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Zemfira Talgatowna Ramasanowa (geb. 26. August 1976 in Ufa, Baschkirische ASSR), die unter dem Namen Zemfira auftritt, ist eine russische Sängerin, Songwriterin, Komponistin und Musikerin. Sie zählt zu den Schlüsselfiguren der russischsprachigen Rockmusik der späten 1990er- und 2000er-Jahre. Große Bekanntheit erlangte sie nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums «Земфира» im Jahr 1999. Das folgende Album «Прости меня моя любовь» festigte diesen Erfolg und wurde zum kommerziell erfolgreichsten Release ihrer Karriere.
In verschiedenen Phasen ihrer Laufbahn arbeitete Zemfira an der Schnittstelle von Alternative Rock, Pop-Rock, Elektronik, Jazz und Kammermusik. Ihre Songs sind an der charakteristischen vokalen Phrasierung, der gesprächsnahen Intonation und den prägnanten Texten zu erkennen, in denen alltägliche Details neben Themen wie Einsamkeit, Nähe, Angst, Abhängigkeit und dem Ende von Beziehungen stehen. Zu ihren bekanntesten Kompositionen gehören «Ариведерчи», «Ромашки», «СПИД», «Хочешь?», «Искала», «П.М.М.Л.», «Не отпускай», «Бесконечность», «Трафик», «Прогулка», «Небомореоблака», «Мы разбиваемся», «Жить в твоей голове», «Остин» und «Крым».
Kindheit und musikalische Ausbildung
Zemfira wurde in Ufa als Tochter des Geschichtslehrers Talgat Ramasanow und der Ärztin Florida Ramasanowa geboren. Schon früh begann sie sich mit Musik zu beschäftigen: Sie lernte Klavier, sang im Chor und schrieb bereits als Kind ihren ersten eigenen Song. Die Musikschule schloss sie mit Auszeichnung ab.
Eine weitere große Leidenschaft war Basketball. Als Jugendliche spielte Ramasanowa auf der Position der Point Guard und war Kapitänin einer Juniorinnenmannschaft. Mit der Zeit wurde es schwierig, Sport und Musik miteinander zu verbinden, und sie entschied sich schließlich für die Musik.
Nach der Schule schrieb sich Zemfira an der Kunstfachschule in Ufa in der Abteilung für Popgesang ein. Sie wurde direkt in das zweite Studienjahr aufgenommen. 1997 schloss sie ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab.
Während ihrer Studienzeit trat Zemfira in Restaurants auf und sang Jazzstandards sowie populäre Songs. 1996 begann sie als Tontechnikerin beim Radiosender «Европа Плюс Уфа» zu arbeiten: Sie nahm Werbespots und Jingles auf und nutzte freie Studiozeit für ihre eigenen Songs.
Nachdem sie sich mit dem Programm Cakewalk vertraut gemacht hatte, stellte sie ihre ersten Demoversionen selbst zusammen. Damals entstanden frühe Fassungen von «Снега», «Почему», «Синоптика», «Ракет» und weiteren späteren Songs. Der Toningenieur Arkadi Muchtarow unterstützte sie bei der Arbeit.
Die ersten Musiker und der Umzug nach Moskau
Nach und nach bildete sich um Zemfira die erste Besetzung ihrer Band. Dazu gehörten der Bassist Rinat Achmadijew, der Schlagzeuger Sergej Sosinow, der Keyboarder Sergej Miroljubow und der Gitarrist Wadim Solowjow.
1998 kam die Sängerin mit Demoaufnahmen nach Moskau. Über Bekannte gelangte eine Kassette mit ihren Songs zu Leonid Burlakow, dem Produzenten der Gruppe «Мумий Тролль». Er interessierte sich für das Material und nahm Kontakt mit der Autorin auf. Kurz darauf stieß Ilja Lagutenko dazu und wurde Produzent des Debütalbums.
