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Dubmatix - Champion Sound

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05:53 13.56Mb [320 kbps] 56 0 0 25.05.2025 layden Drum&Bass, Dubwise

Dubmatix - Jump & Twist

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04:27 10.28Mb [320 kbps] 55 0 0 25.05.2025 layden Drum&Bass, Dubwise

Dubmatix - Repatriation

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05:14 12.06Mb [320 kbps] 53 0 0 25.05.2025 layden Drum&Bass, Dubwise

I Grade Dub - Dub Down GT

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04:18 10.50Mb [320 kbps] 54 0 0 25.05.2025 layden Drum&Bass, Dubwise

Scientist Meets Crazy Mad Professor - Groovin dub

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02:56 5.56Mb [260 kbps] 55 0 0 25.05.2025 layden Drum&Bass, Dubwise

Scientist Meets Crazy Mad Professor - Leggo baldness

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02:50 4.97Mb [241 kbps] 49 0 0 25.05.2025 layden Drum&Bass, Dubwise

Scientist Meets Crazy Mad Professor - Send them dub

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03:45 6.79Mb [249 kbps] 55 0 0 25.05.2025 layden Drum&Bass, Dubwise

Scientist Meets Crazy Mad Professor - Sailors dub

Scientist Meets Crazy Mad Professor - Sailors dub

03:00 5.16Mb [236 kbps] 51 0 0 25.05.2025 layden Drum&Bass, Dubwise

Scientist Meets Crazy Mad Professor - Cutting edge dub

Scientist Meets Crazy Mad Professor - Cutting edge dub

02:53 5.01Mb [238 kbps] 50 0 0 25.05.2025 layden Drum&Bass, Dubwise

Scientist Meets Crazy Mad Professor - Come in dub

Scientist Meets Crazy Mad Professor - Come in dub

03:03 5.01Mb [226 kbps] 51 0 0 25.05.2025 layden Drum&Bass, Dubwise

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Dubwise und Sound-System-Kultur: die Physik der tiefen Frequenzen

Dubwise ist untrennbar mit der Sound-System-Kultur verbunden. Dies ist ein grundlegend wichtiger Aspekt, der ihn von den meisten elektronischen Musikrichtungen unterscheidet.

Diese Musik wurde für leistungsstarke Soundsysteme geschaffen, bei denen Bass nicht nur gehört, sondern körperlich gespürt wird. Der Druck der tiefen Frequenzen beeinflusst den Körper, die Atmung und die Wahrnehmung des Raums.

Daraus ergeben sich die zentralen Klangprinzipien:

  • extremer Fokus auf den Tieffrequenzbereich
  • ein Minimum an überflüssigen Elementen in Mitten und Höhen
  • Rhythmen, ausgelegt auf langanhaltende, kontinuierliche physische Wirkung

Dubwise ist Musik, die im Raum wirkt und nicht nur in der Zeit. Genau deshalb lebt sie so organisch in Clubs, auf Open-Airs und bei Sound-System-Sessions.

Der Dubwise-Sound: technische Analyse ohne Vereinfachung

Bass: sub-heavy und low-end focused

Aus technischer Sicht ist der Bass im Dubwise meist monophon, kulturell gesehen spricht man jedoch treffender von einem sub-heavy und low-end focused Sound.

Der Bass:

  • ist das führende Instrument
  • ersetzt häufig Gesang oder Gitarre
  • bildet das emotionale Zentrum eines Tracks

Er dekoriert die Komposition nicht und „unterstützt“ sie nicht nur – er führt die Musik und gibt Druck und Richtung vor. Deshalb entfaltet sich Dubwise vollständig nur auf vollwertigen Soundsystemen.

Rhythmus und Zeitgefühl

Der Rhythmus im Dubwise kann langsam oder mittleres Tempo haben, entscheidend ist jedoch das Gefühl von Luft zwischen den Schlägen. Die Drums sind minimalistisch und funktional: ein einfacher Kick, eine seltene Snare oder Rim, kaum Hi-Hats.

Die Musik hetzt den Hörer nicht. Sie hält einen Zustand aufrecht und erzeugt das Gefühl von gedehnter Zeit und Tiefe.

Effekte und Feedback: Kontrolle des Chaos

Delay und Reverb sind im Dubwise keine dekorativen Effekte, sondern vollwertige musikalische Werkzeuge. Der zentrale Begriff ist hier Feedback.

Eine klassische Technik:

  • das Signal wird in ein Delay geschickt
  • das Feedback wird schrittweise erhöht
  • der Effekt balanciert an der Grenze zur Selbstoszillation
  • dann wird er abrupt gestoppt oder gefiltert

Genau dieser Moment – zwischen Kontrolle und Chaos – erzeugt den lebendigen, instabilen Klang, durch den Dubwise niemals zweimal gleich klingt.

Legendäres Equipment, das Dubwise geprägt hat

Der Dubwise-Sound ist untrennbar mit bestimmter Hardware verbunden, die Kultstatus erreicht hat:

  • Roland Space Echo RE-201 – ein Tape-Delay mit instabiler Modulation, dessen „Unperfektion“ Teil der Ästhetik wurde
  • Spring Reverb – Federhall mit metallischem, lebendigem Nachklang
  • Analoge Mischpulte (MCI, Soundcraft u. a.) mit Filtern und natürlicher Sättigung

Im Dubwise ist der Engineer ein Mitautor, und das Mischpult ein Performance-Instrument – nicht nur ein Kontrollwerkzeug.

Künstler, die den Ansatz definierten

Über Dubwise zu sprechen ist unmöglich ohne jene Figuren, die das Studio selbst zum Instrument machten:

  • King Tubby – der Erste, der begann, das Mischpult zu „spielen“
  • Lee „Scratch“ Perry – brachte Psychedelik und magisches Denken ein
  • Scientist – erhob Dub-Mixing zur ingenieurhaften Kunstform

Ihre Ideen wirkten weit über Reggae hinaus – von Techno bis Ambient.

Dubwise außerhalb Jamaikas

Mit der Zeit durchdrang Dubwise-Denken:

Heute wird Dubwise genutzt, wenn man:

  • einen Mix von Überladung befreien will
  • Tiefe und Raum erzeugen möchte
  • der Musik ihre Körperlichkeit zurückgeben will

Warum Dubwise heute gehört wird

Dubwise ist Musik für:

  • nächtliches Hören
  • Konzentration und Meditation
  • große Systeme und Räume
  • Hörer, die von überkomprimiertem Sound müde sind

Sie verlangt keine Aufmerksamkeit – sie stellt sie neu ein.

Dubwise ist kein Stil und kein Trend, sondern eine Sammlung von Praktiken: Version, Sound-System-Kultur, sub-heavy Bass, Feedback und Live-Kontrolle des Mixes. Es ist Musik, die zwischen den Schlägen existiert, in den Hallfahnen und im physischen Druck der tiefen Frequenzen.

Man hört sie nicht einfach. Man erlebt sie mit Körper und Raum.

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