vorentscheid nahmen 16 Acts teil, die zwei Halbfinals (12. und 13. Februar) durchliefen. Der Sieger wurde durch ein gemischtes Abstimmungssystem bestimmt:
- 50% — Televoting des Publikums
- 25% — kroatische Jury (Zagreb, Split, Rijeka, Osijek)
- 25% — internationale Jurys (San Marino, Luxemburg, Norwegen, Vereinigtes Königreich)
Top 5 von Dora-2026
- LELEK — Andromeda — 173 Punkte
- Cold Snap — Mucho Macho — 108 Punkte
- Stela Rade — Nema te — 93 Punkte
- ToMa — Ledina — 71 Punkte
- Devin — Over Me — 61 Punkte
Für die Band ist es kein Debüt bei Dora: Der Act nahm bereits früher am Wettbewerb teil und etablierte sich als Projekt mit klarer Ästhetik und starkem Interesse an ethnischen Motiven. Der Sieg im Jahr 2026 wurde zu einer logischen Fortsetzung ihrer Entwicklung.
Konzept des Songs Andromeda
Die Komposition wird als Mischung aus folkloristischen Klängen und elektronischer Atmosphäre beschrieben. Musikalisch basiert der Track auf Kontrasten:
- minimalistisches und meditatives Intro
- allmählicher Aufbau der Dynamik
- kraftvoller Refrain mit vielschichtigen Harmonien
Der Song balanciert zwischen „erdigen“ ethnischen Wurzeln und kühler elektronischer Ästhetik — ein Trend, der den Eurovision der letzten Jahre prägt: die Verbindung von Tradition und Moderne.
Ukraine: LELÉKA und der Song Ridnym
Die Ukraine wird beim Wettbewerb vom Projekt LELÉKA der Sängerin Viktoria Leléka mit dem Song Ridnym vertreten.
Die Künstlerin stammt aus der Region Dnipropetrowsk und lebt derzeit in Deutschland, wo sie das Projekt gründete. Der Sieg im ukrainischen Vorentscheid wurde von einer öffentlichen Diskussion über den „ukrainischen Kontext“ der im Ausland lebenden Künstlerin begleitet, auf die die Sängerin öffentlich reagierte.
Symbolische Namensähnlichkeit
Die Fan-Community des Wettbewerbs diskutiert bereits aktiv eine seltene Übereinstimmung:
LELEK und LELÉKA — nahezu identische Künstlernamen, die in slawischen Sprachen „Storch“ bedeuten.
Damit treten beim Eurovision 2026 aus der Ukraine und Kroatien Projekte mit identischer Symbolik und ähnlicher kultureller Bildsprache an.
Weitere bestätigte Teilnehmer
Auch andere Länder haben ihre Vorentscheide gestartet:
- Lettland — Atvara mit dem Song Ēnā („Im Schatten“)
- Dänemark — Søren Torpegaard Lund mit dem Song Før vi går hjem („Bevor wir nach Hause gehen“)
Der Eurovision Song Contest 2026 formiert nach und nach sein Teilnehmerfeld und zeigt bereits in der frühen Phase interessante kulturelle Parallelen. Die Übereinstimmung der Künstlernamen der ukrainischen und kroatischen Acts wurde zu einem der ersten symbolischen Motive der Saison und verstärkte die Aufmerksamkeit für den Wettbewerb in Wien.