Noch vor der Veröffentlichung des Albums wurde der Song «СПИД» im Radio gespielt. Im Frühjahr 1999 wurde Zemfiras Name bereits intensiv in der Musikpresse diskutiert, und am 10. Mai erschien offiziell ihr erstes Album.
Debütalbum «Земфира»
Das Album enthielt «Почему», «Снег», «Синоптик», «Ромашки», «Маечки», «СПИД», «Румба», «Скандал», «Непошлое», «Припевочка», «-140», «Ариведерчи», «Ракеты» und den Titelsong «Земфира».
Das Album erschien in einer Zeit, in der die Grenze zwischen russischem Rock und massentauglicher Popmusik zunehmend durchlässiger wurde. Zemfira verfügte über eine Live-Band und einen gitarrenbetonten Sound, doch die Songs selbst waren um kurze Melodien und eingängige Refrains aufgebaut.
Auch die Sprache der Texte war für die späten 1990er-Jahre ungewöhnlich. Statt Rock-Pathos gab es U-Bahn, Flugzeuge, Telefone, Zigaretten, Krankheiten, zufällige Gespräche und angespannte Beziehungen. Die Texte klangen modern und verlangten vom Hörer kein Eintauchen in komplizierte symbolische Konstruktionen.
«Ариведерчи», «Ромашки», «Почему» und «СПИД» wurden zu Radiohits, und innerhalb weniger Monate entwickelte sich Zemfira von einem neuen Namen zu einer der auffälligsten Künstlerinnen der russischen Musikszene.
«Прости меня моя любовь»
Das zweite Album «Прости меня моя любовь» erschien im Jahr 2000. Darauf befanden sich «Шкалят датчики», «Созрела», «Хочешь?», «Рассветы», «Город», «Сигареты», «Доказано», «П.М.М.Л.», «Искала» und «Не отпускай».
Das Album wurde zum kommerziell erfolgreichsten Werk in ihrer Diskografie. Die Auflage überschritt eine Million Exemplare, und mehrere Songs wurden zu festen Bestandteilen der Popkultur der frühen 2000er-Jahre.
«Искала» gewann zusätzliche Bekanntheit durch die Verwendung in Alexei Balabanows Film «Брат 2». Zu diesem Zeitpunkt trat Zemfira bereits auf den größten russischen Bühnen auf und wurde gleichzeitig als Rock- und Popkünstlerin wahrgenommen.
«Четырнадцать недель тишины»
Nach zwei Alben, die in kurzem Abstand erschienen waren, legte Zemfira eine Pause ein. Das dritte Album «Четырнадцать недель тишины» erschien am 1. April 2002.
Die Aufnahme zeichnete sich durch einen sorgfältiger aufgebauten Studiosound aus. Die Arrangements boten mehr Raum und Details, während der Gesang nicht länger ständig von dichten Gitarren umgeben war.
Zu den wichtigsten Songs dieser Phase gehörten «Бесконечность», «Трафик», «Мачо», «Главное», «Webgirl» und «Паранойя». Das Album markierte die erste deutlich erkennbare Abkehr vom Sound der beiden frühen Werke.
«Вендетта»
Das vierte Album «Вендетта» erschien im März 2005. Es enthielt «Небомореоблака», «Дыши», «Итоги», «Самолёт», «Дай мне руку», «Блюз», «Прогулка», «Друг», «Малыш», «Повесица» und weitere Songs.
Das Album war stilistisch vielfältig. Gitarrenstücke standen neben elektronischer Musik, Blues und intimeren Kompositionen. Igor Wdowin wirkte an einem Teil des Materials mit.
Besonders hervor traten «Прогулка», «Блюз» und «Небомореоблака». Das Video zu «Блюз» gewann 2005 bei den MTV Russia Music Awards die Auszeichnung als bestes Video.
«Спасибо»
Das fünfte Studioalbum «Спасибо» erschien am 1. Oktober 2007. Diesmal verzichtete Zemfira auf das übliche Modell der Zusammenarbeit mit einer großen Plattenfirma und veröffentlichte das Material selbstständig unter Beteiligung des Verlagshauses «Коммерсантъ».
Die Aufnahme stützte sich stärker auf Live-Instrumente. Das Album enthielt «Мальчик», «Мы разбиваемся», «В метро», «Господа», «Бери меня», «Спасибо» und weitere Songs.
Die Tournee zum Album endete im Frühjahr 2008 mit einem Konzert im Moskauer Sportkomplex «Олимпийский».
«Зелёный театр в Земфире»
Im Februar 2008 hatte der Film «Зелёный театр в Земфире» von Renata Litwinowa Premiere.
Der Film ist rund um Zemfiras Konzert im Moskauer Grünen Theater aufgebaut und unterscheidet sich von traditionellen Musikdokumentationen. Eine biografische Erzählung gibt es kaum — im Mittelpunkt stehen Bühne, Proben, Backstage-Szenen und die Montage des Konzertmaterials.
Litwinowa war Regisseurin und Cutterin, Zemfira Komponistin und eine der Produzentinnen.
Z-Sides und Filmmusik
2010 erschien offiziell Z-Sides — eine Sammlung von Songs, die nicht auf den regulären Studioalben veröffentlicht worden waren. Sie sollte eher getrennt von der zentralen Studio-Diskografie betrachtet werden.
Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Zemfira bereits seit mehreren Jahren mit Renata Litwinowa zusammen. Ihre Musik war im Film «Богиня: как я полюбила» zu hören, und 2012 schrieb die Sängerin den Soundtrack zu «Последняя сказка Риты».
Die Musik erschien als eigenständiges Album und zeigte eine weitere Seite ihrer Arbeit: Ein großer Teil des Materials besteht aus Instrumentalstücken, die nicht für Konzerte gedacht sind, sondern auf die Verbindung mit dem Bild ausgerichtet wurden.
«Жить в твоей голове»
Das sechste Studioalbum «Жить в твоей голове» erschien am 14. Februar 2013 — sechs Jahre nach «Спасибо».
Das Album enthielt zehn Kompositionen, darunter «Без шансов», «Деньги», «Кофевино», «Чайку» und den Titelsong.
Im Vergleich zu den vorherigen Arbeiten wurde die Musik ruhiger und zurückhaltender. Der Gitarrendruck wich Keyboards, Pausen und intimeren Arrangements. Im Zentrum fast jeder Komposition steht die Stimme, während die Instrumente eher der Atmosphäre dienen als einer eigenständigen musikalischen Dramaturgie.
The Uchpochmack
2013 gründete Zemfira gemeinsam mit ihren Neffen Artjom und Artur Ramasanow das Projekt The Uchpochmack.
Die Gruppe veröffentlichte den Drei-Track-Release First & Last mit «Someday», «Mistress» und «Lightbulbs». Der Name des Projekts verweist auf das tatarische Gericht Echpochmak.
Zunächst gaben die Mitglieder ihre Identität nicht bekannt, obwohl Zemfiras Stimme leicht zu erkennen war. Die Zusammenarbeit mit Artur Ramasanow wurde später in anderer Form fortgesetzt.
Tournee «Маленький человек»
Im Februar 2016 begann die große Tournee «Маленький человек». Während eines Konzerts in Nischni Nowgorod erklärte Zemfira, dass dieser Konzertzyklus ihre letzte längere Tournee sein werde.
Von einem endgültigen Rückzug von der Bühne war jedoch keine Rede. In den folgenden Jahren trat die Sängerin weiterhin bei einzelnen Konzerten und Festivals auf.
Eine Aufnahme des Programms erschien 2016 als Livealbum «Маленький человек. Live».
«Джозеф»
Im September 2018 erschien die Single «Джозеф», die Zemfira gemeinsam mit dem Elektronikmusiker Mujuice geschaffen hatte.
Der Text basiert auf Fragmenten der Gedichte «Новые стансы к Августе» und «Румянцевой победам» von Joseph Brodsky. An der Aufnahme war außerdem Dmitri Jemeljanow beteiligt, einer der regelmäßigen musikalischen Partner der Sängerin.
«Бордерлайн»
Das siebte Studioalbum «Бордерлайн» erschien am 26. Februar 2021, acht Jahre nach dem vorherigen regulären Studioalbum.
Das Album enthält «Таблетки», «ОК», «Этим летом», «Пальто», «Камон», «Том», «Жди меня», «Абьюз», «Остин», «Мама», «Крым» und «Снег идёт».
Der Sound wurde deutlich dunkler. Tiefe Synthesizerlinien, elektronischer Bass und langsame Tempi spielen in den Arrangements eine wichtige Rolle. Gitarren bestimmen nicht mehr den Charakter der gesamten Aufnahme.
Zu den zentralen Songs gehörte «Остин», zu dem ein animiertes Musikvideo entstand.
«Северный ветер» und «Ах»
Ebenfalls 2021 veröffentlichte Zemfira die Musik zu Renata Litwinowas Film «Северный ветер». Der Soundtrack enthält «Арию Дивы», «Сундуки Лотты», «Злого человека», «Бенедикта», «Фло» und Instrumentalstücke.
Am 28. Juli erschien die EP «Ах» mit vier Tracks: «Ах», «Почта», «Мелодрама» und «Гудбай».
Es handelt sich um eine eigenständige EP und sie sollte daher nicht zu den regulären Studioalben gezählt werden.
2022 und «Земфира от Луки»
Nach Beginn der groß angelegten russischen Invasion in die Ukraine sprach sich Zemfira öffentlich gegen den Krieg aus.
Im März 2022 veröffentlichte sie ein Video zum deutlich früher geschriebenen Song «Не стреляйте», in dem Aufnahmen des Kriegsgeschehens verwendet wurden. Im Mai erschien die neue Single «Мясо».
Im Herbst entstand das Projekt «Земфира от Луки», das gemeinsam mit Artur Ramasanow-Ostapenko ins Leben gerufen wurde, der unter dem Namen Luka auftritt.
Die EP enthält «II», «Время не щадит», «Апероль» und «Мой друг». Zemfira war für einen wesentlichen Teil der Texte und der Musik verantwortlich, Artur für Musik, Arrangements und Produktion.
Die Jahre 2023–2025
Am 10. März 2023 veröffentlichte Zemfira die Single PODNHA. Der Titel stellt optisch das russische Wort «РОДИНА» dar, das mit lateinischen Zeichen gesetzt wurde.
Am 10. Februar desselben Jahres nahm das russische Justizministerium Zemfira Ramasanowa in das Register der sogenannten «ausländischen Agenten» auf. Die Sängerin versuchte, die Entscheidung vor russischen Gerichten anzufechten. Berichte, wonach sie angeblich die französische Staatsbürgerschaft erhalten habe, wies Zemfira selbst öffentlich zurück.
Im April 2024 erschien die Single Colette. Im Dezember wurde das Projekt «Земфира от Луки» mit dem Song DRAMATIQUE fortgesetzt, dessen Musik Artur Ramasanow schrieb, während der Text von Zemfira stammt.
In diesen Jahren fand der größte Teil ihrer Konzerttätigkeit außerhalb Russlands statt. Sie trat in Europa, den USA, Georgien, Serbien und weiteren Ländern auf.
CACTUS
Für Renata Litwinowas Theaterproduktion CACTUS schrieben Zemfira und Dmitri Jemeljanow einen eigenen Soundtrack.
Das Material entstand speziell für die Bühne und besteht überwiegend aus Instrumentalstücken. Die vollständige digitale Version des Soundtracks wurde 2025 veröffentlicht. Sie enthält «Превращение», «Пустая рамка», «Голубь I», «Голубь II», «Любовь», «Замки», «Кактус» und weitere Stücke.
«Jim Beam»
Im Oktober 2025 präsentierte Zemfira eine neue Version des Songs «Jim Beam».
Die Komposition selbst war wesentlich früher entstanden: Eine Version mit dem Titel «Jim Beam (Уфа 97)» befand sich auf dem Album «Вендетта». Zwanzig Jahre später nahm die Sängerin den Song neu auf und veröffentlichte ihn als eigenständige Single.
Künstlerische Zusammenarbeit mit Renata Litwinowa
Renata Litwinowa und Zemfira arbeiten seit mehr als zwei Jahrzehnten zusammen.
Litwinowa drehte Musikvideos für die Sängerin sowie den Film «Зелёный театр в Земфире». Zemfira schrieb Musik für «Богиня: как я полюбила», «Последняя сказка Риты», «Северный ветер» und später für das Theaterprojekt CACTUS.
Ihre gemeinsamen Arbeiten verbinden Musik, Film und Theater, wobei Zemfira häufig nicht als Interpretin von Songs, sondern als Komponistin instrumentalen Materials auftritt.
Musikstil
Zemfira wird üblicherweise dem russischen Rock, Alternative Rock und Pop-Rock zugerechnet, ihre Alben unterscheiden sich jedoch deutlich voneinander.
Die frühen Aufnahmen basieren auf gitarrenorientiertem Pop-Rock und Indie-Ästhetik. Auf «Четырнадцать недель тишины» kamen mehr Studiotechnik und Klangdetails hinzu. «Вендетта» verbindet Rock, Elektronik und Blues. «Спасибо» ist stärker auf Live-Performance ausgerichtet, «Жить в твоей голове» klingt intimer, während «Бордерлайн» in hohem Maße auf elektronischen Texturen und tiefen Synthesizerklängen beruht.
Konstant bleiben die Melodik und ihre Art, mit Texten zu arbeiten. Zemfira erzählt nur selten vollständig abgeschlossene Geschichten: Ihre Songs entstehen aus Gesprächsfragmenten, kurzen Beobachtungen, Details des Stadtlebens und emotionalen Zuständen.
Ebenso wichtig ist die vokale Rhythmik. Sie verschiebt Wörter frei gegen das musikalische Metrum, dehnt einzelne Silben, lässt Pausen und wechselt vom Singen in eine beinahe gesprochene Ausdrucksweise. Dadurch bleiben ihre Songs auch bei deutlichen Veränderungen der Arrangements leicht wiederzuerkennen.
Hauptdiskografie
- «Земфира» — 1999
- «Прости меня моя любовь» — 2000
- «Четырнадцать недель тишины» — 2002
- «Вендетта» — 2005
- «Спасибо» — 2007
- «Жить в твоей голове» — 2013
- «Бордерлайн» — 2021
Neben den sieben regulären Studioalben umfasst Zemfiras Katalog Live-Veröffentlichungen, die Compilation Z-Sides, die Soundtracks «Последняя сказка Риты», «Северный ветер» und CACTUS, die EP «Ах», das Projekt The Uchpochmack sowie die Aufnahmen von «Земфира от Луки».
Bedeutung für die russischsprachige Musik
Zemfiras Durchbruch im Jahr 1999 veränderte deutlich die Vorstellung davon, wie weiblich geprägte Autoren-Rockmusik im Mainstream klingen konnte. Ihre Songs liefen gleichzeitig im Rockradio und in Popcharts, ohne dabei ihre unverwechselbare Handschrift zu verlieren.
Jahrzehnte später gehören frühe Songs wie «Ариведерчи» und «Хочешь?» ebenso wie spätere Werke wie «Бесконечность», «Прогулка», «Мы разбиваемся», «Жить в твоей голове» und «Остин» bereits unterschiedlichen musikalischen Epochen an. Was sie verbindet, ist nicht das Genre, sondern eine bestimmte Art des Schreibens: kurze und präzise Formulierungen, starke Melodien und eine vokale Intonation, die sich kaum mit einer anderen Künstlerin verwechseln lässt.










